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Fußball

Toni Kroos sorgt mit Tweet für Wirbel: Breitseite gegen die Führung des FC Bayern?

  • Aktualisiert: 05.04.2025
  • 19:18 Uhr
  • Martin Jahns

Ex-Nationalspieler Toni Kroos hat mit einem kryptischen Tweet mitten in den Wirbel um Thomas Müllers bevorstehenden Abschied vom FC Bayern München hinein für Aufsehen gesorgt. Attackiert Kroos darin die Bayern-Führung? Einst ging auch er im Unfrieden.

Am Samstagvormittag gab es in der Fußball-Bubble in den sozialen Medien nur ein Thema: Thomas Müllers Abschied vom FC Bayern München im Sommer, den der 35-Jährige in einer Mitteilung offiziell machte.

Mitten in die Müller-Aufregung hinein postete auch dessen einstiger Nationalmannschaftskollege Toni Kroos auf X. "Zu viele Köche verderben den Brei" schrieb er, ohne einen konkreten Kontext zu nennen.

Nicht wenige Bayern-Fans empfanden Kroos‘ Tweet als Seitenhieb auf den deutschen Rekordmeister und warfen ihm unter anderem eine "Agenda gegen den FC Bayern" oder ein "kaputtes Verhältnis" zum Verein vor.

Tatsächlich ist ein Zusammenhang nicht abwegig. Schließlich sendete der Klub gerade bei der Causa Müller in den vergangenen Monaten erstaunlich widersprüchliche Signale.

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Bayerns unklare Signale zu Thomas Müller

Noch im Januar sagte Sportvorstand Max Eberl über eine mögliche Vertragsverlängerung mit Müller: "Er braucht ja nicht großartig verhandeln. Wenn er sagt, er hat Lust weiterzumachen, dann werden wir uns tief in die Augen schauen, schauen uns den Kader an und dann wird es weitergehen."

Im Februar wiederum klang das bei Aufsichtsratsmitglied Uli Hoeneß ganz anders: "Ein Thomas Müller, der ständig auf der Bank sitzt, ist auch keine Lösung. Da würde ich ihm raten, aufzuhören."

Müller selbst machte in seinem Abschiedsbrief deutlich, dass er seinen auslaufenden Vertrag bei den Bayern gern verlängert hätte. Irritationen bei Müller, weil dessen Abschied noch vor der öffentlichen Bekanntgabe durch die Medien ging, konnten laut "Bild" erst in einem klärenden Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden Jan-Christian Dreesen ausgeräumt werden.

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Toni Kroos: Bayern-Abschied 2014 mit Nebengeräuschen

Irritationsreich verlief auch Kroos‘ Abgang vom FC Bayern 2014: Der damalige Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge sprach ihm damals das Prädikat "Weltklasse" ab. Und auch Uli Hoeneß spielte damals eine gewichtige Rolle. Er bezeichnete die damalige Gehaltsforderung von Kroos‘ Berater als "eine Frechheit", wie Kroos 2020 in seinem Podcast "Einfach mal luppen" verriet.

Der einstige Mittelfeldspieler verließ die Bayern damals für 25 Millionen Euro Ablöse in Richtung Real Madrid, wo er seine Karriere als Stammspieler und mehrfacher Champions-League-Sieger im vergangenen Sommer beendete.

Ob und wo Thomas Müller nach dieser Saison Fußball spielt, ist indes noch offen.

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