Diverse Teams haben bereits ihre Heimtrikots für die anstehende Saison veröffentlicht. Auch den Trainingsbetrieb haben die Mannschaften wieder aufgenommen - wenn auch mit unvollständigen Kadern.
Nun stehen die ersten Testspiele für die Teams an. Eine Übersicht über die Sommer-Fahrpläne der Teams gibt es hier.
Auch auf dem Transfermarkt geht es seit dem 1. Juli hoch her. Diverse Transfers wurden bereits verkündet. Die Bundesligisten haben sich im Ausland oder auch bei der nationalen Konkurrenz bedient.
Doch die Kader-Planungen sind noch lange nicht abgeschlossen. Schließlich startet die Bundesliga-Saison auch erst am 23. August.
ran schaut, wo die Bundesliga-Klubs noch Handlungsbedarf haben. In diesem Teil schauen wir auf die Baustellen der ersten neun Teams. Die Baustellen der unteren Tabellenhälfte und der Aufsteiger gibt es hier.
Als Neuntplatzierter beendete Werder Bremen die abgelaufene Saison. Coach Ole Werner sitzt fest im Sattel an der Weser, hat in Nick Woltemade (Stuttgart) und Eren Dinkci (Freiburg) zwei vielverspreche Spieler an die Konkurrenz verloren.
Immerhin: Schalkes Shootingstar Keke Topp und der Österreicher Marco Grüll erweitern Werners Optionen in der Offensive neben Marvin Ducksch, Justin Njinmah und Co.
"Es wird sicherlich noch was passieren, ich glaube aber nicht, dass das ganz große Rad gedreht wird. Wir haben aktuell ein Gerüst, das letztes Jahr einen guten Job gemacht hat", sagte Werner beim Saisonauftakt.
Klingt nicht so, als würden die Bremer noch einen Hammer-Transfer auspacken. Eine glasklare Schwachstelle scheint der Kader momentan nicht zu haben, auch weil Skelly Alvero für das zentrale Mittelfeld fest verpflichtet wurde.
Baustelle: Die Frage ist, was aus den Altlasten im Kader wird. Keitas Transfer war ein Flop. Auch Oliver Burke ist ständiges Sorgenkind. Bekommen die beiden in Bremen eine zweite Chance oder finden sich Abnehmer?
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1. FC Heidenheim
"Ich sehe keine Probleme, sondern nur Herausforderungen - und auf die freuen wir uns, auch wenn wir hoffentlich eine für uns ungewohnte Doppelbelastung managen müssen", sagte Heidenheims Trainer Frank Schmidt in Bezug auf die anstehende Saison.
Dabei haben die Heidenheimer nicht nur eine Doppelbelastung, sondern womöglich eine Dreifachbelastung, wenn der FCH die Conference-League-Playoffs überstehen sollte und somit in drei Wettbewerben an den Start gehen würde.
Nach einer fulminanten Saison landete das Team von der Ostalb als Aufsteiger auf Rang acht. Schmidt und die FCH-Verantwortlichen basteln bereits tüchtig an dem breiten Kader.
Julian Niehues, Paul Wanner und Mathias Honsak sind drei von mehreren nennenswerten Zugängen.
Baustelle: Der Klub hat nach den Abgängen von Dinkci und Tim Kleindienst heftig an Klasse verloren. Auch Jan-Niklas Beste verlässt den Klub gen Portugal. Stand jetzt scheint die Qualität für das verflixte zweite Bundesliga-Jahr und die Dreifachbelastung nicht zu reichen. Allerdings hat Schmidt die Kritiker schon des Öfteren eines Besseren belehrt.
Bundesliga - Die Heimtrikots der Klubs: Hommagen, Premieren und Fan-Entsetzen
Die Trikots der Bundesliga-Saison 2024/2025 Fast so spannend wie die Frage nach den Zugängen jedes Bundesliga-Klubs ist Jahr für Jahr die nach dem Outfit. Denn viele Fans kleiden sich eben gerne wie die Stars ihres Lieblingsvereins. ran zeigt, was die Profis in der Saison 2024/2025 auf dem Rasen tragen.
Werder Bremen Das neue Trikot von Werder Bremen soll den engen Zusammenhalt zwischen Stadt und Verein unterstreichen. Es ist im Muster der Bremer Speckflagge gehalten, im Brustbereich mit Quadraten, darunter mit Längsstreifen. Im Original sind diese Rot und Weiß, auf dem Trikot in verschiedenen Grüntönen gehalten.
