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Türkei

Jose Mourinho: Nächster Skandal! Fenerbahce-Trainer greift Galatasaray-Coach an die Nase

  • Aktualisiert: 03.04.2025
  • 12:20 Uhr
  • SID

Startrainer Jose Mourinho von Fenerbahce Istanbul hat für einen erneuten Skandal gesorgt. Nach einer Niederlage gegen Galatasaray Istanbul wird der Portugiese handgreiflich.

Jose Mourinho hat sich mal wieder nicht im Griff gehabt. Im Anschluss an das hitzige Derby im Viertelfinale des türkischen Fußball-Pokals gegen Galatasaray Istanbul (1:2) packte der portugiesische Trainer von Fenerbahce Istanbul seinem Gegenüber Okan Buruk unsanft an die Nase, in der Folge fiel der Trainer des Gästeteams sofort auf den Rasen.

Der Galatasaray-Coach reagierte im Nachhinein erstaunlich gelassen auf den Skandal-Griff: "Er fasst mir von hinten an die Nase, während ich weiterlaufe. Da ist ein kleiner Kratzer. Das ist natürlich nicht sehr nett und stilvoll."

Es war der negative Höhepunkt eines wieder einmal emotional aufgeladenen Duells zwischen den beiden Top-Vereinen.

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Mourinho: "Attacke auf den türkischen Fußball"

Medienberichten zufolge kritisierte Galatasaray-Vizepräsident Metin Öztürk die Aktion scharf. Der Funktionär zeigte wenig Verständnis: "Dieser jüngste Vorfall ist nicht nur eine Attacke auf den Trainer von Galatasaray, sondern auf den türkischen Fußball. Das ist Mourinho, ich weiß nicht, woher er die Courage nimmt. Wo in der Welt kann er das machen?"

Vor dem Zwischenfall zwischen den beiden Trainern hatten sich bereits die jeweiligen Auswechselspieler miteinander angelegt, in der Nachspielzeit erhielten mit dem ehemaligen deutschen Nationalspieler Kerem Demirbay und Baris Yilmaz von Galatasaray sowie Fenerbahces Mert Yandes gleich drei Spieler die Rote Karte.

Erst im Februar war Mourinho vom türkischen Fußball-Verband (TFF) für vier Spiele gesperrt worden, nachdem Galatasaray im Anschluss an das 0:0 in der Liga gegen Fenerbahce Rassismus-Vorwürfe gegenüber dem Portugiesen erhoben hatte. Zudem sollte Mourinho, der sich im Anschluss vehement gegen die Anschuldigungen wehrte und Klage gegen Galatasaray einreichte, zunächst 42.000 Euro Strafe zahlen. Die Sperre wurde später auf zwei Spiele verringert, die Geldstrafe auf 14.500 Euro.

Mourinho hatte den vierten Schiedsrichter des Spiels der Voreingenommenheit beschuldigt und behauptet, die Bank von Galatasaray sei als Reaktion auf eine Schiedsrichterentscheidung "wie die Affen gehüpft".

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