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Bundesliga

FC Bayern – Mögliche Nachfolger bei Kimmich-Abgang: Wurde der neue Mittelfeld-Chef schon verpflichtet?

  • Aktualisiert: 28.02.2025
  • 16:12 Uhr
  • Justin Kraft

Der FC Bayern München steht vor einer großen Herausforderung: Wer ersetzt Joshua Kimmich, sollte dieser bald in anderen Farben auflaufen?

Von Justin Kraft

Der Aufsichtsrat des FC Bayern München hat keine Lust mehr. Am Donnerstag machte die Meldung verschiedener Medien die Runde, dass man das Vertragsangebot an Joshua Kimmich zurückgezogen habe.

Grund sei, dass man eine Entscheidung des Mittelfeldspielers erwarte. Und so ist die letzte Chance auf eine Verlängerung, dass der 30-Jährige in den kommenden Tagen auf den FCB zugeht und sich für eine Zukunft in München entscheidet.

Wie realistisch dieses Szenario ist, lässt sich nur schwer vorhersagen. Klar ist aber, dass die Bayern ihre Zukunft planen wollen und müssen. Wenn Kimmich den Verein verlassen sollte, reißt das eine Baustelle auf. Doch wie können die Münchner diese schließen?

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FC Bayern: Interne Lösungen, falls Joshua Kimmich geht

Das größte Problem für die sportliche Leitung ist, dass der Aufsichtsrat nicht viel Geld freigeben wird. Beim Rekordmeister steht ein Sparkurs auf dem Programm. Da der Vertrag von Kimmich im Sommer ausläuft, wird es auch keine Ablösesumme geben, mit der man einen etwaigen Neuzugang gegenfinanzieren könnte. Bedeutet: Kommt ein neuer Spieler für diese Position, fehlt Geld für die anderen Kaderbaustellen.

Grundsätzlich befindet sich der FC Bayern aber in der Luxussituation, dass er einen Umbruch im Mittelfeld wagen und mit vorhandenem Personal gestalten könnte. Aleksandar Pavlovic ist hier ein großer Glücksfall für die Münchner. Der 20-Jährige hat zunächst unter Thomas Tuchel und jetzt unter Vincent Kompany bewiesen, dass er ein herausragender Spielgestalter werden kann.

Pavlovic bringt alles mit, um in Zukunft eine prägende Rolle im Bayern-Mittelfeld zu spielen. Das Problem ist lediglich, dass ihm die Erfahrung abgeht und er im Moment enorm davon profitiert, mit Kimmich jemanden an seiner Seite zu haben, der ihm Halt gibt und der ihn im Spielaufbau entlastet. Genau das können die restlichen Mittelfeldspieler des FC Bayern nämlich nicht. Sie sind andere Spielertypen.

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Tom Bischof als neuer Kimmich?

Am ehesten entspricht noch Tom Bischof diesem idealen Pavlovic-Partner. Auf dem Papier ergänzen sich beide sehr gut. Pavlovic als tiefer Spielgestalter, der seine Position hält und großen Einfluss auf den Spielaufbau hat. Bischof wiederum als Sechser mit Freiheiten nach vorn, der sich stets in die Offensive einmischt und deutlich weiträumiger agiert.

Beide haben die technischen und strategischen Fähigkeiten, um es auf dem höchsten Niveau zu schaffen. Aber wie viel Geduld bringen der FC Bayern und sein Umfeld im Lernprozess mit? Wie viele Fehler sind erlaubt und wie schnell würden die Verantwortlichen in den Fokus der Kritik rücken, wenn es nicht läuft?

FC Bayern: Umstellung auf ein 4-3-3?

Möglich wäre deshalb, dass Kompany sein System leicht anpasst. Nach dem Vorbild des früheren Real Madrid könnte er hinter zwei spielstarken Achtern einen Abräumer installieren. Mit João Palhinha hätte er hier bereits den optimalen Spieler in seinem Kader.