VfB Stuttgart "Der Brustring verbindet" - getreu diesem Motto ist auch das Design des Heimtrikots gehalten. Das Besondere in diesem Jahr: Der Ring ist nicht aufgedruckt, sondern erstmals wieder eingenäht.
RB Leipzig Wie bei RB Standard, wird auch in der Saison 24/25 in der Red-Bull-Arena in rot-weißen Trikots gespielt. Was ist neu? Das rote Pattern auf der Vorderseite, was die "Agilität und die Schnelligkeit unserer Spielerinnen und Spieler auf dem Platz" unterstreichen soll. Als Inspiration bei der Trikot-Gestaltung diente die Fassade des Paulinum, ein Leipziger Wahrzeichen.
1. FSV Mainz 05 "Traditionsbewusstsein, aber mit einem einzigartigen, modernen Kick" - so beschreiben die Nullfünfer ihr neues Heimtrikot. Die Karos sind nicht gleichmäßig angeordnet, sondern fallen Richtung Saum ab. Am hinteren Kragen ist das Mainzer Doppelrad-Wappen eingepflegt.
VfL Bochum Wie gewohnt tritt der VfL anne Castroper in blauen Jerseys an. Neu ist das eingearbeitete Muster, Kragen und Ärmel sind zudem weiß akzentuiert.
FC St. Pauli Das Dress der Kiezkicker ist eine Hommage an das Trikot der Spielzeit 91/92. "Das Design des Kulttrikots wurde in die heutige Zeit übersetzt, bleibt jedoch St. Paulis Tradition treu: Die großen braun-weißen Quadrate finden sich, jetzt in einem helleren und dunkleren Braunton gehalten, auch im neuen Heimtrikot wieder", schreiben die Hamburger in der Vereinsmitteilung.
Holstein Kiel Zwei verschiedene Blautöne und rote Akzente sind die Hauptbestandteile des Kieler Trikots. Zudem ist ein Muster eingearbeitet, das an Wind erinnert. Wichtigste Neuerung dürfte bei den KSV-Fans aber das Badge auf dem Ärmel sein - es ist nämlich erstmals das der 1. Bundesliga.
VfL Wolfsburg Wenig überraschend tritt der VfL in leuchtendem Grün an. Weiß sucht man, anders als noch in der Vorsaison, vergebens. Stattdessen unterscheiden sich die grünen Farbtöne bei Muster, Wappen und Co.
Bayer Leverkusen Premiere bei der "Werkself": Erstmals ist das Bundesliga-Badge auf dem Ärmel gold - eine Ehre, die nur dem amtierenden Meister zuteil wird. Zudem sind Anspielungen auf die Stadt Leverkusen zu finden: Diamanten des Wasserturms, ein aus den Zacken des Stadtwappens zusammengesetztes Kreuz und Teile der Stadtkarte von Leverkusen.
Eintracht Frankfurt Eintracht Frankfurt hat das neue Trikot für die anstehende Saison präsentiert, und zwar in einem Retrodesign in den Vereinsfarben Rot, Schwarz und Weiß. "Angelehnt an die Trikots der späten Achtziger- und frühen Neunzigerjahre zeigt es sich in der Grundfarbe Weiß mit schwarzen und roten Akzenten", so die Eintracht in einer Mitteilung.
Eintracht Frankfurt Der obere, spitz zulaufende Brustbereich und die seitlichen Partien unterhalb des Ärmels sind in Schwarz gehalten, während der Kragen weiß ist und die Ärmel rot. Die Fans laufen übrigens Sturm, sie halten es, um es auf den Punkt zu bringen, für das hässlichste Trikot der vergangenen Jahre. Oder anders gesagt: "Was ein Schrotthaufen von Trikot!“
Borussia Mönchengladbach Auch die Borussia hat die neuen Trikots erstmals gezeigt. Das Design des Heimtrikots soll an Gladbachs Trikot der Saison 74/75 erinnern. Zum neuen Design kommt beim Klub vom Niederrhein auch ein neuer Sponsor. Vom Broker Flatex sind die Gladbacher zu Reuter gewechselt, einem Onlinehändler für Badprodukte.
