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Bundesliga

FC Bayern München - FC Augsburg: Hadern mit der Gelb-Roten Karte

  • Aktualisiert: 05.04.2025
  • 00:02 Uhr

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Der FC Bayern München gewinnt mit 3:1 beim FC Augsburg. Danach allerdings gibt es viele Diskussionen um die Gelb-Rote Karte für den Augsburger Cédric Zesiger, die das Spiel zum Kippen brachte.

von Oliver Jensen,

Der FC Bayern München hat mit dem 3:1 beim FC Augsburg den Vorsprung auf Bayer Leverkusen zumindest vorerst ausgebaut.

ran hat die Stimmen aus der Übertragung bei "DAZN" und in der Mixed Zone gesammelt.

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Augsburg kritisiert Schiedsrichter für Gelb-Rote Karte

Jeffrey Gouweleeuw (Kapitän des FC Augsburg) über...

... die Niederlage und die Gelb-Rote Karte für Cédric Zesiger: "Sehr frustrierend natürlich, vor allem die Art und Weise. Natürlich gab es Entscheidungen vom Schiedsrichter, die aus unserer Sicht nicht gerecht waren. Ich habe die Situation selber noch nicht gesehen. Aber für mich auf dem Platz spielt er ganz klar den Ball, und dementsprechend ist das keine zweite Gelbe Karte."

Marius Wolf (FC Augsburg) nach dem Spiel über...

... die Gelb-Rote Karte für Cédric Zesiger: "Ich habe das Foul einmal kurz gesehen bzw. das Nicht-Foul. Für mich war der klar zuerst am Ball. Ich will jetzt auch nichts Falsches sagen... (er sieht dann die Wiederholung des Fouls am Bildschirm). Jetzt trifft er den Ball. Für mich ist das kein Foul. Das ist dann wieder ärgerlich. Dann kommt morgen wieder eine Entschuldigung, dass die Situation falsch war. Aber davon können wir uns nichts kaufen."

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Kane unterstützt Platzverweis: "Tacklings sind gefährlich"

Harry Kane (FC Bayern München) über...

... den Platzverweis gegen den Augsburger Zesiger, der ihn gefoult hatte: "Ich denke, wenn man so von hinten bei einem Konter tackelt, ist das eine klare Gelbe Karte. Später hätten wir auch noch einen Elfmeter bekommen müssen. Aber Tacklings sind gefährlich. Klar, er berührt auch den Ball, aber wenn man von hinten so tackelt, ist es trotzdem gefährlich. Ich bin mit dem Fuß unter ihm hängen geblieben. Ich hatte Glück, dass ich davongekommen bin."

... die Freistoßvariante, die durch seinen Treffer zum 2:1 führte: " Wir arbeiten viel an Standardsituationen, das ist ein wichtiger Teil des Spiels, da sich das Spiel öffnet und wir viel Zeit in deren Hälfte verbringen. Wir bekommen Freistöße, wir bekommen Eckbälle. Und es geht darum, diese Chancen optimal zu nutzen. Es war schön zu sehen, wie das geklappt hat."

... das Zusammenspiel mit Thomas Müller: "Thomas und ich haben ein tolles Verhältnis. Ich denke, wir haben während meiner Zeit hier genug Spiele gemacht. Er ist schon ein sehr intelligenter Spieler. Wir arbeiten gut zusammen. Egal, wer spielt, wir haben offensichtlich ein gutes Gefühl. Thomas hat uns heute geholfen und einen großen Unterschied ausgemacht. Wir werden ihn jetzt in der entscheidenden Phase der Saison brauchen."

Max Eberl: "Rückenwind des Sieges, aber einige Ausfälle"

Max Eberl (Sportvorstand, FC Bayern München) über...

... die Reaktion der Mannschaft auf die Verletzung von Musiala: "Ich glaube, die Mannschaft war nicht unter Schock. Ich glaube, die Mannschaft hat weitergemacht, und wollte das Spiel gewinnen. Das haben sie getan."

... die Wichtigkeit von Thomas Müller aufgrund der Verletzung von Musiala: "Thomas Müller war schon die ganze Saison wichtig. Serge ist da, Thomas ist da. Wir haben genug Spieler. Dafür haben wir den Kader."

