Motorsport Formel 1
Testfahrten in Bahrain: Mercedes 0,021 Sekunden vor Red Bull
Der Formel-1-Testwinter ist beendet und damit die letzte offizielle Gelegenheit, die neuen Autos vor dem Start der Saison 2025 auf Herz und Nieren zu testen. Schnellster am dritten und letzten Testtag war George Russell, der mit 1:29.545 Minuten aber nicht ganz an die Zeit von Carlos Sainz am Donnerstag herankam.
Der Spanier, der heute nicht im Einsatz war, beendet die Testfahrten auf dem Bahrain International Circuit damit als Schnellster. Sein Teamkollege Alexander Albon fuhr am Freitag mit 0,105 Sekunden Rückstand auf den dritten Platz hinter Weltmeister Max Verstappen, der bis wenige Minuten vor dem Ende die Tagesbestzeit innehatte.
Vierter wurde McLaren-Pilot Oscar Piastri (+0,395) vor Alpines Pierre Gasly (+0,495). Lewis Hamilton beendete seine erste offizielle Testwoche für Ferrari auf dem sechsten Rang (+0,800) vor Yuki Tsunoda (Racing Bulls/+0,952) und Esteban Ocon (Haas/+1,183).
Dahinter lag mit Charles Leclerc der erste Fahrer, der nur am Vormittag gefahren war. Der Monegasse hatte die Bestzeit am Mittag inne, wurde aber im Laufe des Nachmittags nach hinten gereicht.
Bei Aston Martin gab es zudem am Nachmittag noch einen weiteren ungeplanten Fahrerwechsel: Ursprünglich sollte Lance Stroll die erste Session fahren, doch weil er sich unwohl fühlte, sprang Fernando Alonso für ihn ein.
Am Nachmittag saß Stroll dann doch im Auto, nur um den Aston Martin nach 34 Runden wieder an den Spanier zu geben.
Nico Hülkenberg wurde im Sauber 14. (+2,181).
Von größeren Zwischenfällen blieben die Teams in dieser Woche verschont. Zwar hatte es an den drei Tagen einige rote Flaggen gegeben, die wurden aber nie von den Autos selbst ausgelöst, sondern nur von besonderen Umständen wie einem Stromausfall am Mittwoch und einer kaputten Glasscheibe am heutigen Freitag.
Die Nachmittagssession kam derweil ohne Unterbrechung aus. Lediglich kleinere Fahrfehler waren zu sehen, wie etwa Verstappen, der sich in Kurve 1 gedreht hatte - genau wie Esteban Ocon wenige Minuten vor ihm an gleicher Stelle.
Die Formel 1 verabschiedet sich jetzt nach drei Testtagen aus Sachir und begibt sich als nächstes auf den Weg nach Australien, wo in zwei Wochen der Saisonauftakt 2025 stattfinden wird. Bis dahin dürfte weiterhin Rätselraten herrschen, wer am Ende wirklich die Nase vorn haben wird.
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