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Sensation in Miami: Teenie Eala schlägt auch Swiatek
Die unglaubliche Reise von Alexandra Eala (Philippinen) beim WTA-Turnier in Miami geht immer weiter: Die Nummer 140 des WTA-Rankings warf auch die Weltranglistenzweite Iga Swiatek aus Polen aus dem Turnier. Eala gewann das Viertelfinale völlig überraschend mit 6:2, 7:5. Zuvor hatte die 19-Jährige bereits Australian-Open-Siegerin Madison Keys sowie die Lettin Jelena Ostapenko, Gewinnerin der French Open 2017, geschlagen.
"Ich weiß nicht, was ich sagen soll, ich bin völlig ungläubig und auf Wolke sieben", sagte Eala: "Es ist komplett surreal. Ich bin so glücklich, mich mit so einer Spielerin auf dieser Bühne messen zu können."
Die erfolgsverwöhnte Swiatek, die bereits viermal die French Open gewonnen hat, wartet damit weiter auf ihren ersten Titel im Jahr 2025. Letztmals triumphierte die Polin im vergangenen Jahr im Paris.
Indes nimmt die Traumreise von Eala, die bis vor Kurzem noch hauptsächlich auf der Challenger-Tour unterwegs war, einfach kein Ende. Bereits in der dritten Runde hatte sie mit ihrem Sieg über die hohe Favoritin Keys (USA) philippinische Tennisgeschichte geschrieben. Die Wildcard-Starterin schaffte als erste Spielerin aus dem südostasiatischen Land in der Open-Ära einen Sieg über eine Top-10-Spielerin.
Nach dem Turnier wird Eala erstmals in die Top 100 der Weltrangliste klettern. Im Halbfinale wartet nun entweder die Britin Emma Raducanu oder Jessica Pegula aus den USA. Auch Raducanu hat bereits einen Grand-Slam-Titel in ihrer Karriere gewonnen, die US Open 2021.