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DOSB-Versprechen für Teilhabe und Inklusion
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat sich zu seiner Verantwortung für Teilhabe und Inklusion bekannt. Am Eröffnungstag des Weltgipfels für Menschen mit Behinderung in Berlin reichte der DOSB am Mittwoch sein Versprechen zum Einsatz für entsprechende und vielfältige Förderung im und durch den Sport auf nationaler wie internationaler Ebene offiziell ein.
"Mit diesem Versprechen zeigen wir deutlich, wie ernst wir unser Engagement und unsere Verantwortung nehmen", sagte DOSB-Vorständin Michaela Röhrbein auf der vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zusammen mit den Co-Gastgeben Jordanien und der International Disability Alliance organisierten Konferenz: "Sport bietet durch seine niedrigschwelligen Zugänge ein hervorragendes und vielseitiges Mittel zur Förderung von Inklusion. Doch als Gesellschaft sind wir leider noch weit davon entfernt, eine gleichberechtigte Teilhabe für alle zu gewährleisten."
Der DOSB leitet sein Ziel nicht zuletzt aus ernüchternden Ergebnissen des jüngsten Teilhabeberichtes der Bundesregierung von 2021 ab. Demnach gab jeder zweite Mensch mit einer Behinderung an, keinen Sport zu treiben. Weiter teilte der DOSB bei der Vorstellung seines Versprechens in Berlin mit, dass acht Millionen Menschen in Deutschland mit einer Schwerbehinderung im Deutschen Behindertensportverband (DBS) 500.000 organisierte Mitglieder gegenüberstehen.