Borussia Dortmund Vor dem abschließenden Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 lässt Borussia Dortmund die Katze oder eben das neue Trikot aus dem Sack. Neben den Längsstreifen fallen die schwarzen Ärmel auf. Nico Schlotterbeck (r.) scheint sich in dem Stück Stoff bereits wohl zu fühlen, Julian Ryerson denkt noch kurz über seine Meinung nach.
TSG Hoffenheim Auch die TSG Hoffenheim trägt im letzten Heimspiel der Saison und damit gegen den FC Bayern München ihr neues Trikot auf. Und das ist: blau, einfach nur blau.
1. FC Heidenheim Ebenfalls bereits zum Ausklang der Spielzeit präsentiert der 1. FC Heidenheim - hier in Person von Lennard Maloney (r.) und Patrick Mainka - sein Trikot für die zweite Bundesliga-Spielzeit der Klubgeschichte. Seine Feuertaufe erlebt es im Heimspiel gegen den 1. FC Köln.
FC Bayern München Den Anfang machte die wohl ewige Nummer eins der Bundesliga. Bereits vor dem 33. Spieltag eröffnet der FC Bayern München der Welt, wie die Mannschaft die Saison 24/25 aufnehmen wird. In Feuerrot.
FC Bayern München Und so sieht das Trikot, das unter den Fans wegen des fehlenden Weißtons bereits Kritik hervorrief, im Einsatz aus. Manuel Neuer (l.) läuft 24/25 wohl häufiger in Gelb als in Pink auf, Thomas Müller ist ohnehin ein Roter durch und durch.
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TSG 1899 Hoffenheim
In Sinsheim scheinen die Verantwortlichen dem bisherigen Kader zu vertrauen - zumindest bis jetzt. Schließlich wurde noch kein einziger Feldspieler verpflichtet.
Die Abgänge halten sich allerdings ebenfalls in Grenzen. Hinter dem Verbleib von Shootingstar Maximilian Beier steht jedoch ein Fragezeichen. Der EM-Fahrer ist bei Leverkusen und Premier-League-Klubs auf der Liste.
Auch Grischa Prömel soll zwar auf dem Zettel der Frankfurter Eintracht stehen, doch in der Zentrale ist Hoffenheim um Anton Stach und Florian Grillitsch ohnehin gut besetzt.
Vorne steht Wout Weghorst nicht mehr zur Verfügung, doch Andrej Kramaric, Mergim Berisha und Youngster Max Moerstedt haben genauso wie Marius Bülter und Ihlas Bebou Qualität.
Baustelle: Robert Skovs Vertrag wurde nicht verlängert, genauso wie der von John Anthony Brooks. Ozan Kabak fällt noch lange mit einem Kreuzbandriss aus. Für die Kader-Tiefe in der Defensive sollte Trainer Pellegrino Matarazzo womöglich nochmals zugreifen.
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Eintracht Frankfurt
Omar Marmoush, Hugo Ekitike, Igor Matanovic und Can Uzun. In der Offensive braucht sich die Frankfurter Eintracht in der kommenden Saison wohl nur bedingt Sorgen zu machen.
Auch im Mittelfeld schreitet die Kader-Planung voran. Die SGE hat den Transfer des dänischen Youngsters Oscar Hojlund bekanntgegeben. Zumal kann Dino Toppmöller weiterhin auf Ellyess Skhiri, Mario Götze, Henrik Larsson und Junior Dina Ebimbe zurückgreifen.
Nichtsdestotrotz scheint hier noch Handlungsbedarf zu bestehen. Den Frankfurtern geht wohl Pascal Groß durch die Lappen, den Nationalspieler zieht es offenbar zum BVB. Prömel ist im Gespräch, wird aber auch nicht günstig.
Auch auf der Rechtsverteidiger-Position war noch Luft nach oben. Die Eintracht will in der kommenden Saison wohl wieder Viererkette spielen. Die Leihe Rasmus Kristensens von Leeds United hat das qualitative Loch gestopft.
Baustelle: Frankfurt braucht einen Nachfolger für Sebastian Rode im defensiven Mittelfeld. Ansonsten sieht die Topmöller-Elf stark aus.
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Bundesliga-Transfergerüchte: SC Freiburg vor neuem Transferrekord für Frankreich-Juwel
Cyriaque Irie (ESTAC Troyes) Der SC Freiburg steht wohl unmittelbar vor der Verpflichtung des französischen Angreifers Cyriaque Irie. Der 19-Jährige von Zweitligist ESTAC Troyes soll laut "L'Equipe" bis zum 15 Millionen Euro kosten. Der bisherige Rekordeinkauf der Breisgauer ist ebenfalls ein Franzose: Baptiste Santamaria kam 2020 für rund zehn Millionen in den Schwarzwald.
