NFL
NFL - Cincinnati Bengals: Trey Hendrickson wütend auf Franchise-Vorstand
- Aktualisiert: 03.04.2025
- 13:12 Uhr
- Andreas Reiners
Es brodelt zwischen den Cincinnati Bengals und Trey Hendrickson. Der Defensive End hat sich über Aussagen von Vizepräsidentin Katie Blackburn geärgert.
Ist das Tischtuch zwischen Trey Hendrickson und den Cincinnati Bengals zerschnitten?
Fakt ist: Der Defensive End reagierte auf Aussagen von Vizepräsidentin Katie Blackburn angesäuert. Beim Owner Meeting der NFL hatte sie gesagt, dass Hendrickson "mit gewissen Angeboten zufrieden sein" solle, auch wenn er das vielleicht anders sehe.
"Ein Teil liegt an ihm selbst: Irgendwann muss er bereit sein, zufrieden zu sein. Wenn er das nicht ist, dann ist es manchmal eben das, was die Verhandlungen aufhält. Am Ende muss er zustimmen – und wir haben den größten Respekt vor ihm", sagte sie.
- NFL: New England Patriots erhalten viele Trade-Anfragen für Quarterback
- NFL: Kansas City Chiefs und Patrick Mahomes haben 2025 wohl ein International Game
Soll heißen: Hendrickson, der um einen Trade gebeten hatte aber auch einen neuen Vertrag bei den Bengals unterschreiben würde, liegt ein Angebot vor. Es reicht ihm aber offenbar nicht. Sein aktuelles Arbeitspapier läuft nach der kommenden Saison aus.
Das Wichtigste in Kürze
Bengals: Hendrickson hoffte auf Aprilscherz
In der "Pat McAfee Show" verriet er, dass er auf einen Aprilscherz gehofft hatte, nachdem er am 1. April bereits an alle 31 Teams getradet wurde und hundert verschiedene angebliche Verträge auf dem Tisch liegen hatte.
"Das Einzige, von dem ich gehofft hatte, dass es ein Witz war, waren diese Aussagen", sagte Hendrickson, der bei seinem Agenten Harold Lewis nachfragte: "Leider war es kein Scherz. Und das war ziemlich enttäuschend, weil die Kommunikation in den letzten Monaten wirklich schlecht war."
Seine Teamkollegen Ja’Marr Chase und Tee Higgins haben bekanntlich neue, hochdotierte Verträge bekommen. Chase ist mit 40,25 Millionen Dollar pro Jahr sogar aktuell der bestbezahlte Nicht-Quarterback.
Hendrickson, der in den vergangenen beiden Jahren auf 17,5 Sacks kam, belegt mit 21 Millionen Dollar pro Jahr "nur" Platz zehn unter den Edge Rushern. Topverdiener ist hier Myles Garrett mit 40 Millionen Dollar.
"Der Marktwert für diese Position steigt – so wie letztes Jahr bei den Wide Receivern", betont Hendrickson. "Wir sind bereit, darüber zu sprechen. Aber da der Markt weiter anzieht, werde ich mich dafür nicht entschuldigen." Er wünsche sich stattdessen, für immer ein Bengal zu sein.