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NBA Basketball

LeBron James verrät: Michael Jordan und ich sprechen nicht miteinander

  • Aktualisiert: 27.03.2025
  • 14:54 Uhr
  • Oliver Jensen

LeBron James sprach in der "Pat McAfee Show" über sein Verhältnis zu Michael Jordan, den Vergleich zur früheren Spielergeneration und den Trade von Luka Doncic.

von Oliver Jensen

LeBron James von den Los Angeles Lakers (Sonntag, 0:50 Uhr, Lakers vs. Grizzlies, live auf ProSieben MAXX, ran und Joyn) gilt als der vielleicht beste Basketballspieler aller Zeiten - zusammen mit Michael Jordan. In der "Pat McAfee Show" sprach der 40-jährige Superstar über sein Verhältnis zu der Basketball-Ikone. Demzufolge sei es "eine Tatsache", dass James die Trikotnummer 23 trägt, weil dies auch früher die Nummer von Jordan war.

Allerdings würden James und Jordan nicht miteinander sprechen. Der Grund: "Ich spiele immer noch und konzentriere mich im Moment immer noch auf mein Können."

James verglich die Beziehung zu Jordan mit seinem früheren Verhältnis zu dem verstorbenen Kobe Bryant.

"Kobe und ich hatten auch nie eine richtige Beziehung, bis wir im Olympiateam waren und dort ein super Verhältnis hatten. Aber es war immer ein Konkurrenzkampf zwischen uns. Bis ich zu den Lakers kam und er seine Karriere beendete, war unsere Beziehung dann richtig, richtig gut", erinnerte James.

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Das Wichtigste in Kürze

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Dies sei bei Jordan allerdings noch nicht der Fall: "Ich glaube, das liegt daran, dass ich immer noch spiele, und wir alle wissen, dass MJ einer der gnadenlosesten Kämpfer ist, die es gibt. Bis ich fertig bin und er mich nicht mehr mit der Nummer 23 auf und ab laufen sehen muss und mein Name immer mit seinem Namen in Verbindung gebracht wird, sagt er: 'Ich will verdammt noch mal nicht mit dir reden.'"

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"Giannis hätte in den 70ern 250 Punkte gemacht"

James sprach auch über den Vergleich der aktuellen Spielergeneration mit der Spielergeneration der Vergangenheit.

Dazu gibt es zwei weit verbreitete Meinungen. Entweder wird behauptet, die Spieler von heute hätten in früheren Epochen aufgrund ihrer körperlichen Belastung nicht spielen können, oder die Spieler von heute würden die Stars von früher komplett dominieren.

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Gespräche zwischen LeBron James und Michael Jordan gehören der Seltenheit an
Gespräche zwischen LeBron James und Michael Jordan gehören der Seltenheit an© Imagn Images

James vertritt eher letztere Meinung: "Willst du mir etwa sagen, Giannis hätte in den 70ern kein NBA-Spiel bestreiten können?" Giannis Antetokounmpo hätte in den 70ern 250 Punkte in einem Spiel erzielt." Und auch LeBron selbst wäre zu jeder Zeit zu Top-Leistungen imstande gewesen: "Ich könnte in jeder Ära spielen, man hört ja von manchen älteren Spielern: 'LeBron James hätte in dieser Ära nicht spielen können.'" Dies sei allerdings Quatsch.

James wurde zum Gesicht der NBA

James ist seit vielen Jahren das Gesicht der NBA. Nicht jeder Spieler ist dazu bereit, solch eine Rolle einzunehmen. Anthony Edwards von den Minnesota Timberwolves sagte beispielsweise kürzlich, er wolle nicht das Gesicht der NBA sein. James hatte in diesem Aspekt eine andere Einstellung,

"Ich hatte nie das Gefühl, das Gesicht der Liga zu sein, aber ich wusste, dass ich die Verantwortung hatte, die Liga in gewisser Weise zu führen", sagte James.

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"Ich wollte der Verantwortung gerecht werden, das Gesicht der Liga als moderner Bürger zu zeigen, ein Vorbild zu sein. Wir haben Spieler, die keine Vorbilder für den Sport sein wollten, die das Spiel nicht wertschätzen oder sich nicht dafür engagieren wollten. Ich hatte das Gefühl, dass ich die Chance hatte, nicht nur das Spiel zu spielen, das ich liebe, sondern auch, dass die Fans mir folgen. Ich wollte, dass die Leute meinen Weg verfolgen. Das Ergebnis war, dass ich das Gesicht der Liga wurde."

Zudem ging James auf das seit Langem kursierende Gerücht ein, er gebe jährlich über eine Million Dollar für seinen Körper aus, um in Topform zu bleiben. Sein Zitat dazu: "Ich weiß nicht, wo zum Teufel dieser Scheiß herkommt."

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James über Doncic: "Er heißt nicht umsonst Luka Magic"

Auch der Trade von Luka Doncic von den Dallas Mavericks zu den Lakers war ein Thema. "Er heißt nicht umsonst Luka Magic, er ist ein überragender Spieler", sagte James.

"Ich kann mich nicht in seine Lage versetzen, da ich noch nie getradet wurde. Aber gefühlt kann ich nachvollziehen, dass man sich sieben Jahre lang einer Franchise verpflichtet fühlt und das Gefühl hat, dort hinzugehören. Und dann aus heiterem Himmel, bam, wird man einfach getradet. Es ist völlig egal, wohin man geht, egal, mit wem man spielt, das ist ein Schock für einen selbst."

James berichtete, dass er direkt nach dem Trade mit Doncic sprach und ihm sagte, er solle seine Spielweise nicht ändern - auch wenn seine Mitspieler nun andere seien. "In diesem Moment hatte ich das Gefühl, das musste gesagt werden. Damit wir unser Potenzial ausschöpfen können, muss er er selber sein." Daher habe er Doncic gesagt: "Wir brauchen dich so wie du bist."

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