Love Arrhov (IF Brommapojkarna) Eintracht Frankfurt steht laut Informationen der schwedischen Zeitung "Aftonbladet" kurz vor der Verpflichtung des 16-Jährigen Love Arrhov. Der schwedische Juniorennationalspieler kann im offensiven Mittelfeld sowie als Linksaußen eingesetzt werden und debütierte bereits im schwedischen Pokal bei den Profis. Die Eintracht soll für ihn 4,6 Millionen Euro an den schwedischen Erstligisten überweisen.
Albian Hajdari (FC Lugano) Bayer 04 Leverkusen hat offenbar großes Interesse an Innenverteidiger Albian Hajdari. Der 21-Jährige Innenverteidiger steht aktuell beim Schweizer Klub FC Lugano unter Vertrag und gilt als einer der besten Abwehrspieler der Super League. Laut "Sky" soll sich die Werkself mit einem möglichen Transfer auf einen Abgang von Jonathan Tah und Piero Hincapie vorbereiten.
Hugo Larsson (Eintracht Frankfurt) Lotst Manchester City nach Omar Marmoush das nächste Frankfurt-Talent in die Premier League? Laut "Sky" sind die "Citizens" stark an Hugo Larsson interessiert. Dem Bericht zufolge hat der englische Meister bereits erste Gespräche mit Eintracht Frankfurt und dem schwedischen Mittelfeldspieler geführt. Die SGE fordert wohl eine Ablösesumme von mindestens 60 Millionen Euro.
Nick Woltemade (VfB Stuttgart) Verliert der Vizemeister seinen Shootingstar im Sommer bereits wieder? Wie die "BILD" berichtet, hat der VfB Stuttgart bei Stürmer Nick Woltemade eine Schmerzgrenze, bei der man den Spieler offenbar abgeben würde. Demnach wären die Schwaben ab einer Summe von 40 Millionen Euro gesprächsbereit, was einen neuen Rekordtransfer für den Klub bedeuten würde. Woltemade kam vor der Saison ablösefrei von Werder Bremen. Ein Bundesliga-Topteam soll bereits ganz genau hinschauen ...
Nick Woltemade (VfB Stuttgart) Da der FC Bayern einen Backup für Harry Kane holen möchte, ploppen immer wieder Gerüchte über mögliche Kandidaten auf. Aktuell wird Stuttgarts Nick Woltemade gehandelt. "Er wird beobachtet. Er ist im Blickfeld, aber es gibt bisher nichts Konkretes", hieß es bei "Sky". Fakt ist: Der 23-Jährige spielt eine starke Saison für die Schwaben. Er erzielte bislang zwölf Tore und bereitete drei weitere Treffer vor. Der Vertrag des U21-Nationalspielers läuft noch bis 2028.
Jadon Sancho (FC Chlesea) Kehrt Jadon Sancho erneut in die Bundesliga zurück? Laut des Portals "GiveMeSport" steht der 24-jährige Engländer bei seinem Ex-Klub Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen auf der Liste. Zurzeit ist der Offensivspieler von Manchester United an Chelsea ausgeliehen, ein Verbleib bei den "Blues" scheint aber trotz der Kaufpflicht von rund 25 Mio. Euro unwahrscheinlich.
Wataru Endo (FC Liverpool) Eintracht Frankfurt könnte im Sommer 2025 laut "Bild" einen alten Bekannten zurück in die Bundesliga holen: Wataru Endo. Dem Bericht nach arbeiten die Hessen an der Verpflichtung des 32-jährigen Japaners, der künftig den routinierten Anführer geben könnte. Endos Vertrag beim FC Liverpool läuft noch bis 2027. In Frankfurt könnte Endo künftig den Kaderplatz von Mahmoud Dahoud einnehmen, der dem Bericht nach nur noch eine untergeordnete Rolle in den Planungen spielen soll.
Jonathan Burkardt (1. FSV Mainz 05) Der FC Bayern zeigt offenbar Interesse an Nationalspieler Jonathan Burkardt. Das berichtet "Sky". Demnach sei der 24 Jahre alte Mainzer einer von mehreren Kandidaten für die Rolle des Backups von Harry Kane. Burkardts Profil gefalle den Bayern-Verantwortlichen, zudem steht er bei derselben Beraterfirma wie Manuel Neuer unter Vertrag. Allerdings sei offen, ob die Bayern konkrete Schritte unternehmen werden.
