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Fußball

Ceferin hält sich Verbleib an UEFA-Spitze offen

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© AFP/SID/PREDRAG MILOSAVLJEVIC

Nach seiner viel beachteten Rückzugsankündigung im Vorjahr hat sich Aleksander Ceferin einen Verbleib an der UEFA-Spitze offengehalten. "Es ist nicht die Zeit, um darüber zu sprechen", sagte der Chef der Europäischen Fußball-Union (UEFA), der beim vergangenen Kongress seinen Abschied für 2027 verkündet hatte. Unter anderem der DFB wirbt aber für einen Verbleib des Slowenen.

"Ich sehe weit und breit niemanden, der das in dieser Perfektion macht wie Aleksander. Ich wünsche es mir extrem, dass er weitermacht", sagte DFB-Vize Hans-Joachim Watzke im Anschluss an den UEFA-Kongress in Belgrad. Ceferin führe den Verband "ruhig und besonnen, ist ein starker Kommunikator", ergänzte DFB-Präsident Bernd Neuendorf: "Ich fände es auch sehr wünschenswert, wenn er dabei bleibt."

Wie es an der UEFA-Spitze weitergeht, ist offen, seit Ceferin im Vorjahr angekündigte hatte, sich 2027 nicht mehr zur Wiederwahl zu stellen. Vorausgegangen waren Diskussionen über eine umstrittene Statutenänderung, die dem Präsidenten eine vierte Amtszeit ermöglicht. Doch seit der Rückzugsankündigung hat sich noch kein möglicher Nachfolger ins Gespräch gebracht.

Schon im vergangenen Sommer hatte der britische Guardian berichtet, dass etwa 20 der 55 UEFA-Mitglieder dem Slowenen ihre Unterstützung zugesagt und ihn ermutigt hätten, bei der Wahl in zwei Jahren erneut zu kandidieren. Die Sportschau berichtete unter Berufung auf Gespräche mit mehreren Verbandschefs, dass die Zahl der Unterstützer "deutlich höher als 20" sei.

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