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Eishockey

Eishockey-Spektakel: Kanada schlägt USA nach Trump-Sticheleien in der Verlängerung

  • Aktualisiert: 21.02.2025
  • 11:51 Uhr
  • Franziska Wendler

Das Finale des 4-Nations-Cup zwischen den USA und Kanada wird zu einer politischen Angelegenheit - und am Ende im Sudden Death entschieden.

Von Franziska Wendler

Dieses Eishockeyspiel war weit mehr als nur ein Eishockeyspiel. In der Nacht auf Freitag trafen im Finale des 4-Nations-Cup die USA und Kanada aufeinander. Ein Spiel, begleitet von politischen Auseinandersetzungen zwischen beiden Ländern - speziell zwischen US-Präsident Donald Trump und Kanadas Premierminister Justin Trudeau.

Entgegen der Hoffnungen der mehrheitlich amerikanischen Anhänger im TD Garden in Boston sind aber die Kanadier durch ein 3:2 nach Verlängerung als Sieger hervorgegangen - und das auf besondere Art und Weise.

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  • Erstes Aufeinandertreffen im 4-Nations-Cup: Schlägerein und Buhrufe bei US-Hymne

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Die Brisanz der Partie wurde bereits im Vorfeld deutlich. Nach dem Training am Morgen hatte Trump das US-Team angerufen und spottete wenig später in den sozialen Netzwerken über "Gouverneur Trudeau". Seine Pressesprecherin Karoline Leavitt erklärte im Weißen Haus sogar: "Wir freuen uns darauf, unseren bald 51. Bundesstaat zu schlagen..."

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Hintergrund: Zwischen beiden Ländern herrscht derzeit Zoff. Trump hatte zunächst Zölle gegen das Nachbarland verhängt, diese dann aber ausgesetzt. In der kanadischen Bevölkerung herrscht derweil große Frustration über die US-Attacken, erst kürzlich rief Premier Trudeau dazu auf, nicht mehr in den USA Urlaub zu machen.

Entsprechend patriotisch ging es auch rund um das Spiel zu. Bei der kanadischen Hymne füllten unzählige Buhrufe die Arena, die kanadischen Anhänger taten es ihnen im Anschluss bei der US-Hymne gleich.

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Enges Spiel zwischen USA und Kanada

Das Spiel selbst war dann deutlich friedlicher als noch das erste Aufeinandertreffen im 4-Nations-Cup vor wenigen Tagen, als das Hass-Duell wegen diverser Schlägereien immer wieder unterbrochen werden musste.

Nur wenige Minuten nach Anpfiff waren die Kanadier durch Colorado-Avalanche-Center Nate MacKinnon erfolgreich, die USA konnten allerdings durch Brady Tkachuk, Kapitän der Ottawa Senators, ausgleichen. Zur ersten Pause standen jeweils zehn Schüsse auf beiden Seiten und ein 1:1.

Im zweiten Drittel lief es dann zunächst für das US-Team besser, so gelang Senators-Verteidiger Jake Sanderson das 2:1. Doch dieses Mal konterten die Kanadier. Sechs Minuten vor Ende des zweiten Drittels beförderte Florida-Panthers-Profi Sam Bennett den Puck zum 2:2 ins Tor.

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Draisaitl-Kollege lässt Kanada jubeln

Im dritten Drittel gab es trotz zahlreicher Versuche keinen Treffer, die Entscheidung musste also in der Verlängerung, dem Sudden Death, fallen.

Nach dramatischen Szenen vor beiden Toren waren es schließlich die Gäste, die jubeln konnten. Connor McDavid, Superstar-Kollege des Deutschen Leon Draisaitl bei den Edmonton Oilers, traf und vermasselte den USA und Donald Trump den Abend.

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Nach der Partie konnte sich Trudeau eine Spitze in Richtung der US-Regierung dann nicht verkneifen: "Ihr könnt uns unser Land nicht wegnehmen – und unser Spiel auch nicht", schrieb er bei "X".

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