Taylan Bulut (FC Schalke 04) Einer der Emporkömmlinge aus der Knappenschmiede ist Rechtsverteidiger Taylan Bulut. Der U19-Nationalspieler überzeugt beim FC Schalke 04 mit konstanten Leistungen. Die haben offenbar auch Begehrlichkeiten in der Bundesliga geweckt. Laut "kicker" soll der SC Freiburg Interesse an einer Verpflichtung haben. Laut "WAZ" hat Bulut eine Ausstiegsklausel von rund acht Millionen Euro in seinem Vertrag.
Xavi Simons (RB Leipzig) Erst im Januar unterschrieb Xavi Simons einen fixen Vertrag bei RB Leipzig, nachdem er zuvor von Paris St. Germain ausgeliehen war. Doch im kommenden Sommer könnten sich die Wege wieder trennen. Wie die "Bild" und "Sky" berichten, ist Simons beim Verpassen der Champions League von RB Leipzig wohl nicht zu halten. Als Ablöse stehen rund 80 Millionen Euro im Raum - 30 Millionen mehr, als Leipzig nach Paris überwiesen hat.
Nico Williams (Athletic Bilbao) Bereits nach der Europameisterschaft 2024 hatte der FC Bayern München offenbar an Nico Williams gebaggert. Nun soll der Flügelspieler wieder im Fokus des Rekordmeisters sein. Das berichtet die "BILD". Demnach müsste der FCB jedoch vorher Verkäufe tätigen, zumal auf seiner Position mit Serge Gnabry, Leroy Sane, Kingsley Coman sowie Michael Olise ein Überangebot bestehen würde. Williams' Vertrag in Bilbao läuft noch bis 2027, angeblich soll eine Ausstiegsklausel von 60 Millionen Euro verankert sein.
Derry Scherhant (Hertha BSC) Berichten der "Bild" zur Folge droht der Hertha der Verlust von Eigengewächs Derry Scherhant. Der Flügelstürmer soll eine Aufstiegsklausel von unter zwei Millionen Euro besitzen. Ein Sommerabgang wäre ein schwerer Schlag: Das 22-jährige Toptalent konnte in der Saison bereits neun Scorer beisteuern.
Victor Boniface (Bayer 04 Leverkusen) Plant Bayer Leverkusen ohne Viktor Boniface? Bereits im Winter stand der Stürmer kurz vor einem Abgang nach Saudi-Arabien, blieb jedoch in Leverkusen. Im Sommer soll laut "Bild" nun wirklich die Trennung erfolgen, wohl auch aufgrund von Disziplinlosigkeiten des 24-Jährigen. Das Preisschild für den Nigerianer liegt laut Bericht bei mindestens 50 Millionen.
Hugo Ekitike (Eintracht Frankfurt) Folgt Hugo Ekitike seinem Ex-Mitspieler Omar Marmoush auf die britische Insel? Wie aus einem Bericht von "Sky Switzerland" hervorgeht, haben zwei Premier-League-Klubs ihre Fühler nach dem französischen Stürmer Eintracht Frankfurts ausgestreckt. Demnach sollen Newcastle United und Arsenal am 22-Jährigen interessiert sein, der am Main noch Vertrag bis 2029 hat.
Lukas Kwasniok (SC Paderborn) Seit 2021 arbeitet Lukas Kwasniok mit dem SC Paderborn daran, in die Bundesliga aufzusteigen. Womöglich schafft es der 43-Jährige auch auf einem anderen Weg ins Oberhaus. Wie "Sky" berichtet, steht der Coach auf der Liste des VfB Stuttgart, sollte Sebastian Hoeneß die Schwaben im Sommer verlassen. Allerdings wäre eine Ablöse fällig, denn Kwasniok steht noch bis 2026 in Ostwestfalen unter Vertrag. In dem Bericht findet sich auch ein zweiter Name ...
