Stress in der NFL-Community
NFL: Nach verbalem Angriff beim Combine - Insider Ian Rapoport bezieht Stellung
- Aktualisiert: 28.02.2025
- 10:46 Uhr
- Franziska Wendler
Im Vorfeld des NFL Scouting Combine kommt es zwischen zwei Insidern zu einer Auseinandersetzung. Nun bezieht einer Stellung.
Von Franziska Wendler und Malte Ahrens
Am Mittwochabend kam es am Rande des NFL Scouting Combine in Indianapolis in einer Starbucks-Filiale zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei NFL-Insidern.
Laut "Pro Football Talk" gerieten "FOX"-Journalist Jordan Schultz und Branchen-Kollege Ian Rapoport von "NFL Media" aneinander, Schultz soll sein Gegenüber dabei verbal angegriffen haben.
Rapoport war nun in der "Pat McAfee Show" zu Gast und hat zu dem Vorfall Stellung bezogen. "Als es gestern Abend bekannt wurde, hat mir jeder auf der Welt eine Nachricht geschickt und wollte Details wissen", erklärte der Journalist: "Es war im Prinzip bereits alles bekannt, Florio (Mike Florio, Reporter bei Pro Football Talk, Anm.d.Red.) hat im Grunde genommen alles geschrieben. Es gibt nicht viel hinzuzufügen."
Auf die Frage, ob sich er und Schultz in dieser Woche die Hand geben würden, zuckte der Insider nur mit den Schultern und sagte: "Ich weiß es nicht."
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Zudem erntete Rapoport Gelächter, als er darüber philosophierte, sich zukünftig in einem anderen Geschäft seinen Kaffee zu kaufen. Anmerkung: Bei Jordan Schultz handelt es sich um den Sohn des langjährigen Starbucks-Chefs Howard Schultz.
Verschiedenste Vorwürfe gegen Rapoport
Bei dem Vorfall wurde nachweislich auch die NFL-Security eingeschaltet, da sich Rapoport auch physisch angegriffen gefühlt hatte. Dies bestätigte er einem der vor Ort anwesenden Zeugen.
Rapoport soll sich laut dem Bericht mit einem Spieler-Agenten unterhalten haben, als Schultz das Gespräch mit den Worten "wir müssen reden" unterbrach. Rapoport erwiderte, dass es keinen Grund gebe, sich zu unterhalten. Daraufhin machte Schultz verschiedenste Vorwürfe, die im Bericht nicht genauer benannt werden.
Rapoport bestritt alle, dann standen sich die beiden Männer direkt gegenüber. "Wenn du mir etwas zu sagen hast, sag es einfach", soll Schultz in dieser Gegenüberstellung gesagt haben. Und weiter: "Wenn es so weitergeht, haben wir ein riesiges Problem miteinander!"
Nachdem Rapoport ihn daraufhin bat zurück zu treten, wiederholte Schultz wohl seine Aussage und drehte ab.
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Schultz: Matthew Stafford als Auslöser des Konflikts
Im Nachgang wollte sich Rapoport zunächst nicht zu der Thematik äußern. Schultz verriet auf Anfrage: "Es ist nichts passiert. Ian Rapoport und ich hatten eine verbale Auseinandersetzung. Sie ging etwas über eine Minute. Agenten und andere Reporter waren vor Ort. Rapoport hat dann die Security gerufen, aber es ist nicht weiter eskaliert."
Als Auslöser der brisanten Szene galt der Bericht von Schultz über das Treffen von Rams-Quarterback Matthew Stafford mit NFL-Legende und Raiders-Minderheitsanteilseigner Tom Brady in Montana.
Rapoport hatte das Treffen kleingeredet und als ungeplant eingestuft. Schultz widersprach dem öffentlich.