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Für mehr Anerkennung

NFL-Legende Andrew Whitworth fordert neuen Award für Offensive Linemen

  • Veröffentlicht: 03.04.2025
  • 12:10 Uhr
  • Florian Puth

Bei den NFL Honors erhalten Offensive Linemen meist nur wenig Ruhm. Ex-Rams-Star Andrew Whitworth möchte das ändern und fordert einen eigenen Preis für O-Liner.

Von Florian Puth

Fragt man NFL-Fans nach ihrem Lieblingsspieler, dürften schnell Namen wie Patrick Mahomes, Justin Herbert, Travis Kelce oder T.J Watt fallen. Sie stehen im Fokus und sorgen regelmäßig mit spektakulären Spielaktionen für Aufsehen.

Obwohl sie auf dem Feld schon gar gigantisch wirkt, agiert eine Positionsgruppe etwas unter dem Radar: die Offensive Line. Also jene Spieler, die ihren Quarterback mit vollem Körpereinsatz beschützen und ihm wertvolle Zeit für Big Plays verschaffen.

Andrew Whitworth weiß, wie es sich anfühlt, alles für sein Team zu geben. 16 Jahre stand der ehemalige Offensive Tackle für die Cincinnati Bengals und die Los Angeles Rams auf NFL-Rasen. Geht es nach dem 43-Jährigen, der mittlerweile als TV-Experte tätig ist, verdient die O-Line deutlich mehr Anerkennung.

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Andrew Whitworth fordert eigenen Preis bei NFL Honors

Whitworth wünscht sich bei den jährlichen NFL Honors schon bald eine eigene Auszeichnung für Offensive Linemen. "Mit einer Auszeichnung wie dieser kann sich ein Einzelner als der Beste der Besten profilieren", so Whitworth in einem Interview mit der "L.A. Times".

Er führt aus: "Jedes junge Kind in der High School, das vielleicht noch schwankt, ob es Offensive Lineman werden will oder nicht, kann sagen: 'Wow, sieh dir Trent Williams von den San Francisco 49ers an. Sieh dir Lane Johnson von den Eagles an. Das ist eine Inspiration, selbst großartig sein zu wollen."

Die NFL Honors gibt es seit 2012. Seitdem werden die jährlichen Auszeichnungen im Rahmen einer speziellen Zeremonie vergeben, traditionell in der Woche vor dem Super Bowl. Dabei gibt es verschiedene Kategorien wie Most Valuable Player (MVP), Offensive oder Defensive Player of Year.

In den rein sportlichen Kategorien kommen Offensive Linemen oft zu kurz. Noch nie gab es einen MVP, Offensive Player of the Year oder Comeback Player of the Year aus der O-Line.

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Wünscht sich eine neue Kategorie bei den NFL Honors: Laut Andrew Whitworth brauchen O-Liner mehr Anerkennung
Wünscht sich eine neue Kategorie bei den NFL Honors: Laut Andrew Whitworth brauchen O-Liner mehr Anerkennung© Imago

Ex-NFL-Star Whitworth gewann bereits O-Line-Preis

Whitworth selbst weiß, wie sich eine Auszeichnung anfühlt. 2021 wurde der viermalige Pro Powler zum Walter Payton NFL Man of the Year ernannt. Mit dieser Auszeichnung werden Spieler für ihre Leistungen außerhalb des Spielfelds ebenso gewürdigt wie für ihre Erfolge auf dem Spielfeld. Whitworth war bereits der sechste O-Liner, dem diese Ehre zuteilwurde.

Von 2017 bis 2019 gab es zudem bereits eine O-Line-Auszeichnung, die "Built Ford Tough Offensive Line of the Year." Dabei wurden allerdings keine individuellen NFL-Profis ausgezeichnet, sondern die ganze Positionsgruppe eines Teams. Der Preis war Teil einer Partnerschaft zwischen der NFL und Autohersteller Ford. Als die Zusammenarbeit 2019 endete, verschwand auch der Award.

Letztmals ging dieser übrigens an die Los Angeles Rams. Teil der O-Line war damals auch Andrew Whitworth, der sich nun für eine neue Art der Anerkennung starkmacht. Der möglichen Auszeichnung bei den NFL Honors gab er den Arbeitstitel: "Shield Award".

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