Matthias Jaissle (Al-Ahli) ... und auch der hat bisang als Coach noch keinerlei Bundesliga-Erfahrung vorzuweisen. Es handelt sich um Matthias Jaissle, der als Jugendspieler zwar eine VfB-Vergangenheit hat, im Herrenbereich bislang aber nur im Ausland trainierte. Mit RB Salzburg gewann der frühere Hoffenheimer zwei Meisterschaften und einmal den ÖFB-Pokal. Seit Juli 2023 trainiert er bei Al-Ahli in Saudi-Arabien, wo er noch bis 2026 Vertrag hat. Dort arbeitet Jaissle unter anderem mit Roberto Firmino und Riyad Mahrez.
Neymar (FC Santos) Obwohl Neymar gerade erst zu Jugendklub Santos zurückgekehrt ist, wird im Hintergrund wohl schon an einem Europa-Comeback des brasilianischen Superstars gearbeitet. Laut der spanischen Zeitung "Sport" soll Berater Pini Zahavi seinen Klienten nicht nur bei dessen Ex-Klub FC Barcelona angeboten haben, sondern auch dem FC Bayern. Allerdings dürfte sich Zahavi sowohl ...
Neymar (FC Santos) ... bei den Katalanen als auch an der Säbener Straße eine Absage geholt haben. "Ich glaube nicht, dass es der richtige Moment für Barcelona ist, über Neymar nachzudenken", nahmen die Katalanen in Person von Sportdirektor Deco zuletzt öffentlich schon Abstand von einer Verpflichtung des 33-Jährigen. In München dürfte es ähnlich sein, Neymar ist zu teuer, außerdem passt er altersbedingt nicht in den Verjüngungs-Plan auf den offensiven Außenbahnen.
Florian Wirtz (Bayer Leverkusen) Was macht Florian Wirtz? Wie der Leverkusener seine Zukunft angeht, ist noch offen. Klar ist aber laut der "Sport Bild", dass Manchester City wohl ernst macht. Denn der sportlich strauchelnde Premier-League-Klub um Trainer Pep Guardiola soll Giovanni Branchini als Unterhändler eingesetzt haben, um den Transfer auf die Insel zu realisieren.
Florian Wirtz (Bayer Leverkusen) Branchini soll Wirtz und dessen Familie von einem Wechsel zu den Citizens überzeugen. Brisant dabei: Branchini, der immer wieder bei großen Transfers mitmischt und auch mit den Bayern seit 1992 regelmäßig zusammenarbeitet, ist mit Karl-Heinz-Rummenigge befreundet. Auch die Bayern wollen Wirtz, der bei Bayer noch einen Vertrag bis 2027 hat, verpflichten.
Muhammed Damar (1899 Hoffenheim/SV Elversberg) Der VfB Stuttgart bereitet sich wohl auf einen möglichen Abgang von Enzo Millot vor. Laut "Bild" sollen die Schwaben Muhammed Damar als eventuellen Nachfolger im Blick haben. Der 20-Jährige ist derzeit von der TSG Hoffenheim in die 2. Bundesliga zu Überraschungsteam SV Elversberg verliehen und überzeugt bei den Saarländern. Allerdings soll Damar nicht nur beim VfB Thema sein, auch Borussia Mönchengladbach, der VfL Wolfsburg und Union Berlin haben den deutschen U21-Nationalspieler demnach auf dem Zettel.
Anton Stach (TSG Hoffenheim) In dieser Saison kämpft Anton Stach mit der TSG Hoffenheim gegen den Abstieg, ab Spätsommer könnte er womöglich in der Champions League spielen. Wie die "Bild" berichtet, soll der Mittelfeldspieler das Interesse von Eintracht Frankfurt wecken. Den Hessen gefalle neben seiner Körpergröße von 1,94 Metern auch sein gutes Spielverständnis und vor allem sein starkes Passspiel. Sein Vertrag läuft 2027 aus, als Ablöse werden dem Artikel zufolge wohl mehr als zwölf Millionen Euro fällig.
Ritsu Doan (SC Freiburg) Auf der Suche nach einem neuen Rechtsaußen könnte Eintracht Frankfurt offenbar im Breisgau fündig werden. Laut Informationen der "Sport Bild" steht Ritsu Doan (rechts) vom SC Freiburg auf der Liste der SGE. Der 26-jährige Japaner hat einen Marktwert von 22 Millionen Euro. Neben Doan sollen auch Dilane Bakwa (RC Straßbourg) und Nicolas Kühn (Celtic Glasgow) Kandidaten sein.
