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EM 2024

EM 2024 - Noten zu Niederlande vs. England: Bellingham ein Schatten seiner selbst

  • Aktualisiert: 11.07.2024
  • 10:49 Uhr
  • Andreas Reiners & Chris Lugert
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Ollie Watkins schießt England ins EM-Finale. ran zeigt die Noten zum Spiel gegen die Niederlande.

England darf dank Ollie Watkins weiter vom ersten großen Titel seit dem WM-Triumph 1966 träumen. Die "Three Lions" gewannen ihr EM-Halbfinale in Dortmund gegen die Niederlande dank eines späten Treffers des eingewechselten Stürmers mit 2:1 (1:1).

Im Finale am Sonntag trifft das Team von Trainer Gareth Southgate in Berlin auf Spanien. ran hat die Noten zum Halbfinale.

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Bart Verbruggen (Niederlande)

Wird nach gut einer Viertelstunde erstmals geprüft und ist bei Kanes Abschluss sicher zur Stelle. Beim Elfmeter des englischen Kapitäns wenig später ist Verbruggen aber machtlos. Im zweiten Durchgang quasi nicht mehr gefordert - bis zum Anbruch der Nachspielzeit, als Watkins ihn mit einem strammen Schussüberwindet. ran-Note: 3

Denzel Dumfries (Niederlande)

Der Rechtsverteidiger von Inter ist der Mann der ersten Halbzeit - in jeglicher Hinsicht. Er verursacht den Elfmeter an Kane, der diesen selbst verwandelt. Kurz darauf klärt Dumfries gegen Fodens Abschluss heldenhaft auf der Linie und scheitert wenig später wiederum mit einem eigenen Kopfball an der englischen Latte. Gewinnt im ersten Durchgang aber auch nur schwache 20 Prozent seiner Zweikämpfe. In einer insgesamt ruhigeren zweiten Halbzeit wirkt auch Dumfries stabiler und hat seine Seite gut im Griff. ran-Note: 3

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Stefan de Vrij (Niederlande)

Lange ein souveränes und abgeklärtes Spiel des Innenverteidigers. Macht keine Fehler, ist in den Zweikämpfen zur Stelle und bringt auch in der Spieleröffnung fast jeden Ball zum Mann. Kurzum: Macht, was er machen soll, und das auf hohem Niveau.Dann aber kommt Watkins, gegen den de Vrij viel zu passiv bleibt. Sein einziger, aber entscheidender Fehler. ran-Note: 3

Virgil van Dijk (Niederlande)

Der Kapitän von Oranje agiert in der Antizipation auf gewohnt hohem Niveau, ist aber in direkten Duellen manchmal zu passiv. Ist auch bei Fodens Großchance zu zögerlich unterwegs. Grundsätzlich aber auch bei ihm eine Leistung ohne großes Meckerpotenzial. Prüft Pickford in der zweiten Halbzeit nach einem Freistoß. ran-Note: 3

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Nathan Ake (Niederlande)

Nominell spielt Ake Linksverteidiger, taucht bei Angriffen seines Teams aber auch gerne mal am gegnerischen Strafraum auf. Hat in der ersten Halbzeit ein, zwei Probleme mit Saka. Ist ansonsten hellwach, allerdings wird das finale Gegentor über seine Seite eingeleitet. ran-Note: 3

Jerdy Schouten (Niederlande)

In der Mittelfeldzentrale ist Schouten für die Drecksarbeit zuständig. Gewinnt knapp mehr als die Hälfte seiner Zweikämpfe und ist im Passspiel mit einer ziemlich gravierenden Ausnahme zuverlässig unterwegs. ran-Note: 3

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Tijjani Reijnders (Niederlande)

Wie gewohnt mit verschiedenen Aufgaben betreut. An vielen Angriffen beteiligt, aber ohne den durchschlagenden Erfolg. Entscheidende Impulse bleiben aus. Grundsolide, nicht mehr und nicht weniger. ran-Note: 3

Donyell Malen (Niederlande)

In seinem Heimstadion darf sich der BVB-Profi von Beginn an beweisen, kann die Chance aber nicht nutzen. Hat in der ersten Halbzeit nur elf Ballaktionen, die zudem keine Gefahr kreieren. Seine Stärken in der Geschwindigkeit bringt er kaum auf den Platz. Wird nach der Pause gegen Weghorst getauscht. ran-Note: 5

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Das Wichtigste in Kürze

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Xavi Simons (Niederlande)