Auf den Achterpositionen davor hätte der Belgier dann eine große Auswahl. Neben Pavlovic und Bischof zählen dazu auch Jamal Musiala, Leon Goretzka und Konrad Laimer. Allerdings müsste man sich Gedanken machen, ob es dann einen Backup für Palhinha bräuchte.

Dennoch hätte das 4-3-3 den Vorteil, dass die Bayern den Wegfall von Kimmich mit drei statt zwei zentralen Mittelfeldspielern auffangen könnten. Ein Nachteil wäre, dass es die natürliche Zehnerposition für Musiala in diesem System nicht gibt. Taktisch könnte man das durch ein Einrücken vom Flügel oder einer offensiven Achterrolle aber durchaus auffangen.

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FC Bayern München: Gibt es eine Lösung vom Campus?

Eine besonders sparsame Lösung für den FC Bayern könnte auch der Campus werden. Gerade im zentralen Mittelfeld gibt es das eine oder andere vielversprechende Talent. Allen voran ist hier Javier Fernandez zu nennen. Der Spanier hat alles, um ein Achter auf sehr hohem Niveau zu werden.

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FC Bayern wird 125 Jahre: Die Top-Elf der Vereinsgeschichte mit Müller Beckenbauer und Co.

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<strong>Die historische Top-Elf des FC Bayern</strong><br>
                <em>Von "Kaiser" Franz Beckenbauer über "Bomber" Gerd Müller bis hin zu "Titan" Oliver Kahn: In der 125-jährigen Geschichte des Klubs trugen so viele begnadete Fußballer das Trikot des FC Bayern München, dass es äußerst schwer ist, die besten elf herauszusuchen. Wir haben es trotzdem versucht. <strong>ran</strong> präsentiert die historische Top-Elf des FC Bayern.</em>
© imago/Ulmer

Die historische Top-Elf des FC Bayern
Von "Kaiser" Franz Beckenbauer über "Bomber" Gerd Müller bis hin zu "Titan" Oliver Kahn: In der 125-jährigen Geschichte des Klubs trugen so viele begnadete Fußballer das Trikot des FC Bayern München, dass es äußerst schwer ist, die besten elf herauszusuchen. Wir haben es trotzdem versucht. ran präsentiert die historische Top-Elf des FC Bayern.


                <strong>Tor: Oliver Kahn</strong><br>
                Im Tor setzt sich Oliver Kahn knapp gegen Sepp Maier und Manuel Neuer durch. Maier gewann mit den Bayern in den 70er Jahren drei Mal in Folge den Europokal der Landesmeister und ist Rekordkeeper der Roten, und Neuer gilt als der beste Torhüter der Gegenwart. Doch kein Torwart lebte das "Mia san mia" des Vereins wohl so sehr wie der "Titan". Kahns Satz "Weiter, immer weiter" nach der Last-Minute-Meisterschaft 2001 in Hamburg und seine drei gehaltenen Elfmeter im Champions-League-Finale in Mailand eine Woche später werden den Bayern-Fans vermutlich ewig in Erinnerung bleiben.
© 2008 Getty Images

Tor: Oliver Kahn
Im Tor setzt sich Oliver Kahn knapp gegen Sepp Maier und Manuel Neuer durch. Maier gewann mit den Bayern in den 70er Jahren drei Mal in Folge den Europokal der Landesmeister und ist Rekordkeeper der Roten, und Neuer gilt als der beste Torhüter der Gegenwart. Doch kein Torwart lebte das "Mia san mia" des Vereins wohl so sehr wie der "Titan". Kahns Satz "Weiter, immer weiter" nach der Last-Minute-Meisterschaft 2001 in Hamburg und seine drei gehaltenen Elfmeter im Champions-League-Finale in Mailand eine Woche später werden den Bayern-Fans vermutlich ewig in Erinnerung bleiben.


