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Keine Vertragsverlängerung in München

Joshua Kimmich: FC Bayern bleibt hart und das ist gut so - ein Kommentar

  • Veröffentlicht: 27.02.2025
  • 18:32 Uhr
  • Christian Stüwe

Der FC Bayern will vorerst nicht mehr mit Joshua Kimmich verlängern. Nun droht ein ablösefreier Abgang, der aber auch für beide Seiten Chancen mit sich bringt. Ein Kommentar.

Von Christian Stüwe

Übereinstimmenden Berichten zufolge hat der FC Bayern München sein Angebot zur Vertragsverlängerung an Joshua Kimmich zurückgezogen. Der Mittelfeldspieler soll zu lange gezögert haben, nun hat der Rekordmeister anscheinend vorerst genug.

Womit der Fall Kimmich endgültig an den von Toni Kroos im Jahr 2014 erinnert. Kroos forderte damals mehr Gehalt, als der FC Bayern zu zahlen bereit war. Die Münchner blieben hart, Kroos wechselte im Sommer als Weltmeister zu Real Madrid.

Dort wurde Kroos zum erfolgreichsten deutschen Vereinsfußballer überhaupt. Und die Bayern? Die gewannen ohne Kroos bis 2023 durchgehend die Meisterschaft und 2020 die Champions League. Im Endeffekt ist es also für beide Seiten nicht schlecht gelaufen.

Weshalb es richtig und gut ist, dass die Bayern nun auch bei Kimmich hart bleiben.

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Mit Bischof kommt eine weitere Alternative fürs Mittelfeld

Ein dem Vernehmen nach sehr gut dotiertes Angebot und die Aussicht, in naher Zukunft Kapitän bei Deutschlands erfolgreichsten Fußballklub zu werden, konnten den 30-Jährigen offenbar nicht überzeugen.

Nun konnten und wollten die Münchner anscheinend nicht mehr länger warten und haben für sich selbst Planungssicherheit geschaffen.

Ein ablösefreier Abgang Kimmichs würde zwar zweifellos schmerzen, aber mit Aleksandar Pavlović, Leon Goretzka, Konrad Laimer oder João Palhinha stehen Alternativen im eigenen Kader bereit.

Dazu kommt mit Tom Bischof ein hochveranlagter Spieler aus Hoffenheim, der ebenfalls auf Spielzeit im zentralen Mittelfeld hofft.

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Kimmich dürften viele Türen offenstehen

Ein Abgang Kimmichs könnte außerdem helfen, Gehaltskosten einzusparen, was offenbar eine Vorgabe an Sportvorstand Max Eberl ist.

Kimmich selbst würde im Sommer zweifellos bei einem internationalen Top-Verein unterkommen. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft ist schließlich nicht alle Tage ablösefrei zu haben.

Gut möglich, dass auch er dort wie damals Kroos noch einmal einen Schritt nach vorne macht. Wovon dann auch das DFB-Team profitieren würde.

Und Bundestrainer Julian Nagelsmann hätte sicherlich nichts dagegen, wenn Pavlović, Goretzka oder Bischof beim FC Bayern mehr Spielzeit bekommen würden.

Am Ende könnten also alle davon profitieren, dass der FC Bayern sein Vertragsangebot zurückgezogen hat.

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