Stark angefangen, aber dann auch spürbar nachgelassen. Simons startet mit einem sensationellen Tor ins Spiel, das er sich auch selbst durch einen gewonnenen Zweikampf erarbeitet. Ist auch danach auffällig zweikampfstark, allerdings zulasten seiner Kernkompetenz. Sein Passspiel ist teilweise unterdurchschnittlich. Dennoch der beste Offensivspieler bei Oranje. ran-Note: 3

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Cody Gakpo (Niederlande)

Setzt oft auf seine Physis, manchmal allerdings auch übermotiviert. Wird häufig ins Offensivspiel eingebunden, versprüht aber nur wenig Gefahr. ran-Note: 4

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Memphis Depay (Niederlande)

Agiert als klassische falsche Neun und holt sich die Bälle teilweise auf Höhe der Mittellinie ab. Weiß aber nur wenig damit anzufangen. Pech für Depay: Nach einer halben Stunde muss er angeschlagen ausgewechselt werden. Sein Arbeitsnachweis bis dahin besteht aus fünf Ballverlusten und nur 63 Prozent Passquote. In dieser Verfassung kein Verlust. ran-Note: 5

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Auswechselspieler Niederlande

Joey Veerman (ab der 35. Minute): Kommt noch vor der Pause für den angeschlagenen Depay und geht in die Mittelfeldzentrale neben Schouten. Reijnders rückt dafür weiter nach vorne. Im zweiten Durchgang sogar meist selbst auf der Zehn unterwegs. Sein Freistoß auf van Dijk ist seine beste Aktion. ran-Note: 3

Wout Weghorst (ab der 46. Minute): Ersetzt Malen nach der Pause. Soll mehr Möglichkeiten durch die Luft schaffen, arbeitet sich aber mehr an den englischen Verteidigern ab statt selbst offensiv gefährlich zu werden. Schwacher Auftritt. ran-Note: 5

Brian Brobbey (ab der 90.+1): Kommt nach dem englischen Führungstor rein, kann aber nichts mehr ausrichten. ran-Note: ohne Bewertung

Joshua Zirkzee (ab der 90.+1): Auch er kann den Ausgleich nicht mehr herbeiführen. ran-Note: ohne Bewertung

Jordan Pickford (England)

Jordan Pickford: Bekommt einen Ball auf sein Tor in der ersten Hälfte, und der war nahezu unhaltbar. Starke Reaktion dafür in der 65. Minute, als er das mögliche 1:2 aus kurzer Distanz wegfaustet. Auch danach auf dem Posten. ran-Note: 3

Kyle Walker (England)

Kyle Walker: Ist oft im Vorwärtsgang zu finden, kann auf rechts auch für einige gute Möglichkeiten sorgen. Defensiv weitgehend fehlerfrei in den ersten 45 Minuten. Setzt seinen konzentrierten Auftritt defensiv fort, nach vorne nicht mehr so zwingend. ran-Note: 2

John Stones (England)

In der Innenverteidigung über weite Strecken der ersten Halbzeit wach und zweikampfstark, er wird gegen zurückhaltende Niederländer allerdings nicht so oft gefordert wie vielleicht vorher gedacht. Bleibt verlässlich, als "Oranje" etwas aktive rund gefährlicher wird. ran-Note: 3

Lamine Yamals Vorgänger: Diese Barcelona-Talente haben es nicht geschafft

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<strong>Gescheiterte Barca-Talente</strong><br>La Masia: Die Talentschmiede des FC Barcelona ist auf der ganzen Welt berühmt für Legenden wie Andres Iniesta, Sergio Busquets oder natürlich Lionel Messi. Doch nicht alle Barca-Juwele konnten ihre Vorschusslorbeeren rechtfertigen. <em><strong>ran</strong></em> zeigt euch eine Auswahl an Talenten, die einst große Zukunftshoffnungen der Katalanen waren, diesen Erwartungen aber aus den verschiedensten Gründen nicht gerecht wurden.
© PIXATHLONPIXATHLONSID

Gescheiterte Barca-Talente
La Masia: Die Talentschmiede des FC Barcelona ist auf der ganzen Welt berühmt für Legenden wie Andres Iniesta, Sergio Busquets oder natürlich Lionel Messi. Doch nicht alle Barca-Juwele konnten ihre Vorschusslorbeeren rechtfertigen. ran zeigt euch eine Auswahl an Talenten, die einst große Zukunftshoffnungen der Katalanen waren, diesen Erwartungen aber aus den verschiedensten Gründen nicht gerecht wurden.