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... die Gefühlslage vor dem Spiel gegen Inter Mailand: "Wir haben den Rückenwind des Sieges, aber auch einige Ausfälle. Aber wir freuen uns auf dieses Champions-League-Viertelfinale zu Hause. Wir haben diese Verletzungen, aber wir wollen uns auf das konzentrieren, was auf uns zukommt und wer da ist."

... die Annahme, dass Leroy Sané sich mit dem Spiel für eine Vertragsverlängerung empfohlen hat: "Leroy muss uns nicht im einzelnen Spiel zeigen, wie wertvoll er ist. Uns freut, dass er momentan in guter Form ist. Das brauchen wir gerade jetzt, wo Jamal ausfällt. Leroy hat zehn Tore gemacht. Das ist schon besonders und freut uns extrem."

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Kimmich: "Jeder im Kader wird gebraucht"

Joshua Kimmich (FC Bayern München) über...

... sein Fazit zum Spiel: "Ein absolut verdienter Sieg. Es war für uns sehr wichtig, dass wir nach dem Rückstand zurückgekommen sind. Das haben wir gut gemacht. Gerade nach dem Rückstand sind wir sehr ruhig geblieben, haben dann danach das Spiel noch einen Tick mehr kontrolliert, waren geduldig, haben zum Glück vor der Pause noch den Ausgleich erzielt und dann eigentlich in der zweiten Halbzeit gar nichts zugelassen."

... das Gegentor: "So was passiert. Es ist einfach ein sehr ekliger Ball hinten rein für Konny (Konrad Laimer). Das ist schwierig zu verteidigen, weil er sich natürlich hinter ihm reinsenkt. Ich habe nicht das Gefühl, dass er nicht wach war (dies hatte der Reporter behauptet, Anm.d.Red.). Sonst wäre er nämlich gar nicht mitgegangen. Er war schon vorbereitet, hat den Ball kaum gesehen. Es war gut gespielt."

... den Umgang mit den vielen Verletzungen: "Jeder im Kader merkt, dass er gebraucht wird. Es gibt irgendwie keinen Spieler Nr. 25, der nicht zum Einsatz kommt. Jeder muss hart arbeiten, muss auf die Chance warten, weil gefühlt jeder auch dann seine Chance bekommt. Heute hatten wir z.B. einen Stanisic auf dem Platz, der auf einer ungewohnten Position ein sehr, sehr gutes Spiel macht. Das ist genau das, was wir brauchen, dass alle Jungs hungrig und bereit sind."

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Kompany: "Wir jammern nicht"

Vincent Kompany (Trainer, FC Bayern München) über...

... das Gegentor und einen möglichen Fehler von Konrad Laimer: "Ich versuche das immer als kollektiv zu sehen. Es ist nicht so schwer zu sehen, was falsch gelaufen ist. Aber nochmals: Wir haben jetzt ein paar Verletzungen. Deswegen brauchen wir jeden Spieler, den wir zur Verfügung haben. Die haben auch dafür gesorgt, dass wir heute hier sind, wo wir stehen. Wir müssen Vertrauen haben, dass sie das im nächsten Spiel richtig machen."

... die Personalsituation: "Wir haben viele Spieler mit Talent und Erfahrung. Wir haben Jungs, die uns in unterschiedlichen Rollen helfen. Ich glaube, im Moment haben wir alle das gleiche Ziel. Egal wer spielt, wir wollen die Siege holen. Heute wurde deutlich, dass wir alle brauchen. Ich glaube, man darf sich nicht zu viele Gedanken machen im Moment. Alle Spieler, die zur Verfügung stehen, müssen mental bereit sein, ihre Rolle zu spielen. Wir jammern nicht."

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Max Eberl über Zukunft von Thomas Müller

Max Eberl (Sportvorstand, Bayern München) vor dem Spiel ...

