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Weikert in EOC-Exekutive gewählt
Der deutsche Sport ist weiterhin im Exekutivkomitee des Europäischen Olympischen Komitees (EOC) vertreten. DOSB-Präsident Thomas Weikert (63) wurde am Freitag bei der Generalversammlung in Frankfurt für vier Jahre in das Gremium gewählt, er erhielt 39 von 49 Stimmen. Für Deutschland saß bislang die langjährige Hockey-Funktionärin Uschi Schmitz im Exko, sie kandidierte allerdings nicht wieder. Spyros Capralos wurde für weitere vier Jahre als EOC-Präsident bestätigt, der 69-jährige Grieche hatte keinen Gegenkandidaten. Das EOC ist der Dachverband der Nationalen Olympischen Komitees in Europa.
Rund 300 Teilnehmer kamen bei der 54. Generalversammlung zusammen, darunter Präsident Thomas Bach vom Internationalen Olympischen Komitee und alle sieben Bewerber um seine Nachfolge: Kirsty Coventry, Sebastian Coe, Johan Eliasch, David Lappartient, Juan Antonio Samaranch Junior, Prinz Feisal al-Hussein und Morinari Watanabe.
Deutschland war erstmals seit 2007 wieder Gastgeber für eine Großveranstaltung des Zusammenschlusses der European Olympic Comitees, damals war es das European Athletes Forum in Stuttgart. "Wir haben einige Jahre sicherlich zu wenig auf dieser Ebene gemacht und wollen uns wieder mehr einbringen", hatte Weikert im Vorfeld gesagt. Bei seiner Begrüßungsrede warb er gemeinsam mit Bundesinnenministerin Nancy Faeser im Ballsaal des Tagungshotels erneut für Olympische Spiele in Deutschland. Der neue IOC-Präsident bzw. die neue IOC-Präsidentin wird am 20. März in Griechenland gewählt und übernimmt die Amtsgeschäfte von Bach am 23. Juni.