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Borussia Dortmund

Mats Hummels: Borussia Dortmund hätte ihn niemals gehen lassen dürfen - ein Kommentar

  • Veröffentlicht: 04.04.2025
  • 19:17 Uhr
  • Oliver Jensen

Mats Hummels beendet seine Karriere. Leider bei einem Verein, wo er kaum einen Stellenwert hat. Die beeindruckende Laufbahn von Hummels hätte anders enden müssen - im Interesse von ihm selbst und auch des BVB.

von Oliver Jensen

Eine große Fußball-Karriere neigt sich dem Ende zu. Mats Hummels, einer der besten Innenverteidiger in der Geschichte des deutschen Fußballs, beendet zum Saisonende seine Karriere. Alleine sein Abschieds-Video zeigt, mit wie vielen Emotionen dieser Schritt verbunden ist.

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Vor allem aber zeigt es, wie sehr ihm der BVB am Herzen liegt. Der 36-Jährige schwärmt von den Fans auf der Südtribüne. Vor ihnen erlebte er "Momente, die gibt es nicht mehr, die wird es auch nicht mehr geben."

Er hätte nach der vergangenen Saison nicht gewusst, ob es in Dortmund weitergeht oder nicht. Hummels hatte gehofft, er könne weiter für den BVB spielen - doch es kam anders. Heute lässt sich festhalten: Es wäre besser gewesen, Hummels hätte seine Karriere in Dortmund beendet. Nicht im vergangenen Jahr, sondern jetzt.

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Das Wichtigste in Kürze

Bei der AS Rom erlebt er ein unwürdiges Ende und rotiert zwischen Spielfeld und Ersatzbank hin und her. Sein letztes Spiel wird er - sofern er überhaupt zum Einsatz kommt - am 25. Mai auswärts beim FC Turin bestreiten. Vor etwa 20.000 Zuschauern, die mit Hummels kaum etwas verbinden.

In Dortmund hätte er einen Abschied gehabt, der einem Spieler seiner Größenordnung gerecht wird. Und vor allem: Er hätte Dortmund noch eine weitere Saison gutgetan.

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Hummels galt als schwierig, hätte dem BVB aber gutgetan

Hummels galt zwar als ein zunehmend schwieriger Charakter, weil er beispielsweise öffentlich die Taktik von Trainer Edin Terzic kritisierte. Aber: Er zeigte im hohen Fußball-Alter noch immer Top-Leistungen. Er war einer der Gründe dafür, dass Dortmund vergangene Saison überhaupt das Finale der Champions League erreichte.

Zur Erinnerung: Er stand in allen Spielen der "Königsklasse" die kompletten 90 Minuten auf dem Platz.

Für einen Spieler dieser Qualität hätte sich der BVB die eine oder andere kritische Bemerkung von Hummels gefallen lassen können. Zumal sie angebracht gewesen wäre.

Die katastrophale Bundesliga-Saison des BVB hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass es keine Führungsspieler gibt. Mit Hummels im Kader wäre das anders gewesen.

Und zum Ende der Saison hätte er das Karriereende bekommen, das einem Spieler wie ihm gebührt: In einem Heimspiel gegen Kiel vor über 81.000 Zuschauern, die mit Hummels sehr viel verbinden.

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