Anzeige
DFB-Pokal

DFB-Pokal: Bayer Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro beschwert sich über Bielefelder Rasen - Mitch Kniat kontert

  • Aktualisiert: 02.04.2025
  • 17:54 Uhr
  • Oliver Jensen

Fernando Carro sieht in den schlechten Platzverhältnissen einen Grund für das Pokal-Debakel gegen Arminia Bielefeld. Die Antwort aus Bielefeld kommt prompt.

Der unterlegene Halbfinalist Bayer Leverkusen hat eigene Fehler nach der 1:2-Pokal-Blamage bei Arminia Bielefeld zwar eingestanden. Dennoch suchte Geschäftsführer Fernando Carro auch nach Verantwortlichkeiten außerhalb seiner Mannschaft. "Ich habe mich vor dem Spiel geärgert, dass nicht gewässert wurde. Das muss ich dem Rettig (DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig, Anm. d. Red.) sagen."

Anzeige
Anzeige

Das Wichtigste in Kürze

Anzeige

Carro kritisierte auch die eigene Mannschaft und gab zu: "Es war ein kollektives Versagen." Danach allerdings redete er sich wieder in Rage: "Trotzdem ärgert es mich, dass der Platz nicht gewässert wurde. Das ist eine Regularien-Sache. Da muss der DFB eine Strafe machen. Das geht nicht. Das kann man nicht akzeptieren."

Anzeige

Arminia-Trainer Mitch Kniat kontert gelassen auf Rasen-Kritik

Bielefelds Trainer Mitch Kniat hatte dagegen wenig Probleme mit dem Geläuf. Angesprochen auf die Kritik des Spaniers, konnte der gebürtige Rheinländer nur schmunzeln. "Das sind nun mal unsere Regeln hier", sagte Kniat. "Wir hätten uns auch einen freien Tag mehr gewünscht", schob er nach.

Dabei spielte Kniat auf den Spielplan an, Bayer 04 trat nämlich bereits am Freitag gegen den VfL Bochum an und hatte somit einen Tag länger Pause als die Arminia, die am Samstag Hannover 96 II zu Gast hatte.

Bereits nach der Auslosung sagte er: "Jetzt müssen wir einen Ascheplatz anlegen".

Externer Inhalt

Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube. Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.

Arminia-Sportchef Mutzel sieht kein Versäumnis

Klar ist: Ein frisch gewässerter Rasen ist schneller und normalerweise ein Vorteil für die technisch bessere Mannschaft. Unterklassige Mannschaften bevorzugen oft einen stumpfen Rasen, sodass die fußballerischen Defizite weniger relevant sind.

Arminia-Sportchef Michael Mutzel stellte allerdings klar, dass die Regeln seiner Ansicht nach befolgt wurden. "Wir haben vor dem Spiel mit dem Schiedsrichter darüber gesprochen. Wenn der Platz gewässert wurde – morgens – dann muss man ihn (vor dem Spiel, Anm. d. Red.) nicht mehr wässern." Es würde reichen, wenn dies "am Kalendertag" geschieht.

Arminia Bielefeld im Ektase: So wild feierten Spieler und Fans

Mehr News und Videos
Jogi Löw
News

Löw liebäugelt mit Comeback und nennt bevorzugte Option

  • 03.04.2025
  • 12:17 Uhr