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Füchse Berlin gewinnen Topspiel in Magdeburg

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© IMAGO/Christian Schroedter/SID/IMAGO/Christian Schroedter

Die Füchse Berlin haben im Topspiel der Handball-Bundesliga den Meister bezwungen und im engen Titelkampf ein Signal der Stärke an die Konkurrenz gesendet. Beim SC Magdeburg setzte sich die Mannschaft von Trainer Jaron Siewert mit 33:30 (17:15) durch und blieb auch im dritten Saisonduell der beiden Champions-League-Teams ungeschlagen. Zuvor hatten die Berliner im Supercup triumphiert und in der Hinrunde ein Remis geholt.

Die Füchse übernahmen durch den hart erkämpften Auswärtssieg auch die Tabellenspitze, sie liegen punktgleich vorne mit der TSV Hannover-Burgdorf. "Es sind noch viele Spiele zu spielen", warnte Siewert, freute sich aber extrem über die "Big Points". Magdeburg hat nun zwei Minuspunkte mehr auf dem Konto und drei Spiele weniger absolviert. Dazwischen ist auch die MT Melsungen trotz der Klatsche am Donnerstag beim HSV Hamburg (32:42) noch im Rennen.

"Es freut mich mega, dass wir uns für die Leistung belohnt haben", sagte Siewert, der "mega stolz auf die Energieleistung" seiner Mannschaft war. "Ich denke, dass wir der verdiente Sieger sind", ergänzte er bei Dyn, "wir haben uns vor dieser atemberaubenden Kulisse nicht aus der Ruhe bringen lassen. Am Ende war es ein Spitz-auf-Knopf-Spiel mit dem glücklicheren Ende für uns."

Der Blick geht nun in den Norden zum 112. Derby zwischen der SG Flensburg-Handewitt und Rekordmeister THW Kiel am Samstag (18.00 Uhr/ARD und Dyn). Auch Bundestrainer Alfred Gislason schaut ganz genau hin, das "super interessante" Titelrennen fesselt den Isländer. Vor dem Spieltag prophezeite er einen Dreikampf zwischen Magdeburg, Berlin und Kiel, den drei Schwergewichten der Liga.

In Magdeburg lagen die Füchse über weite Strecken der Partie in Führung, setzten sich in der zweiten Halbzeit sogar auf vier Tore ab (25:21/45.). Der SCM kämpfte sich vor 6600 Zuschauerinnen und Zuschauern heran, doch die Gäste brachten den wichtigen Sieg ins Ziel. Magdeburgs Felix Claar war mit zehn Toren der beste Werfer der Partie, bei den Füchsen überzeugte Tim Freihöfer (8). Spieler des Spiels war aber Füchse-Keeper Dejan Milosavljev mit 16 Paraden.

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