                <strong>Linke Verteidigung: Paul Breitner</strong><br>
                Zwischen 1970 und 1974 sowie 1978 und 1983 kam Paul Breitner auf insgesamt 255 Bundesliga-Spiele für den deutschen Rekordmeister. Der Querdenker und Revoluzzer nahm nie ein Blatt vor den Mund und kritisierte Entscheidungen des Vereins teilweise öffentlich. Als der konservative FCB-Präsident Wilhelm Neudecker Breitner 1973 loswerden wollte, wehrte sich die Mannschaft vehement dagegen. Breitner durfte ein weiteres Jahr bleiben und gewann mit den Roten durch ein 4:0 gegen Atletico Madrid den Europapokal. 1979 wurde er von Trainer Pal Csernai sogar zum Kapitän befördert. Im Jahr 2004 wählte ihn Pele unter die 125 besten noch lebenden Fußballer. Bis vor kurzem war Breitner Markenbotschafter der Münchener. 
© imago sportfotodienst

Linke Verteidigung: Paul Breitner
Zwischen 1970 und 1974 sowie 1978 und 1983 kam Paul Breitner auf insgesamt 255 Bundesliga-Spiele für den deutschen Rekordmeister. Der Querdenker und Revoluzzer nahm nie ein Blatt vor den Mund und kritisierte Entscheidungen des Vereins teilweise öffentlich. Als der konservative FCB-Präsident Wilhelm Neudecker Breitner 1973 loswerden wollte, wehrte sich die Mannschaft vehement dagegen. Breitner durfte ein weiteres Jahr bleiben und gewann mit den Roten durch ein 4:0 gegen Atletico Madrid den Europapokal. 1979 wurde er von Trainer Pal Csernai sogar zum Kapitän befördert. Im Jahr 2004 wählte ihn Pele unter die 125 besten noch lebenden Fußballer. Bis vor kurzem war Breitner Markenbotschafter der Münchener. 


                <strong>Innenverteidigung: Franz Beckenbauer</strong><br>
                Er muss eigentlich in jede Top-Elf. Franz Beckenbauer gilt als einer der besten Fußballer der Geschichte. Ballbeherrschung und Übersicht des "Kaisers" setzten neue Maßstäbe im Weltfußball. 1964 als 18-Jähriger mit seinem Debüt in der ersten Mannschaft des FCB, entwickelte sich Beckenbauer Anfang der 70er Jahre zum Taktgeber und Spielmacher der Roten - und das als Libero. Vor allem seine Außenristpässe aus dem Fußgelenk sind legendär. Pele bezeichnete Beckenbauer einst als seinen "deutschen Bruder". Er war Kapitän der Bayern-Mannschaft, die zwischen 1974 und 1976 den europäischen Fußball dominierte. Und auch in der historischen Top-Elf des FCB bekommt der "Kaiser" die Binde.
© imago sportfotodienst

Innenverteidigung: Franz Beckenbauer
Er muss eigentlich in jede Top-Elf. Franz Beckenbauer gilt als einer der besten Fußballer der Geschichte. Ballbeherrschung und Übersicht des "Kaisers" setzten neue Maßstäbe im Weltfußball. 1964 als 18-Jähriger mit seinem Debüt in der ersten Mannschaft des FCB, entwickelte sich Beckenbauer Anfang der 70er Jahre zum Taktgeber und Spielmacher der Roten - und das als Libero. Vor allem seine Außenristpässe aus dem Fußgelenk sind legendär. Pele bezeichnete Beckenbauer einst als seinen "deutschen Bruder". Er war Kapitän der Bayern-Mannschaft, die zwischen 1974 und 1976 den europäischen Fußball dominierte. Und auch in der historischen Top-Elf des FCB bekommt der "Kaiser" die Binde.


