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Nach Coup in Frankfurt: Rückschlag für Abstiegskandidat DEG
Die Düsseldorfer EG muss im Abstiegskampf wieder etwas kräftiger zittern. Drei Tage nach der Torshow bei den Löwen Frankfurt (8:4) unterlag der achtmalige Meister bei den Nürnberg Ice Tigers mit 4:5 (2:1, 1:3, 1:1) und verpasste in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) die Chance, sich von Schlusslicht Augsburger Panther abzusetzen. Düsseldorf hat weiterhin nur einen Punkt Vorsprung.
Im fünftletzten Hauptrundenspiel mussten die Gäste ohne Torjäger Tyler Gaudet auskommen, dennoch ging die DEG durch Paul Postma (8., 27.) und Drake Rymsha (19.) dreimal in Führung. Nürnberg gelang jeweils der Ausgleich, dann brachte Mark Rassell (39.) die Ice Tigers erstmals nach vorn. Jeremy McKenna sorgte für die Vorentscheidung (49.), der Anschlusstreffer der Düsseldorfer durch Alexander Ehl brachte nichts mehr (60.).
Düsseldorf bleiben vier Spiele, um den drohenden Absturz in die DEL2 zu verhindern. Unter anderem steht noch das vielleicht entscheidende Duell in Augsburg auf dem Programm (4. März). "Wir haben 60 Minuten nicht das gespielt, was wir spielen sollen", sagte DEG-Stürmer Luis Üffing bei MagentaSport.
Der ERC Ingolstadt steht dicht vor dem Hauptrundensieg. Der Spitzenreiter schlug Meister Eisbären Berlin 3:1 (2:1, 0:0, 1:0) und setzte sich vom Verfolger auf elf Punkte ab. Austen Keating beseitigte mit dem Treffer zum Endstand letzte Zweifel (60.).
Nach der vorzeitigen Qualifikation für das Play-off-Viertelfinale gewann Vizemeister Fischtown Pinguins Bremerhaven in Frankfurt 4:2 (1:0, 0:1, 3:1), die Straubing Tigers schlugen die Schwenninger Wild Wings 4:1 (1:0, 2:0, 1:1).