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NBA: Luka Doncic siegt im Revenge Game mit den Lakers gegen die Mavericks - und wirkt dennoch bedrückt
- Aktualisiert: 26.02.2025
- 13:34 Uhr
- ran.de/SID
Luka Doncic feiert beim brisanten Wiedersehen mit seinem Ex-Team aus Dallas einen Heimsieg. Franz Wagner kassiert mit Orlando eine empfindliche Niederlage.
Im ersten Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Team Dallas Mavericks behielt Luka Doncic mit den Los Angeles Lakers knapp die Oberhand.
Erst vor wenigen Wochen sorgte der Mega-Trade zwischen den Lakers und den Mavericks um Doncic und Anthony Davis für Schockwellen innerhalb der NBA.
Nun siegte der slowenische Superstar mit seinem neuen Team in seiner neuen Heimat knapp mit 107:99.
Danach umarmte er mit einem gequälten Lächeln seine ehemaligen Teamkameraden der Mavericks, seine Emotionen konnte er kurz nach dem Spiel noch immer nicht einordnen.
"Im ersten und zweiten Viertel wusste ich nicht, was los war. Es waren einfach so viele Gefühle. Es war ein anderes Spiel. Ich bin einfach froh, dass es vorbei ist", sagte der bedrückt wirkende Doncic bei "TNT" und fügte an: "Ich bin einfach glücklich, dass wir gewonnen haben. Ich kann es kaum erwarten, schlafen zu gehen."
Die Fans in der Arena feierten nicht nur ihren neuen Liebling, sondern sie verhöhnten auch Nico Harrison. Der President of Basketball Operations und General Manager der Mavs war maßgeblich daran beteiligt, dass Doncic zu den Lakers wechselte.
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In einer Szene, als der 25-Jährige während des Spiels an der Freiwurflinie stand, sangen die Zuschauer: "Thank you, Nico!"
Das Wiedersehen zwischen Doncic und Harrison fiel etwas frostiger aus. Auf einem Foto, das auf Social Media geteilt wurde, ist zu sehen, wie sich die Blicke des Spielers und des Managers treffen. Harrisons Miene in diesem Moment ist versteinert.
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Ein anderes Video zeigt, wie der Guard beim Aufwärmen vor den Augen von Harrison Push-ups macht. Auch das ist sicherlich kein Zufall und kann als Provokation gewertet werden.
Doncic brachte es im Revenge Game auf ein Triple Double aus 19 Punkten, 15 Rebounds und 12 Assists. LeBron James steuerte 27 Punkte und 12 Rebounds zum Sieg bei.
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Doncic glänzte aber nicht nur mit seinen Statistiken, sondern auch mit einem spektakulären No-Look-Pass im Stile von Lakers-Legende Magic Johnson. Auf seinem Weg zum Korb passte er den Ball über seinen Rücken nach hinten zu Austin Reaves, der diesen Spielzug mit einem verwandelten Dreier veredelte.
Nach einem besseren Start für die Lakers, die das erste Viertel mit 28:20 gewinnen konnten, kamen die Mavericks – angeführt von Kyrie Irving mit insgesamt 35 Punkten - immer näher heran und lagen zu Beginn des vierten Viertels gleichauf mit den Hausherren.
Das Wichtigste in Kürze
In der Schlussphase waren es dann aber Doncic und LeBron James, die einen kleinen, aber am Ende entscheidenden Vorsprung für die Lakers herausholen, den das Team aus Kalifornien nicht mehr hergab.
Die Lakers nehmen mit dem Sieg weiter Kurs auf die direkte Playoff-Teilnahme im Westen, während die Mavericks nach derzeitigem Stand den Umweg über das Play-in-Tournament nehmen müssten.
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Wagner mit Orlando chancenlos
Im Osten musste Weltmeister Franz Wagner hat mit Orlando Magic eine empfindliche Niederlage einstecken müssen. Gegen das beste Team der Liga, die Cleveland Cavaliers, verlor Orlando mit 82:122, Wagner mit 19 Punkten und Paolo Banchero (26) steuerten dabei über die Hälfte der Punkte der Magic bei.
Tristan Da Silva blieb wie viele andere Magic-Spieler dagegen blass, der Rookie traf in 21 Minuten Spielzeit keinen einzigen seiner neun Versuche aus dem Feld und kam auf null Punkte.
Orlando bleibt mit einer Bilanz von 29:31 Siegen auf Rang sieben in der Eastern Conference, hinter Dennis Schröder und den Detroit Pistons (32:26). Die Cavaliers, bei denen Ty Jerome mit 20 Punkten bester Werfer war, festigten mit dem achten Sieg in Serie ihre Spitzenposition (48:10).
Alle Ergebnisse im Überblick
Dallas Mavericks at Los Angeles Lakers 99-107
Cleveland Cavaliers at Orlando Magic 122-82
Milwaukee Bucks at Houston Rockets 97-100
Phoenix Suns at Memphis Grizzlies 148-151 OT
San Antonio Spurs at New Orleans Pelicans 103-109
Charlotte Hornets at Golden State Warriors 92-128
Boston Celtics at Toronto Raptors 111-101