                <strong>Innenverteidigung: Hans-Georg Schwarzenbeck</strong><br>
                Der "Putzer des Kaisers". Schwarzenbecks Stil war einfach und schnörkellos, als Kontrast zum eleganten Techniker Franz Beckenbauer. "Katsche" und der "Kaiser" ergänzten sich perfekt. Während Beckenbauer als Libero das Spiel eröffnete, hielt ihm Schwarzenbeck als Vorstopper den Rücken frei. Bei den Europapokalspielen der Bayern gegen Ajax Amsterdam 1973 wurde er von einem niederländischen Reporter als "half mens, half stier" (halb Mensch, halb Stier) beschrieben. Oft im Schatten von Beckenbauer, Breitner, Müller und Co., war Schwarzenbeck mit der wichtigste Spieler in Bayerns legendärer 1970er-Mannschaft. 
© imago sportfotodienst

Innenverteidigung: Hans-Georg Schwarzenbeck
Der "Putzer des Kaisers". Schwarzenbecks Stil war einfach und schnörkellos, als Kontrast zum eleganten Techniker Franz Beckenbauer. "Katsche" und der "Kaiser" ergänzten sich perfekt. Während Beckenbauer als Libero das Spiel eröffnete, hielt ihm Schwarzenbeck als Vorstopper den Rücken frei. Bei den Europapokalspielen der Bayern gegen Ajax Amsterdam 1973 wurde er von einem niederländischen Reporter als "half mens, half stier" (halb Mensch, halb Stier) beschrieben. Oft im Schatten von Beckenbauer, Breitner, Müller und Co., war Schwarzenbeck mit der wichtigste Spieler in Bayerns legendärer 1970er-Mannschaft. 


                <strong>Rechte Verteidigung: Philipp Lahm</strong><br>
                1995 kam Philipp Lahm im Alter von zwölf Jahren zum FC Bayern. Die Leihe zum VfB Stuttgart zwischen 2003 und 2005 ausgenommen, trägt er seitdem ununterbrochen das Trikot der Roten. Ob als Linksverteidiger, Rechtsverteidiger oder im defensiven Mittelfeld, in kaum einem seiner über 300 Spiele für den FCB brachte Lahm nicht seine Leistung. Pep Guardiola nannte ihn einmal "den klügsten Spieler, den ich je trainieren durfte". Vor allem seine außergewöhnliche Zweikampfstärke und sein hervorragendes Stellungsspiel machten den Kapitän der Triple-Mannschaft 2013 zu einem der besten Abwehrspieler der Welt. Wir hätten Lahm auf drei Positionen aufstellen können, doch bei uns spielt er rechts hinten. Sorry, Willy Sagnol!
© 2017 Getty Images

Rechte Verteidigung: Philipp Lahm
1995 kam Philipp Lahm im Alter von zwölf Jahren zum FC Bayern. Die Leihe zum VfB Stuttgart zwischen 2003 und 2005 ausgenommen, trägt er seitdem ununterbrochen das Trikot der Roten. Ob als Linksverteidiger, Rechtsverteidiger oder im defensiven Mittelfeld, in kaum einem seiner über 300 Spiele für den FCB brachte Lahm nicht seine Leistung. Pep Guardiola nannte ihn einmal "den klügsten Spieler, den ich je trainieren durfte". Vor allem seine außergewöhnliche Zweikampfstärke und sein hervorragendes Stellungsspiel machten den Kapitän der Triple-Mannschaft 2013 zu einem der besten Abwehrspieler der Welt. Wir hätten Lahm auf drei Positionen aufstellen können, doch bei uns spielt er rechts hinten. Sorry, Willy Sagnol!


