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Fußball

Europa-Qualifikation: Klaut der Pokalsieger "Platz Sieben"?

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© AFP/SID/UWE KRAFT

Das Rennen um das europäische Geschäft gestaltet sich in diesem Jahr besonders eng, der Sturmlauf von Arminia Bielefeld bis ins Pokalfinale kann für einen der Fußball-Bundesligisten nun erhebliche Konsequenzen haben. Denn im Normalfall ist der Siebtplatzierte der Tabelle für die Qualifikation an der Conference League berechtigt - vorausgesetzt, der Sieger des DFB-Pokals befindet sich unter den besten Sechs der Liga.

Am 24. Mai trifft Bielefeld im Pokalfinale in Berlin nun auf den VfB Stuttgart. Sollte das Team von Mitch Kniat den Pokal als erster Drittligist tatsächlich gewinnen, steht der Mannschaft ein Startplatz in der Europa League zu. Gegner Stuttgart spielt indes eine Saison unter den eigenen Erwartungen - der Vizemeister liegt in der Liga lediglich auf dem elften Tabellenrang (37 Punkte), der Pokalsieg scheint für die Schwaben der direkteste Weg nach Europa zu sein.

Auf Platz sieben liegt momentan der SC Freiburg (42 Punkte), punktgleich mit dem Tabellensechsten RB Leipzig. Auch der FC Augsburg (39) und der VfL Wolfsburg (38) befinden sich noch aussichtsreich im Rennen, gleich dahinter will Borussia Dortmund (38) eine missratene Saison noch mit dem Minimalziel Europa beenden.

Sollte der siebte Rang als Qualifikationsplatz tatsächlich wegfallen, gestaltet sich der Kampf um die internationalen Plätze somit immer dramatischer. Ein Finaleinzug und möglicher Titelgewinn des Tabellenzweiten Bayer Leverkusen, im Pokal-Halbfinale noch dramatisch gegen die Arminia ausgeschieden, hätte in der Ligakonkurrenz zumindest für einige Entlastung gesorgt.

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