Bayern München
Mario Gomez zum FC Bayern München? "Vielleicht ein Aprilscherz" – was für und gegen eine Rückkehr spricht
- Veröffentlicht: 01.04.2025
- 15:36 Uhr
- Martin Volkmar
Offenbar ist Mario Gomez ein Thema beim FC Bayern. Bei seinem aktuellen Arbeitgeber ist man aber aus mehreren Gründen optimistisch, dass er bleibt.
Im Red-Bull-Kosmos reagiert man demonstrativ gelassen auf die Gerüchte über eine Rückkehr von Mario Gomez zum FC Bayern.
Vielleicht handele es sich dabei ja um einen Aprilscherz, heißt es von RB-Seite mit Verweis auf das Datum.
Allerdings vermelden gleich mehrere Medien, dass der derzeitige Technische Direktor von "Red Bull Soccer International" in den Fokus des deutschen Rekordmeisters gerückt ist.
Welche Rolle aber Gomez genau einnehmen würde, bleibt unklar.
Denn sowohl eine im Organigramm nicht vorhandene Position über Sportvorstand Max Eberl als auch einen Job unter ihm kann sich niemand realistisch vorstellen.
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FC Bayern: Meinungsverschiedenheiten zwischen Eberl und Aufsichtsrat
Eberl hat noch einen Vertrag bis 2027, steht jedoch in der Kritik.
Auch ran kann die übereinstimmenden Berichte bestätigen, wonach es Meinungsverschiedenheiten zwischen Sportboss und Aufsichtsrat gab und gibt, vor allem über Transfers und deren finanziellen Umfang.
Aktuell sorgt die unklare Zukunft von Thomas Müller für Wirbel. Der Publikumsliebling wird auch aus Kostengründen wohl keinen neuen Vertrag erhalten, obwohl Eberl im Januar eine Verlängerung als Formsache dargestellt hatte.
"Die Position des Sportvorstands wird spätestens am Saisonende Thema werden", glaubt daher Bayern-"Chefkritiker" Dietmar Hamann.
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FC Bayern: Neben Gomez werden Krösche und Rangnick gehandelt
Sollte es trotz noch bis 2027 laufenden Vertrags tatsächlich zu einer Trennung von Eberl kommen, was bisher dementiert wird, wären laut "Sky" neben Gomez auch der Frankfurter Markus Krösche und Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick mögliche Kandidaten.
Kenner sehen alle drei trotz gütiger Verträge als ehrgeizig genug an, sich die schwere Aufgabe in München zuzutrauen – wenn es tatsächlich konkretes Interesse geben sollte.
Gerade bei Gomez würde einiges passen: Der 39-Jährige spielte vier Jahre für Bayern und gewann unter anderem 2013 das Triple, wohnt bis heute in München und gilt als smart sowie bestens vernetzt im Fußball-Business.
Video: FC Bayern: Große Verwunderung - was war mit Urbigs Trikot los?
Mario Gomez: Red Bull geht von Verbleib aus
Trotzdem macht man sich bei Red Bull keine Sorgen, auch mit Verweis auf den erst Ende 2024 vorzeitig bis 2028 verlängerten Kontrakt des Ex-Nationalstürmers.
Nach ran-Informationen ist man zufrieden mit seiner Arbeit, auch der weltweit für alle Teams (u.a. USA, Japan, Brasilien) zuständige Gomez sei "happy" mit seiner aktuellen Position.
Zudem schätze er die enge Zusammenarbeit mit dem neuen Fußball-Boss Jürgen Klopp und vor allem mit Konzernchef Oliver Mintzlaff, den einige allerdings auch als "Schutzpatron" Gomez‘ bezeichnen.
Diese Kritiker verweisen zudem auf dessen fehlende Erfahrung auf höchster Management-Ebene und die große Bedeutung seines Privatlebens mit der Familie – beides seien klare Argumente gegen einen Topjob beim FC Bayern.
Ohnehin wird sich wohl frühestens im Sommer entscheiden, ob das Personalkarussell auch auf den Führungsetagen an der Säbener Straße angeworfen wird.