                <strong>Zentrales Mittelfeld: Lothar Matthäus</strong><br>
                Heute würde Uli Hoeneß Lothar Matthäus nicht mal mehr zum Greenkeeper in der Allianz Arena machen, doch einst war der deutsche Rekordnationalspieler eine der wichtigsten Personen beim FCB. 303 Bundesliga-Spiele bestritt Matthäus für die Roten, viele davon als Kapitän. Die Erfolge sind zahlreich: sieben deutsche Meisterschaften, zwei DFB-Pokale und der UEFA Cup. Fast gewann Matthäus mit den Bayern auch  die Champions-League, doch was in der Nachspielzeit des Finals 1999 passierte, ist bekannt. Bevor sich die Roten 2001 den Henkelpott endlich sicherten, war Matthäus bereits nach New York gewechselt, war dort allerdings weniger "lucky". Trotzdem setzt er sich bei uns auf der Doppelsechs knapp gegen Stefan Effenberg durch.
© imago sportfotodienst

Zentrales Mittelfeld: Lothar Matthäus
Heute würde Uli Hoeneß Lothar Matthäus nicht mal mehr zum Greenkeeper in der Allianz Arena machen, doch einst war der deutsche Rekordnationalspieler eine der wichtigsten Personen beim FCB. 303 Bundesliga-Spiele bestritt Matthäus für die Roten, viele davon als Kapitän. Die Erfolge sind zahlreich: sieben deutsche Meisterschaften, zwei DFB-Pokale und der UEFA Cup. Fast gewann Matthäus mit den Bayern auch  die Champions-League, doch was in der Nachspielzeit des Finals 1999 passierte, ist bekannt. Bevor sich die Roten 2001 den Henkelpott endlich sicherten, war Matthäus bereits nach New York gewechselt, war dort allerdings weniger "lucky". Trotzdem setzt er sich bei uns auf der Doppelsechs knapp gegen Stefan Effenberg durch.


                <strong>Zentrales Mittelfeld: Bastian Schweinsteiger</strong><br>
                ... Fußballgott! Keine Frage, Bastian Schweinsteiger muss einfach in die historische Top-Elf der Bayern. 13 Jahre, fast 400 Spiele. Dabei acht deutsche Meisterschaften, sieben Pokalsiege, UEFA Supercup, FIFA-Klub-Weltmeisterschaft und natürlich der Champions-League-Titel 2013. "Schweini" hat alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Erst auf der Außenbahn zu Hause, zog ihn Louis van Gaal ins zentrale Mittelfeld. Zusammen mit Javi Martinez bildete er in der Triple-Saison wohl die beste Doppelsechs der Welt. Neben seiner Weltklasse auf dem Platz blieb Schweinsteiger auch neben dem Feld immer bescheiden und höflich. Ein echter Champion eben.
© 2013 Getty Images

Zentrales Mittelfeld: Bastian Schweinsteiger
... Fußballgott! Keine Frage, Bastian Schweinsteiger muss einfach in die historische Top-Elf der Bayern. 13 Jahre, fast 400 Spiele. Dabei acht deutsche Meisterschaften, sieben Pokalsiege, UEFA Supercup, FIFA-Klub-Weltmeisterschaft und natürlich der Champions-League-Titel 2013. "Schweini" hat alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Erst auf der Außenbahn zu Hause, zog ihn Louis van Gaal ins zentrale Mittelfeld. Zusammen mit Javi Martinez bildete er in der Triple-Saison wohl die beste Doppelsechs der Welt. Neben seiner Weltklasse auf dem Platz blieb Schweinsteiger auch neben dem Feld immer bescheiden und höflich. Ein echter Champion eben.


                <strong>Linkes Mittelfeld: Franck Ribery</strong><br>
                Bayern hat wieder einen König. Publikumsliebling Ribery erfreut die FCB-Fans seit 2007 mit Dribblings, Tricks und Toren. Die Scherze und Späße, die der "Filou" mit seinen bemitleidenswerten Mannschaftskollegen treibt, sind ein zusätzlicher Grund, warum der Franzose in der Südkurve so beliebt ist. Als der von Real Madrid umworbene Ribery bei der Meisterschaftsfeier 2010 verkündete, er habe mit Monsieur Rummenigge "gemacht fünf Jahre mehr", brach der gesamte Marienplatz in tosenden Jubel aus. Nicht erst einmal hat Ribery betont, der FC Bayern sei für ihn wie eine Familie. Auch nach seiner aktiven Karriere will der 34-Jährige den Münchenern erhalten bleiben. Bayern hat also wohl noch eine ganze Weile einen König.
© Getty Images

