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Anwälte kritisieren Platinis Vorgehensweise

  • Aktualisiert: 05.04.2016
  • 18:54 Uhr
  • SID
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© AFPSID-MICHAEL BUHOLZER

Die Anwälte von Michel Platini, dem derzeit gesperrten Präsidenten der UEFA, gehen in der Panama-Affäre offenbar auf Distanz zu dem 60-Jährigen.

Paris - Die Anwälte von Michel Platini, dem derzeit gesperrten Präsidenten der Europäischen Fußball-Union (UEFA), gehen in der Panama-Affäre offenbar auf Distanz zu dem 60-Jährigen. Die Kanzlei von Yves Wehrli, welche die Kandidatur Frankreichs zur Fußball-EM 2016 vorbereitet hat, lässt laut der L'Equipe erklären: "Seine erste Reaktion nach dem Motto 'Fahrt weiter, es gibt nichts zu sehen' war sehr ungeschickt."

Die französische Sport-Tageszeitung berichtet außerdem, dass der Steuerrechts-Anwalt Philippe Kenel auf Anfrage weder bestätigen noch dementieren will, momentan für Platini tätig zu sein. 

Berichtet wird auch über zwei weitere Personen, die offenbar in involviert sind: 

Jean Paul Turrian, Anwalt für "regionale Angelegenheiten", und Eric Struzda, Ex-Tennis-Spieler und jetzt Banker. Der will nicht verraten, weshalb Platini bei seiner Bank in Panama am 6. Dezember 2007 – rund elf Monate nach seiner Wahl zum UEFA-Präsidenten – ein Konto angelegt hat.

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