Mohamed Amoura (VfL Wolfsburg) Holt Eintracht Frankfurt den Nachfolger von Omar Marmoush von einem Konkurrenten? Wie "Sky" berichtet, haben die Verantwortlichen der SGE den Mittelstürmer Mohamed Amoura als perfekten Marmoush-Ersatz auserkoren. Aktuell steht der Algerier in Diensten des VfL Wolfsburg, ist aber nur von Union St. Gilloise ausgeliehen. Der VfL hat eine Kaufoption. Amoura kommt in dieser Saison auf je neun Treffer und Vorlagen.
Guillaume Restes (FC Toulouse) Der FC Bayern beschäftigt sich trotz der Verpflichtung von Jonas Urbig offenbar mit einem weiteren Torwarttalent. Wie die "Bild" berichtet, beobachtet der Rekordmeister aktuell Guillaume Restes vom FC Toulouse. Der 19-Jährige ist Stammkeeper des Ligue-1-Klubs, mit Bayerns Michael Olise gewann er im Vorjahr Olympia-Silber in Paris. Mit Toulouse triumphierte er 2023 im französischen Pokal.
Jonathan Tah (Bayer Leverkusen) Innenverteidiger Jonathan Tah hat angeblich einen neuen Verein. Wie die spanische "El Mundo Deportivo" schreibt, hat sich der Nationalspieler für einen Wechsel zum FC Barcelona entschieden. Der Vertrag von Tah läuft im Sommer aus, ein Wechsel zu Barca wäre demnach ablösefrei möglich. Fix ist der Wechsel noch nicht, vor allem muss Barcelona vorher Spieler loswerden, um den Nationalspieler überhaupt registrieren zu können.
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Borussia Dortmund
Edin Terzic ist weg, Nuri Sahin ist da. Der BVB startet nach dem verlorenen Champions-League-Finale und Platz fünf in der Liga einen Neuanfang.
Auch im Kader wird es wohl noch größere Rotationen geben. In Neuzugang Waldemar Anton haben die Dortmunder aber bereits in der Frage eines Nachfolgers für Mats Hummels Fakten geschaffen.
Nichtsdestotrotz fehlt hinter Anton, Nico Schlotterbeck und Niklas Süle eine vierte Option in der Innenverteidigung. Immerhin kehrt Soumaila Coulibaly von seiner überzeugenden Leihe bei Royal Antwerpen zurück. Doch seine BVB-Rückkehr könnte nur von kurzer Dauer sein. Laut "Revelo" steht ein Wechsel zu Real Betis kurz bevor. Sahin plant wohl nicht mehr mit Coulibaly - und Dortmund will eine üppige Ablöse einstreichen. Als vierte IV-Option könnte Emre Can eingeplant werden.
Im Sturm wurde Serhou Guirassy verpflichtet. Auch wenn es beim Noch-Stuttgarter Probleme während des Medizinchecks gab, wurde der Wechsel vollzogen, während Sebsatien Haller den BVB sehr wahrscheinlich wieder verlässt.
Baustelle: Die Außenverteidiger sind das größte Manko beim BVB. Ian Maatsen war zu teuer, so wohl auch Ferdi Kardioglu, der bei der EM komplett überzeugte und nicht finanzierbar erscheint. Baut man links auf Ramy Bensebaini und Youngster Tom Rothe? Hinten rechts hat man nur Julian Ryerson. Auf beiden Seiten besteht Bedarf.
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RB Leipzig
Marco Rose muss in der kommenden Spielzeit wohl auf Offensiv-Star Xavi Simons verzichten. Auch ein Abgang von Dani Olmo steht noch im Raum.
In einem solchen Falle würde RB reichlich Qualität im offensiven Mittelfeld verlieren.
Die Defensive ist außen wie innen gut aufgestellt, auch im zentralen Mittelfeld kann Rose auf Nicolas Seiwald, Xaver Schlager, Amadou Haidara und Neuzugang Assan Ouedraogo zählen.
Im Sturm haben Benjamin Sesko und Lois Openda bei der EM einmal mehr ihre Qualitäten gezeigt, hier herrscht definitiv kein Handlungsbedarf.
Baustelle: Wenn Simons und Olmo in der kommenden Saison nicht mehr unter Vertrag stehen sollten, muss diese Lücke mit Qualität gefüllt werden. Rose kündigte bereits an: "Wir müssen den Kader breiter aufstellen."