Linkes Mittelfeld: Franck Ribery
Bayern hat wieder einen König. Publikumsliebling Ribery erfreut die FCB-Fans seit 2007 mit Dribblings, Tricks und Toren. Die Scherze und Späße, die der "Filou" mit seinen bemitleidenswerten Mannschaftskollegen treibt, sind ein zusätzlicher Grund, warum der Franzose in der Südkurve so beliebt ist. Als der von Real Madrid umworbene Ribery bei der Meisterschaftsfeier 2010 verkündete, er habe mit Monsieur Rummenigge "gemacht fünf Jahre mehr", brach der gesamte Marienplatz in tosenden Jubel aus. Nicht erst einmal hat Ribery betont, der FC Bayern sei für ihn wie eine Familie. Auch nach seiner aktiven Karriere will der 34-Jährige den Münchenern erhalten bleiben. Bayern hat also wohl noch eine ganze Weile einen König.


                <strong>Rechtes Mittelfeld: Mehmet Scholl</strong><br>
                Vor Ribery trug Mehmet Scholl die Nummer 7. Auf die Frage nach dem Warum antwortete der gebürtige Karlsruher einst, weil er "in diesem Alter mit dem Rauchen aufgehört" habe. Ein Alleskönner am Ball, ein Fußballer, der sich selbst nie zu ernst nahm (und das heute auch nicht tut), für Ottmar Hitzfeld und sicher alle Bayern-Fans schlichtweg eine "Legende". Zwischen 1992 und 2007 mit mehr als 400 Spiele für den deutschen Rekordmeister. Fast wäre auch Teil zwei der Flügelzange "Robbery" in unsere Top-Elf gekommen, aber Arjen Robben musste "Scholli" am Ende einfach den Vortritt lassen.
© Getty Images

Rechtes Mittelfeld: Mehmet Scholl
Vor Ribery trug Mehmet Scholl die Nummer 7. Auf die Frage nach dem Warum antwortete der gebürtige Karlsruher einst, weil er "in diesem Alter mit dem Rauchen aufgehört" habe. Ein Alleskönner am Ball, ein Fußballer, der sich selbst nie zu ernst nahm (und das heute auch nicht tut), für Ottmar Hitzfeld und sicher alle Bayern-Fans schlichtweg eine "Legende". Zwischen 1992 und 2007 mit mehr als 400 Spiele für den deutschen Rekordmeister. Fast wäre auch Teil zwei der Flügelzange "Robbery" in unsere Top-Elf gekommen, aber Arjen Robben musste "Scholli" am Ende einfach den Vortritt lassen.


                <strong>Offensives Mittelfeld: Thomas Müller</strong><br>
                Im Angriff der historischen Top-Elf der Bayern müllert es gewaltig. Hinter der Spitze agiert "Raumdeuter" Thomas Müller, der manchmal selbst nicht zu wissen scheint, was er da gerade macht, am Ende aber doch irgendwie immer richtig steht. "Müller spielt immer", sagte Louis van Gaal einst über seinen Lieblingsspieler. Auch bei uns. Ganz einfach, weil Thomas Müller Thomas Müller ist.
© Getty Images

Offensives Mittelfeld: Thomas Müller
Im Angriff der historischen Top-Elf der Bayern müllert es gewaltig. Hinter der Spitze agiert "Raumdeuter" Thomas Müller, der manchmal selbst nicht zu wissen scheint, was er da gerade macht, am Ende aber doch irgendwie immer richtig steht. "Müller spielt immer", sagte Louis van Gaal einst über seinen Lieblingsspieler. Auch bei uns. Ganz einfach, weil Thomas Müller Thomas Müller ist.