<strong>Ansu Fati</strong><br>Der Flügelstürmer galt lange als das, was Lamine Yamal aktuell ist: Die hochtalentierte Nachwuchshoffnung der spanischen Nationalmannschaft. Bei seinem Profidebüt mit gerade einmal 16 Jahren verzückte Fati das Camp Nou, auch Lionel Messi gratulierte in den Katakomben. in der Folge schnellte sein Marktwert in die Höhe, Ende 2020 lag er bei 80 Millionen Euro. Folgen sollten verletzungsgeprägte Jahre.
© Photo Players Images

Ansu Fati
Der Flügelstürmer galt lange als das, was Lamine Yamal aktuell ist: Die hochtalentierte Nachwuchshoffnung der spanischen Nationalmannschaft. Bei seinem Profidebüt mit gerade einmal 16 Jahren verzückte Fati das Camp Nou, auch Lionel Messi gratulierte in den Katakomben. in der Folge schnellte sein Marktwert in die Höhe, Ende 2020 lag er bei 80 Millionen Euro. Folgen sollten verletzungsgeprägte Jahre.

Nach Meniskusriss und 300 Tagen Pause gehörte Fati bei seinem Jugendklub nicht mehr zum Stammpersonal. Deshalb entschied sich das "Wunderkind" im Sommer 2023 zu einer Leihe, ein Jahr in Brighton sollte ihm helfen, sein altes Niveau wiederzufinden. Doch auch unter Roberto de Zerbi konnte sich Fati nicht durchsetzen, zwei Tore aus 19 Einsätzen überzeugten nicht. Nach Rückkehr zu Barca steht der Youngstar vor dem Aus, Fenerbahce soll interessiert sein.
© PA Images

Nach Meniskusriss und 300 Tagen Pause gehörte Fati bei seinem Jugendklub nicht mehr zum Stammpersonal. Deshalb entschied sich das "Wunderkind" im Sommer 2023 zu einer Leihe, ein Jahr in Brighton sollte ihm helfen, sein altes Niveau wiederzufinden. Doch auch unter Roberto de Zerbi konnte sich Fati nicht durchsetzen, zwei Tore aus 19 Einsätzen überzeugten nicht. Nach Rückkehr zu Barca steht der Youngstar vor dem Aus, Fenerbahce soll interessiert sein.

<strong>Bojan Krkic</strong><br>Nur wenige Jahre, nachdem bei Barcelona die Ära Messi eingeläutet wurde, gab es schon einen Nachfolger. Bojan Krkic, der "serbische" Messi. In La Masia soll der Offensivspieler über 800 Tore erzielt haben. Dementsprechend groß waren die Vorschusslorbeeren, als er mit 17 Jahren für die Blaugrana debütierte. Unter Coach Frank Rijkaard sammelte Bojan Einsatzzeit - der Entwicklungssprung zum Superstar blieb jedoch aus.
© Getty Images

Bojan Krkic
Nur wenige Jahre, nachdem bei Barcelona die Ära Messi eingeläutet wurde, gab es schon einen Nachfolger. Bojan Krkic, der "serbische" Messi. In La Masia soll der Offensivspieler über 800 Tore erzielt haben. Dementsprechend groß waren die Vorschusslorbeeren, als er mit 17 Jahren für die Blaugrana debütierte. Unter Coach Frank Rijkaard sammelte Bojan Einsatzzeit - der Entwicklungssprung zum Superstar blieb jedoch aus.

Krkic gestand, dass ihm Erwartungshaltung und Druck zu schaffen machten. Es folgten hoffnungsgetriebene Transfers zum AS Rom, eine Leihe zu Ajax, dann der permanente Wechsel zu Stoke City. Zeitweise wusste der Spanier bei den Potters sogar zu überzeugen, nach 5 Jahren musste Krkic dann dennoch gehen. Nach Saisons bei Mainz 05, Deportivo Alaves, Montreal Impact und zuletzt Vissel Kobe beendete Bojan 2023 seine Karriere - nicht nur er selbst hatte sich mehr erhofft.
© 2014 Getty Images

Krkic gestand, dass ihm Erwartungshaltung und Druck zu schaffen machten. Es folgten hoffnungsgetriebene Transfers zum AS Rom, eine Leihe zu Ajax, dann der permanente Wechsel zu Stoke City. Zeitweise wusste der Spanier bei den Potters sogar zu überzeugen, nach 5 Jahren musste Krkic dann dennoch gehen. Nach Saisons bei Mainz 05, Deportivo Alaves, Montreal Impact und zuletzt Vissel Kobe beendete Bojan 2023 seine Karriere - nicht nur er selbst hatte sich mehr erhofft.

