American Football
NFL: Baltimore Ravens finden Vorwürfe gegen Justin Tucker "beunruhigend"
- Veröffentlicht: 26.02.2025
- 11:33 Uhr
- Mike Stiefelhagen
Der Skandal um Kicker Justin Tucker schlägt immer größere Wellen. Die Baltimore Ravens verfolgen die Entwicklung genau und kommentieren diese jetzt.
NFL-Kicker Justin Tucker hat eine schwere Offseason vor sich. Der Spieler der Baltimore Ravens muss sich aktuell gegen immer mehr Vorwürfe wehren.
So erhöhte sich die Anzahl der Frauen, die ihn der sexuellen Belästigung bei Massage-Behandlungen bezichtigen. Erst waren es sieben Damen, jetzt sind es 16.
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Die große Frage: wie reagiert sein Team? Sportlich war Tucker in der abgelaufenen Saison unterdurchschnittlich, doch in den letzten zehn Jahren gehörte er mit zu den besten Spielern auf seiner Position.
General Manager Eric DeCosta äußerte sich jetzt zu den Vorwürfen vielsagend. Und nennt diese "beunruhigend".
Das Wichtigste in Kürze
Baltimore Ravens wollen Entwicklung abwarten
DeCosta wurde beim NFL Combine auf den Tucker-Skandal angesprochen. Er sprach daraufhin von "ernstzunehmenden und besorgniserregenden Vorwürfen". Dennoch möchte der GM keine voreiligen Schlüsse ziehen:
"Wir können uns glücklich schätzen, dass die Liga bereits investigiert. Wir werden das Ergebnis so geduldig wie möglich abwarten. Das Gleiche gilt für das Sammeln von Informationen. Danach werden wir uns entscheiden, wie wir damit umgehen wollen." Es war das erste Mal, dass ein Verantwortlicher der Ravens auf die Tucker-Thematik Bezug nahm, obwohl die ersten Nachrichten bereits vor rund einem Monat im Umlauf waren.
Head Coach John Harbaugh nennt die Vorwürfe etwas, zu dem man "nicht aufwachen und es lesen möchte". Weiter: "Wir haben alle Fragen zu dem Thema, aber niemand weiß genau, was passiert ist. Also müssen wir die Bewertung der Ereignisse abwarten."
Vor drei Jahren sprachen die Ravens noch von ihrer "Null-Toleranz-Politik", als die Vorwürfe gegen Deshaun Watson publik wurden. Damit konfrontiert entgegnete DeCosta: "Wir pauschalisieren nicht. In diesem Fall warten wir ab, bis wir das maximale an Informationen bekommen haben."