Wintersport
Andeutungen vom Botschafter: Northug-Comeback für Mexiko?
Erst Liechtenstein, dann Österreich - und jetzt Mexiko? Die Spekulationen über ein mögliches Comeback des einstigen Langlauf-Königs Petter Northug (39) treiben immer seltsamere Blüten. Nun hat der mexikanische Botschafter in Norwegen angedeutet, dass der zweimalige Olympiasieger und 13-malige Weltmeister 2026 bei Olympia für sein Land antreten könnte.
"Er hat ein positives Verhältnis zu Mexiko und wir besprechen derzeit verschiedene Dinge", sagte Omar Fayad dem Rundfunk NRK und ergänzte: "Wer möchte nicht, dass Herr Northug zur WM zurückkehrt oder sogar an den Olympischen Spielen teilnimmt? Wir werden alles tun, damit seine Erfahrung den mexikanischen Athleten helfen kann, die sich einen Platz bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien gesichert haben."
Northug hatte zuletzt verkündet, dass er zum kommenden Winter ernsthaft in den Skizirkus zurückkehren wolle. "Ich kann noch nichts über Olympia sagen. Es wird hinter den Kulissen ein bisschen gearbeitet, Mitte April wissen wir mehr", meinte er.
Im November hatte er über einen möglichen Wechsel nach Liechtenstein, im Dezember über einen nach Österreich gesprochen. Der österreichische Sportdirektor Mario Stecher bestätigte am Donnerstag in der Zeitung Dagbladet Gespräche mit Northug - aber auch, dass der Norweger keinen Platz im Team der Alpenrepublik erhalten werde.
Liechtensteins Coach Ilja Tschernoussow dagegen meinte, Northug sei "immer willkommen". Vor einigen Wochen trainierte Northug noch mit dem Mexikaner Allan Corona Rodriguez am Holmenkollen.