                <strong>Angriff: Gerd Müller</strong><br>
                540 Spiele, 477 Tore. 40 Tore in einer Saison. "Kleines, dickes Müller", "Bomber der Nation". Kein anderer kann in der historischen Top-Elf des FC Bayern stürmen, wenn nicht Gerd Müller. Neben Pele der effektivste Angreifer, den die Fußballwelt je gesehen hat.
© Getty Images

Angriff: Gerd Müller
540 Spiele, 477 Tore. 40 Tore in einer Saison. "Kleines, dickes Müller", "Bomber der Nation". Kein anderer kann in der historischen Top-Elf des FC Bayern stürmen, wenn nicht Gerd Müller. Neben Pele der effektivste Angreifer, den die Fußballwelt je gesehen hat.


                <strong>Trainer: Ottmar Hitzfeld</strong><br>
                Der FC Bayern hatte in seiner 117-jährigen Karriere eine ganze Reihe exzellenter Trainer. Tschik Cajkovski, Dettmar Cramer, Pal Csernai, Giovanni Trapattoni, Felix Magath, Pep Guardiola, Jupp Heynckes, Udo Lattek. Doch wohl keiner hatte das Starensemble der Münchener über Jahre so gut im Griff wie er: Ottmar Hitzfeld. Fünf deutsche Meisterschaften, drei DFB-Pokale, die Champions League und der Weltpokal 2001: Mit Gentleman Hitzfeld erklomm der FCB um die Jahrtausendwende die Spitze im internationalen Fußball. Der Grundstein für die heutige Ausnahmestellung der Bayern in Deutschland, Europa und der Welt.
© Getty Images

Trainer: Ottmar Hitzfeld
Der FC Bayern hatte in seiner 117-jährigen Karriere eine ganze Reihe exzellenter Trainer. Tschik Cajkovski, Dettmar Cramer, Pal Csernai, Giovanni Trapattoni, Felix Magath, Pep Guardiola, Jupp Heynckes, Udo Lattek. Doch wohl keiner hatte das Starensemble der Münchener über Jahre so gut im Griff wie er: Ottmar Hitzfeld. Fünf deutsche Meisterschaften, drei DFB-Pokale, die Champions League und der Weltpokal 2001: Mit Gentleman Hitzfeld erklomm der FCB um die Jahrtausendwende die Spitze im internationalen Fußball. Der Grundstein für die heutige Ausnahmestellung der Bayern in Deutschland, Europa und der Welt.


                <strong>Ersatzbank</strong><br>
                Sepp Maier (Tor), Bixente Lizarazu (Linke Verteidigung), Stefan Effenberg (Zentrales Mittelfeld), Arjen Robben (Rechtes Mittelfeld), Giovane Elber (Angriff).
© imago sportfotodienst / Getty Images

Ersatzbank
Sepp Maier (Tor), Bixente Lizarazu (Linke Verteidigung), Stefan Effenberg (Zentrales Mittelfeld), Arjen Robben (Rechtes Mittelfeld), Giovane Elber (Angriff).

Allerdings ist er auch erst 18 Jahre jung und fiel zuletzt mehrfach verletzt aus. Sein Weg nach oben dürfte sich damit weiter verzögert haben. Auch bei Jonathan Asp Jensen, der noch etwas offensiver in der Grundausrichtung ist, könnte eine Leihe zu einem anderen Klub eher Thema werden als ein Kaderplatz.

Insofern hat der Campus keine Sofortlösung parat. Perspektivisch aber könnte sich hier die eine oder andere Möglichkeit ergeben.

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Übergangslösung wäre eine Möglichkeit für den FC Bayern

Vor diesem Hintergrund könnte es Sinn ergeben, sich auf dem Transfermarkt mit einer Übergangslösung zu befassen, also jemanden zu holen, der eher am Ende seiner Karriere steht und noch ein, zwei gute Jahre im Tank hat, um den jungen Spielern den Weg zu ebnen.

