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Niederlage gegen Teenager: Zverev scheitert in Acapulco
Alexander Zverev riss sich das rote Stirnband vom Kopf und schaute frustriert zu Boden: Deutschlands topgesetzter Tennisstar ist bereits in der 2. Runde des ATP-Turniers im mexikanischen Acapulco ausgeschieden. Der Weltranglistenzweite verlor gegen den US-amerikanischen Qualifikanten Learner Tien (USA) nach einer ganz schwachen Vorstellung mit 3:6, 4:6 und verpasste das Viertelfinale.
Nach nur einer Stunde und 28 Minuten war Zverevs Niederlage beim ATP-500-Turnier gegen den erst 19 Jahre alten Weltranglisten-83. besiegelt. Schon in der vergangenen Woche war der Hamburger im Viertelfinale des ATP-500-Turniers in Rio de Janeiro vorzeitig ausgeschieden.
Neben Zverev schied in Acapulco auch Daniel Altmaier in der Runde der besten 16 aus. Der 26-Jährige aus Kempen verlor gegen den an Position acht gesetzten Tschechen Tomas Machac 6:7 (3:7), 1:6.
In Mexiko wollte sich Zverev, der schon beim 6:7 (2:7), 6:3, 6:4 in der ersten Runde gegen den Italiener Matteo Arnaldi Probleme offenbarte, nach eher enttäuschenden Auftritten zuletzt Schwung für das erste Masters des Jahres in Indian Wells Anfang März holen. Bei den Sandplatzturnieren in Buenos Aires und Rio de Janeiro war er jeweils im Viertelfinale gescheitert.
In Acapulco hat Zverev in den vergangenen Jahren schon Höhen und Tiefen erlebt. 2021 gewann Zverev das Turnier, 2022 wurde er nach einer Schläger-Attacke auf den Stuhl des Schiedsrichters disqualifiziert. Als "schlimmsten Moment meines Lebens" kommentierte der heute 27-Jährige den Ausraster damals. 2023 ließ Zverev das Hartplatzturnier aus, 2024 scheiterte er bereits in Runde eins - gegen Altmaier.