Bayern München
Alphonso Davies: Kanadischer Verband schießt gegen Berater zurück
- Veröffentlicht: 27.03.2025
- 10:36 Uhr
- Oliver Jensen
Nach dem Kreuzbandriss von Bayern-Star Alphonso Davies kritisierte dessen Berater den kanadischen Fußballverband schwer. Dieser lässt das allerdings nicht auf sich sitzen.
Der Kreuzbandriss von Alphonso Davies sorgt weiterhin für Diskussionen. Der Linksverteidiger erlitt die Verletzung im Spiel mit Kanada gegen die USA und wird nun mehrere Monate fehlen.
Sein Berater Nedal Huoseh erhob schwere Vorwürfe gegen den kanadischen Verband sowie an Nationaltrainer Jesse Marsch. Davies hätte gegen die USA gar nicht spielen dürfen, erklärte er in einem Interview mit dem "Münchner Merkur/tz" . "Ich war überrascht, dass er anfing, denn er hatte mitgeteilt, dass er nicht in der Lage sei, zu beginnen", sagte Huoseh.
Das Wichtigste in Kürze
Marsch hätte die Situation "besser meistern müssen, das hätte man zu 100 Prozent verhindern können", kritisierte Huoseh. "Vor seiner Zeit in Kanada war Jesse Profi-Trainer auf höchstem Niveau und sollte genau wissen, dass man mit Spielern kein Risiko eingehen sollte, wenn sie einem sagen, dass sie nicht spielen können."
Doch es gibt Zweifel an den Aussagen des Beraters. Laut "The Athletic" hat Davies selbst sich bereit für einen Einsatz gezeigt. Der kanadische Fußball-Verband weist daher die Berater-Kritik zurück.
Mediendirektor Paulo Senra teilte mit: "Die Trainer und das erfahrene medizinische Personal von Canada Soccer sind echte Profis und haben die Sicherheit und das Wohlbefinden der Spieler stets an erste Stelle gesetzt. Jeder, der das Gegenteil behauptet, liegt falsch."