Ilkay Gündogan könnte theoretisch so jemand sein und würde fußballerisch gut ins System passen. Sein Vertrag bei Manchester City läuft am Ende der Saison aus. Allerdings scheint der 34-Jährige sein einstiges Niveau nicht mehr zu haben. Was die Frage aufwerfen würde, ob ein solcher Deal, sollte er überhaupt möglich sein, Sinn ergibt.

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Ersatz für Joshua Kimmich: Eine "kleine(re)" Lösung

Vielleicht dann doch lieber eine echte Investition in die Zukunft? Ex-Münchner Angelo Stiller vom VfB Stuttgart wäre sicher keine große Lösung, aber eine mit Hand und Fuß. Vermutlich auch eine, die den Geldbeutel nicht zu sehr belasten würde.

Als Spielertyp ist er Kimmich sogar sehr ähnlich. Beide kommen weniger über athletische Fähigkeiten und mehr über ihre sehr hohe Spielintelligenz. Sie sind nicht sehr schnell auf den Beinen, dafür aber im Kopf und können sich so immer wieder Vorteile auf dem Feld verschaffen.

Beim FC Bayern wurde Stiller einst aussortiert, weil Hansi Flick eine Vorliebe für schnelle Spieler hatte und der heutige Stuttgarter nochmal etwas langsamer war und ist als Kimmich. Im sehr ballbesitzlastigen Kompany-Fußball wäre das ein kleineres Handicap.

Eine erfahrenere Lösung, mit der die Münchner in der Vergangenheit in Verbindung gebracht wurden, ist Hakan Calhanoglu. Der türkische Nationalspieler hat bei Inter eine steile Entwicklungskurve genommen, ist spielstark und kennt sich in der Bundesliga bestens aus. Mit 31 Jahren, einem Vertrag bis 2027 und einem geschätzten Marktwert von 40 Millionen Euro könnte das Gesamtpaket aber vor allem wirtschaftlich ein Problem werden.

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Bayern-Granden verraten Ribery-Geheimnis

Denn bei aller Spekulation über Namen: Im Moment gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Bayern bereit wären, viel Geld auszugeben. Gerüchte wie bei Bruno Guimaraes (Newcastle United), dessen Ausstiegsklausel wohl bei 100 Millionen Euro liegt, erscheinen deshalb unrealistisch.

Gibt es eine große Lösung für die Bayern?

Eine offensichtlich große Lösung gibt es zudem nicht. Martin Zubimendi von Real Sociedad wäre sicherlich ein Kandidat, der ebenfalls gut in das Raster passt. Aber ob der 26-Jährige als eine große Lösung wahrgenommen werden würde, ist fraglich. Was nicht bedeutet, dass der spielstarke Mittelfeldmann keine clevere Lösung wäre.

Das unterstreicht aber auch, dass es nicht zwingend einen ganz großen Namen braucht, um Kimmich zu ersetzen. Viele Topspieler sitzen bei ihren Clubs derzeit fest im Sattel. Jemand wie Frenkie de Jong, der unter Umständen vielleicht zu haben wäre, wenn man den Medienberichten der Vergangenheit glaubt, würde sehr viel Geld binden.

Gerade weil man in der Offensive und wohl auch in der Abwehr Justierungsbedarf sieht und der Aufsichtsrat sich tendenziell gegen große Ausgaben stellen wird, wäre es unklug, das ganze Budget für einen Kimmich-Ersatz aufzubrauchen. Da ergeben die internen oder die kleineren Transferlösungen wohl mehr Sinn.

So oder so wird aber deutlich, dass ein Kimmich-Abgang mit einem großen Risiko verbunden wäre. Kein Wunder also, dass Eberl bis zuletzt auf eine Verlängerung des 30-Jährigen hofft.

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Fußball: News und Videos
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Bayern-Schock: Duo fehlt kurzfristig in Stuttgart

  • 28.02.2025
  • 16:26 Uhr