Anton zum BVB: Aufgebrachte VfB-Fans wüten im Netz
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FC Bayern München
Der Kaugummi-Transfer von Joao Palhinha ist durch. Damit ist die von Ex-Trainer Thomas Tuchel gestellte Frage nach einer "Holding Six" endlich geklärt.
Nur ist Tuchel nicht mehr Trainer, sondern Vincent Kompany. Nichtsdestotrotz ist der FCB mit Palhinha, Aleksandar Pavlovic, Raphael Guerreiro und Konrad Laimer im Zentrum gut besetzt. Zumal auch noch Joshua Kimmich und Leon Goretzka unter Vertrag stehen.
In der Defensive wurde Hiroki Ito vom VfB Stuttgart verpflichtet. Der Japaner könnte als Linksfuß auch als Außenverteidiger auflaufen. Sollte Matthijs de Ligt noch gehen, wird wohl aber noch ein weiterer Innenverteidiger folgen - Jonathan Tah soll es wohl sein.
Offensiv ist Michael Olise der Königstransfer. Und dennoch gibt es Gerüchte um einen weiteren Offensiv-Spieler. Simons und Desire Doue sollen ein Thema sein, auch weil Serge Gnabry wohl keine große Rolle mehr spielt und Kingsley Coman gehen könnte.
Baustelle: Die Bayern brauchen bei einem de-Ligt-Abgang definitiv noch einen gestandenen Innenverteidiger und mindestens einen Offensiv-Spieler, der auch auf der Außenbahn zum Einsatz kommen kann.
VfB Stuttgart
Auf den überragenden Erfolg der Vizemeisterschaft folgt beim VfB Stuttgart ein Ausverkauf der Leistungsträger. Die Kaderbreite wird als Champions-League-Teilnehmer ebenfalls zum Faktor.
In der Verteidigung hinterlassen die Abgänge von Anton und Ito eine Riesen-Lücke. Allerdings haben die Schwaben bereits in Jeff Chabot und Ramon Hendriks zwei Innenverteidiger verpflichtet. Auch Yannik Keitel kann diese Position spielen. Dennoch könnte noch ein Defensiv-Mann kommen - schließlich ist Dan-Axel Zagadou äußerst verletzungsanfällig und kämpft derzeit noch mit den Folgen eines Kreuzbandrisses.
Auf den defensiven Außen verstärkt Frans Krätzig als Bayern-Leihgabe die linke Seite um Maximilian Mittelstädt. Rechts hat der VfB Josha Vagnoman und Leonidas Stergiou.
Mit Fabian Rieder, Justin Diehl und Nick Woltemade wurde bereits an der Kaderbreite der Offensive gearbeitet. Die Kaufoption bei Jamie Leweling wurde ebenfalls gezogen. Bei Chris Führich standen die Zeichen auf Abschied, doch die Ausstiegsklausel des DFB-Stars ist abgelaufen.
Baustelle: Das große Fragezeichen besteht im Sturm. Guirassy wechselt nach Dortmund, als Ersatz wurde bereits Ermedin Demirovic verpflichtet. Auch Silas hat wohl entschieden, beim VfB zu bleiben. Allerdings muss der VfB für einen Transfer von Deniz Undav, der unbedingt weiter unter Coach Sebastian Hoeneß spielen will, aber noch Vertrag bei Brighton & Hove Albion hat, tief in die Tasche greifen.
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Bayer 04 Leverkusen
Der Deutsche Meister hat wenig überraschend keine Lust auf große Veränderungen im Kader.
Doch Xabi Alonso muss weiter mit einem Abgang von Tah in der Innenverteidigung rechnen. Auch Allrounder Josip Stanisic entschied sich am Ende dafür, zum FC Bayern zurückzukehren.
Doch mit Jeanuel Belocian kam bereits ein hoch veranlagter Abwehrspieler aus Frankreich. Im Mittelfeld ist der Kader nahezu unverändert, Alonso bekommt durch den Transfer von Aleix Garcia und Martin Terrier sogar noch weitere Optionen.
Im Angriff sind die Leverkusener weiterhin mit Victor Boniface, Patrik Schick, Amine Adli und Co. hochkarätig besetzt.
Baustelle: Auch wenn Tah nicht geht, könnte es sein, dass mit Odilon Kossounou oder Piero Hincapie noch ein Verteidiger die Werkself verlässt. Da könnte Bayer Tiefe und Erfahrung gebrauchen. Wenn jedoch nichts Wildes mehr passiert, bleibt der Kader im Großen und Ganzen zusammen.