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"Tut extrem weh": Füchse nur Remis beim Vorletzten Erlangen

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© IMAGO/Sportfoto Zink / Oliver Gold/SID/IMAGO/Sportfoto Zink / Oliver Gold

Die Füchse Berlin haben im Titelrennen der Handball-Bundesliga überraschend gepatzt. Drei Tage nach dem Viertelfinal-Einzug in der Champions League kam die Mannschaft von Trainer Jaron Siewert nicht über ein 31:31 (14:16) beim Vorletzten HC Erlangen hinaus und könnte am 25. Spieltag die Tabellenführung verlieren. Die MT Melsungen, die mit 32:28 (15:14) bei Aufsteiger SG BBM Bietigheim gewann, zog nach Punkten (beide 40:10) gleich. Die TSV Hannover-Burgdorf (39:9) könnte den Hauptstadtklub am Sonntag (16.30 Uhr/Dyn) mit einem Sieg gegen Frisch Auf Göppingen überholen und die Spitze übernehmen.

"Das tut extrem weh", sagte Berlins Welthandballer Mathias Gidsel am Dyn-Mikrofon und ergänzte angefressen: "So ein Spiel müssen wir gewinnen, wenn wir Meister werden wollen."

Die Berliner lagen nach dem Seitenwechsel beim 15:18 (33.) bereits mit drei Treffern zurück. Durch das 30:29 (56.) - der ersten Berliner Führung nach der Pause - brachte Nils Lichtlein die Gäste in der Crunchtime scheinbar auf die Siegerstraße. Doch mit der Schlusssirene glich Erlangen durch ein Tor von Marek Nissen noch aus, Füchse-Torwart Lasse Ludwig war der Ball durch die Finger gerutscht.

Die Melsunger hatten in Bietigheim zunächst ebenfalls Probleme. Der Abstiegskandidat blieb bis zu Beginn der Schlussphase in Sichtweite, ehe die Nordhessen leicht davonzogen. Der dänische Rückraumspieler Nikolaj Enderleit war mit sieben Toren bester MT-Schütze.

Der THW Kiel erfüllte seine Pflichtaufgabe im Kampf um die Europapokal-Plätze nach zwei zuletzt schmerzhaften Niederlagen weitgehend mühelos. Der Rekordmeister bezwang den verletzungsgeplagten VfL Gummersbach 31:25 (19:12) und hält mit 36:14 Zählern das Spitzentrio zumindest in Sichtweite. Im Tabellenmittelfeld jubelten die Rhein-Neckar Löwen über ein 33:26 (15:10) gegen den TBV Lemgo Lippe.

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