Anzeige
Motorsport

Márquez wirft den Sieg weg: "Komplett mein Fehler"

Article Image Media
© AFP/SID/LUIS ROBAYO

Alles sah nach dem sechsten Sieg im sechsten Rennen für Marc Márquez aus, dann warf der Motorradstar in Austin/Texas leichtfertig die 25 Punkte weg. "Das war komplett mein Fehler. Ich kann mich nur beim Team entschuldigen", sagte der Spanier nach seinem Sturz beim Großen Preis der USA. Jetzt ist auch noch die WM-Führung in der MotoGP futsch, sein jüngerer Bruder Alex ist die neue Nummer eins.

Wie in den vorherigen Läufen in Thailand und Argentinien, und wie im Sprint am Samstag hatte Márquez an der Spitze des Feldes scheinbar alles im Griff, ehe dem achtmaligen Weltmeister ein folgenschwerer Fehler unterlief. "Im einfachsten Moment des Rennens, als ich versucht habe, den Vorsprung zu verwalten, habe ich den Kerb etwas zu sehr geschnitten und dabei die Front verloren", beschrieb Márquez sein Aus in der neunten Runde in Kurve 4.

Der 32-Jährige beschädigte seine Maschine, unter anderem fehlte die rechte Fußraste, erst nach ein paar weiteren Runden mit hängendem Bein fuhr der Ducati-Pilot in die Box und gab auf. "Ich habe 25 Punkte verloren", sagte Márquez, im Klassement liegt er nun einen Zähler hinter seinem jüngeren Bruder. Alex Márquez wurde wie in den vorherigen fünf Rennen Zweiter, diesmal allerdings hinter Francesco Bagnaia. Der Italiener, MotoGP-Champion von 2022 und 2023, feierte seinen ersten Saisonsieg und liegt nun nur noch zwölf Zähler hinter der Spitze.

"Was für ein fantastisches Gefühl, nach so einer schwierigen Zeit wieder ganz oben auf dem Podium zu stehen", sagte Bagnaia nach dem Vierfachsieg für Ducati. Auch Alex Márquez war nach seinem Sprung auf Platz eins "superglücklich, wir müssen jetzt weitermachen". Und Marc Márquez? Der blickte ebenfalls nach vorn. "Das Positive ist, dass wir in der Meisterschaft nur einen Punkt hinter Alex liegen. Wir starten eine neue Meisterschaft", sagte der frühere Serienweltmeister: "Morgen fängt eine neue Woche an."

Anzeige
Anzeige