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Stöger geht 4. Offiziellen aus dem Weg: "Macht es für alle leichter"

  • Aktualisiert: 07.04.2016
  • 11:39 Uhr
  • SID
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© FIROFIROSID-firo SportphotoJürgen Fromme

Peter Stöger und sein Trainer-Team beim 1. FC Köln werden nach einer einmonatigen Testphase dauerhaft auf Distanz zum 4. Offiziellen gehen. Deshalb setzt sich der Österreicher ganz nach außen.

Köln - Peter Stöger und sein Trainer-Team beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln werden nach einer rund einmonatigen Testphase dauerhaft auf Distanz zum 4. Offiziellen gehen. In einem Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID) erklärte der Österreicher, dass es sich bewährt habe, den Sitzplatz von der Bank von ganz links nach ganz rechts verlegt zu haben. Es diene dem Selbstschutz und der Deeskalation.

"Ich glaube, etwas mehr Distanz zum 4. Offiziellen ist gut. Das macht es für alle leichter", erläuterte der 49-Jährige: "Wenn man relativ nahe ist, nimmt der Vierte auch Dinge auf, die man vor sich hinmurmelt. Dann entstehen viele Diskussionen, die keinem weiterhelfen."

Ein weiteres Argument. "Wenn mir etwas stinkt, und einen Meter von mir weg steht jemand, dann spreche ich den an. Bei 15 Metern überlege ich mir, ob ich da hingehe", sagte Stöger: "Es ist also zum einen Selbstschutz, aber es geht auch darum, es dem 4. Offiziellen leichter zu machen. Denn das ist ein extrem undankbarer Job. Niemand, der jemals Fußball gespielt hat, will gerne Schiedsrichter sein, weil er weiß, wie schwierig das ist. Aber den Job des Vierten mag überhaupt keiner machen."

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