... über die Medienberichte, dass der Vertrag mit Thomas Müller nicht verlängert wird: "Ich bin auch überrascht gewesen, weil wie gesagt: Wir als Verein haben überhaupt nichts dazu gesagt - sowohl Thomas nicht, als auch wir als Verantwortliche nicht. Natürlich weiß man in der Medienlandschaft in München immer wieder etwas. Man hört irgendwas. Aber tatsächlich hat sich keiner dazu geäußert. Ich habe es ja auf der PK gesagt. Deswegen war ich am Ende auch etwas sarkastisch, nachdem es die dritte, vierte Nachfrage gab - die ich übrigens verstehe. Wir verkünden etwas, wenn es was zu verkünden gibt. Das ist ein großes Thema. Wir brauchen nicht über Thomas Müller und den FC Bayern zu sprechen. Diese Verbindung ist sehr in die Wiege gelegt quasi. Und deswegen, glaube ich, gebührt es auch dem Anstand, dass man jetzt über die Zukunft von Thomas redet und über die Zukunft des FC Bayern spricht - ob das gemeinsam ist, ob das nicht gemeinsam ist. Ich finde, diesen Austausch sollte man uns zugestehen, dass wir in Ruhe in aller Transparenz und in aller Offenheit mit Thomas darüber sprechen. Und dann werden wir es bekannt geben."

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Das Wichtigste in Kürze

... auf die Frage, ob ihn die Gerüchte rund um den FC Bayern stören: "Ich bin jetzt 13 Monate da. Ich habe schon mitbekommen, dass da sehr, sehr, sehr viel nach außen getragen wird. Ob das richtig ist oder falsch ist, das ist dann meistens drei Tage später wieder egal. Aber es wird natürlich sehr viel über Bayern München berichtet. Das ist natürlich der Größe dieses Clubs geschuldet. Damit müssen wir auch umgehen. Es ist ein Stück weit auch mein großer Job, Kommunikation zu betreiben. Dementsprechend nehmen wir das mittlerweile zur Kenntnis, machen aber in Ruhe unseren Stiefel weiter."

... auf die Frage, ob man sich mit den Gesprächen mit Müller zu viel Zeit gelassen habe: "Wir sind jetzt im April und ich habe schon einige Vertragsverlängerungen kommentieren und begleiten dürfen. Die vielen Fragen sind berechtigt, weil es natürlich von Interesse ist. Trotzdem machen wir ganz in Ruhe unsere Arbeit. Wir führen ganz in Ruhe die Gespräche. Es bringt nichts, was zu überstürzen, sondern was Gutes rauszubringen. Das ist die Aufgabe."

... über die weitere Vorgehensweise: "Wir reden erst mit Thomas und dann wollen wir irgendwann auch was in die Öffentlichkeit tragen."

... auf die Frage, ob es weiter ein Szenario geben könnte, dass Müller beim FC Bayern bleibt: "Wir diskutieren alle Szenarien, die möglich sind."

... über die Verletzungsprobleme in der Abwehr: "Natürlich mussten wir uns schütteln nach der Länderspielpause, als dann die Verletzungsnachrichten von "Upa" und "Phonzy" kamen. Dann sagst du: Okay, du hast Hiroki (Ito) als Linksverteidiger, der nach langer Zeit endlich wieder zur Verfügung steht bzw. stand, weil dann diese Verletzung wieder aufgebrochen ist. Das sind jetzt wirklich harte zehn Tage gewesen, was die Verletzung betrifft. Und dann alle in einem Bereich, nämlich der Abwehr. Aber wir haben uns jetzt einfach gesagt: Okay, es ist so, wir können es nicht ändern. Wir können lamentieren, aber wir haben trotzdem noch einen Kader, mit dem wir versuchen können, eben die Resultate zu erzielen, die wir brauchen, um erfolgreich zu sein."

... auf die Frage, ob man Ito zu früh wieder eingesetzt habe: "Nein, es passieren einfach solche Verletzungen. Natürlich ist es sein operierter Fuß, aber man hat alles dafür getan. Wir haben sehr lange gewartet, um ihn wieder zurückzubringen. Er hat dann die Länderspiele gemacht, hatte also seine Einsätze. So etwas passiert halt beim menschlichen Körper. Da ist sehr viel steuerbar heutzutage, sehr viel ist händelbar. Aber der Körper bleibt der Körper. Und wenn da eben eine Schwachstelle ist, die da gewesen zu sein scheint, dann ist das so."

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