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Champions League: SC Magdeburg patzt, Füchse dürfen hoffen
Der SC Magdeburg ist in die K.o.-Runde der Handball-Champions-League gestolpert. Das verletzungsgeplagte Team von Trainer Bennet Wiegert verlor am Donnerstagabend beim norwegischen Meister Kolstad Handball 27:31 (14:15), hat die Teilnahme an den Play-offs aber dennoch sicher. Nach dem letzten Heimspiel der Gruppenphase am kommenden Mittwoch gegen den ungarischen Spitzenklub SC Szeged kann der SCM nicht mehr schlechter als Platz sechs abschneiden, der fürs Weiterkommen berechtigt.
Auch die Füchse Berlin haben die Teilnahme an der K.o.-Runde bereits sicher - und dürfen auf mehr hoffen. Gegen den nordmazedonischen Klub RK Eurofarm Pelister gaben sich die Berliner beim 39:29 (15:12) keine Blöße und wahrten ihre Chance auf die direkte Qualifikation für das Viertelfinale. Mathias Gidsel und Matthes Langhoff (je neun Tore) waren die besten Berliner Schützen.
Die drittplatzierten Füchse beenden die Gruppenphase am kommenden Donnerstag beim ungarischen Spitzenklub und Tabellenführer KC Veszprem, der am Abend bei PSG in Paris siegte (37:33) und den Füchsen Schützenhilfe leistete. Gegen Pelister erwischten die Füchse einen guten Start und lagen früh mit sechs Toren in Führung (7:1). Auch in der Folge blieben die Berliner dominant.
Magdeburg, das unter anderem ohne den angeschlagenen Starspieler Gisli Kristjansson auskommen musste, hatte in Trondheim von Beginn an Mühe und leistete sich zu viele technische Fehler. In der ersten Halbzeit hielt der SCM zunächst den Kontakt zu den Norwegern, die nach der Pause angeführt vom stark aufgelegten Schweden Simon Jeppsson (11 Tore) aber davonzogen. Magdeburg hatte in Matthias Musche (9) seinen besten Werfer.