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EuroLeague: Alba verkauft sich teuer gegen Piräus
Alba Berlin hat in der EuroLeague eindrucksvoll Moral bewiesen, aber dennoch die nächste Niederlage kassiert. In einem wechselhaften Duell unterlag das Tabellenschlusslicht nach einer Aufholjagd 92:100 (46:61) gegen Spitzenreiter Olympiakos Piräus. Nach zwischenzeitlich 21 Punkten Rückstand übernahm Alba im letzten Viertel überraschend die Führung und musste dennoch die wettbewerbsübergreifend sechste Pleite in Serie hinnehmen.
Eine Minute vor der Schlusssirene verpasste Berlins Matt Thomas beim Stand von 90:92 den Ausgleich, danach zogen die Griechen uneinholbar davon. Zuvor hatte sich Alba mit aller Macht gegen eine erneute Blamage gestemmt. In der Vorwoche gab es gegen Virtus Bologna die höchste Heimniederlage in der Klubgeschichte (64:108).
Sportlich ging es für den elfmaligen deutschen Meister im vorerst letzten europäischen Heimspiel um nichts mehr. Die Chancen auf einen Play-off-Einzug sind längst vertan, Alba steht bei 28 Niederlagen aus 33 Spielen. Am Sonntag (15 Uhr/Dyn) geht es für Berlin in der Basketball Bundesliga (BBL) gegen Rasta Vechta weiter.