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Bundesliga

FC Bayern nach Augsburg und vor Inter Mailand: Vincent Kompany hat recht, Jammern hilft nicht! Kommentar

  • Aktualisiert: 05.04.2025
  • 10:26 Uhr
  • Martin Volkmar

Trotz der Hiobsbotschaft von Jamal Musialas Ausfall ist jetzt der falsche Zeitpunkt, um Trübsal zu blasen. Denn es gibt trotz allem für den FC Bayern auch Grund, optimistisch in das Duell mit Inter zu gehen. Ein Kommentar.

Aus Augsburg berichtet Martin Volkmar

Die Fußball-Götter meinen es gerade nicht gut mit dem FC Bayern.

Denn der wichtige 3:1-Erfolg im wie immer hart umkämpften Derby beim FC Augsburg, mit dem der Tabellenführer Leverkusen auf Distanz hielt, wurde hart erkauft.

Jamal Musiala musste gestützt auf Betreuer schon nach 54 Minuten verletzt den Platz verlassen, mindestens im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League am Dienstag gegen Inter Mailand wird der Nationalspieler laut Max Eberl ausfallen.

Die nächste Hiobsbotschaft für die Münchner, die innerhalb von etwas mehr als einer Woche schon in Dayot Upamecano, Alphonso Davies und Hiroki Ito drei Stammkräfte für den Rest der Saison verloren hatten.

Zudem sind Manuel Neuer, Aleksandar Pavlovic und Kingsley Coman im Kracher gegen den italienischen Meister höchst fraglich, außerdem wurde der angeschlagene Leon Goretzka gegen Augsburg geschont.

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VIDEO: Musiala verletzt? Kompanys Gefühl "nicht wichtig"

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FC Bayern ohne Chance aufs Weiterkommen?

Keine guten Aussichten für den deutschen Rekordmeister, für den nach Ansicht mancher Defätisten ein Halbfinal-Einzug oder gar der Traum vom Finale Dahoam aufgrund der zahlreichen Ausfälle nahezu ausgeschlossen ist.

Es spricht für Vincent Kompany, dass er trotz der heftigen Rückschläge in der entscheidenden Saisonphase diese Negativstimmung nicht teilen wollte.

Im Gegenteil: "Wir dürfen und wollen nicht jammern", zeigte sich der Trainer kämpferisch: "Wir machen einfach weiter."

Recht hat er.

Es hilft ja auch nichts, die Bayern müssen jetzt das Beste aus der schwierigen Situation machen.

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VIDEO: Augsburg-Kapitän wütet gegen Schiri

FC Bayern hat immer noch genug gesunde Topspieler

Fakt ist, dass die Mannschaft noch immer genug gesunde Topspieler im Kader hat, die nun ihre Chance nutzen und zeigen können, warum sie der FCB verpflichtet hat.

Zwar lief gerade bei der Generalprobe in Augsburg vor allem bis zum 0:1 nicht alles rund und Inter wird sicher nochmal eine deutliche schwerere Herausforderung.

Aber bisherige Reservisten wie Eric Dier, Joao Palhinha oder der zum Linksverteidiger umfunktionierte Josip Stanisic haben schon ihre Klasse auf höchstem internationalen Niveau bewiesen, unter anderem bei Weltmeisterschaften.

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Ausgerechnet Thomas Müller kann jetzt ganz wichtig werden

Und vorne kann durch Musialas Fehlen nun ausgerechnet die scheidende Legende Thomas Müller ganz wichtig werden und beweisen, dass die Einschätzung der Bosse eine Fehleinschätzung ist.

Genauso wäre auch eine Offensive mit Serge Gnabry oder Raphael Guerreiro neben den aktuell formstarken Michael Olise und Leroy Sane hinter Harry Kane absolut konkurrenzfähig.

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VIDEO: Kimmich über Bayerns Verletzungsmisere

Mit der richtigen Einstellung, der nötigen Aggressivität, vollem Einsatz und Power-Fußball wie im Achtelfinale gegen Leverkusen sowie dem Heimvorteil im Rücken ist auch Bayerns vermeintliche B-Mannschaft gegen Inter alles andere als chancenlos.

Bange machen gilt nicht, jetzt hilft nur noch die Flucht nach vorne.

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