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Schachmann weiter in Gelb - Ewan holt Etappensieg

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© IMAGO/Sirotti/SID/IMAGO/Fotoreporter Sirotti Stefano

Radprofi Maximilian Schachmann hat auf der zweiten Etappe der Baskenland-Rundfahrt das Gelbe Trikot des Führenden im Gesamtklassements verteidigt. Der 31 Jahre alte Berliner vom Team Soudal Quick-Step kam bei der mit 186,6 km längsten Etappen der diesjährigen Rundfahrt von Pamplona-Iruña nach Lodosa zeitgleich mit dem siegreichen Australier Caleb Ewan (Ineos Grenadiers) ins Ziel.

"Am Ende war es ein wenig ein Durcheinander", sagte Schachmann, der vom Sturz des Belgiers Victor Campenaerts kurz vor der Drei-Kilometer-Marke ausgebremst wurde, bei Eurosport. Daraufhin habe er "den Anschluss verloren, aber mit meinen Teamkollegen habe ich es geschafft, wieder ranzukommen".

Der 30 Jahre alte Ewan setzte sich im erwarteten Massensprint souverän vor dem Belgier Luca van Boven (Intermarché-Wanty) durch, nachdem der letzte Fahrer aus einer lange vorausfahrenden Ausreißergruppe knapp zwei Kilometer vor dem Ziel gestellt worden war. Florian Lipowitz (Ulm/Red Bull-Bora-hansgrohe) bleibt im Gesamtklassement mit einer Sekunde Rückstand Dritter. Zwischen den beiden Deutschen liegt Joao Almeida (Portugal/UAE Emirates-XRG).

Auf der dritten Etappe wird es für Schachmann, der 2019 bereits drei Etappen der Rundfahrt gewinnen konnte, am Mittwoch ungleich schwerer, das Gelbe Trikot zu verteidigen. Das Teilstück über 156,3 Kilometer von Zarautz nach Beasain ist mit mehreren Anstiegen und über 3000 Höhenmetern deutlich anspruchsvoller. Die Entscheidung im Kampf um den Gesamtsieg dürfte traditionell auf dem letzten Teilstück am Samstag rund um Eibar fallen.

Obwohl die ganz großen Berge fehlen, gilt die Baskenland-Rundfahrt wegen zahlreicher, teils sehr steiler Anstiege als echte Herausforderung. Die Topstars fehlen allerdings im Feld, da sie sich in dieser Saisonphase überwiegend bei den Klassikern in Belgien und Nordfrankreich aufhalten.

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