<strong>Riqui Puig</strong><br>Als Generationentalent wurde Puig zugegebenermaßen nie bezeichnet, dennoch galt der Mittelfeldspieler lange als ungeschliffenes Juwel der La Masia-Schmiede. In seiner Debütsaison für Barcelona sammelt Puig immerhin 14 Einsätze, sein Marktwert wird mit 20 Jahren auf 25 Millionen Euro taxiert. Der Durchbruch gelang dem hochveranlagten Rechtsfuß jedoch nie.
© Getty

Riqui Puig
Als Generationentalent wurde Puig zugegebenermaßen nie bezeichnet, dennoch galt der Mittelfeldspieler lange als ungeschliffenes Juwel der La Masia-Schmiede. In seiner Debütsaison für Barcelona sammelt Puig immerhin 14 Einsätze, sein Marktwert wird mit 20 Jahren auf 25 Millionen Euro taxiert. Der Durchbruch gelang dem hochveranlagten Rechtsfuß jedoch nie.

In der Folgesaison kam Puig auf gerade einmal 282 Einsatzminuten, nach einer weiteren Spielzeit als Ergänzungsspieler verabschiedete sich der ehemalige U21-Nationalspieler in Richtung MLS - dort heuerte er bei LA Galaxy an. Außerhalb Europas lässt der Spanier sein Potenzial immer wieder aufblitzen, stand 2024 sogar im All-Star-Roster der amerikanischen Profiliga.
© USA TODAY Network

In der Folgesaison kam Puig auf gerade einmal 282 Einsatzminuten, nach einer weiteren Spielzeit als Ergänzungsspieler verabschiedete sich der ehemalige U21-Nationalspieler in Richtung MLS - dort heuerte er bei LA Galaxy an. Außerhalb Europas lässt der Spanier sein Potenzial immer wieder aufblitzen, stand 2024 sogar im All-Star-Roster der amerikanischen Profiliga.

<strong>Munir El Haddadi</strong><br>"Manchester City, Getafe, Osasuna, aber für mich ist Barcelona die erste Wahl." So sprach El Haddadi als 15-jähriger über alle Klubs, die an ihm interessiert waren. Durch 29 Tore in 32 Spielen für seinen Jugendverein hatte sich Munir ins Rampenlicht des europäischen Fußballs gespielt. Bei Barca angekommen, machte der Flügelstürmer einfach so weiter: Youth League-Sieger plus Nominierung für den Golden Boy-Award.
© 2014 Getty Images

Munir El Haddadi
"Manchester City, Getafe, Osasuna, aber für mich ist Barcelona die erste Wahl." So sprach El Haddadi als 15-jähriger über alle Klubs, die an ihm interessiert waren. Durch 29 Tore in 32 Spielen für seinen Jugendverein hatte sich Munir ins Rampenlicht des europäischen Fußballs gespielt. Bei Barca angekommen, machte der Flügelstürmer einfach so weiter: Youth League-Sieger plus Nominierung für den Golden Boy-Award.

Durchsetzen konnte er sich in der ersten Mannschaft aber nie. Es folgten Leihen innerhalb der La Liga, bis Barca es mit dem Spanier mit marokkanischen Wurzeln aufgab. Für eine mickrige MIllion ging es weiter zum FC Sevilla, aber auch sein Engagement dort war nicht von Erfolg gekrönt. Es folgte der FC Getafe, dann nach einem Jahr UD Las Palmas - jeweils ablösefrei. Aktuell ist El Haddadi vereinslos. Für Marokko brachte er es auf elf Länderspiele.
© Ricardo Larreina Amador

Durchsetzen konnte er sich in der ersten Mannschaft aber nie. Es folgten Leihen innerhalb der La Liga, bis Barca es mit dem Spanier mit marokkanischen Wurzeln aufgab. Für eine mickrige MIllion ging es weiter zum FC Sevilla, aber auch sein Engagement dort war nicht von Erfolg gekrönt. Es folgte der FC Getafe, dann nach einem Jahr UD Las Palmas - jeweils ablösefrei. Aktuell ist El Haddadi vereinslos. Für Marokko brachte er es auf elf Länderspiele.

<strong>Seung-Woo Lee</strong><br>Ein weiterer Messi, dieses Mal der koreanische. Mit 13 Jahren trat Lee der Barca-Talentschmiede bei, in Korea war er bereits ein großer Star im U13 und U15-Fußball. Als Wunderkind bezeichnet bestätigte er die Lobeshymnen der Presse bei der U16-Asienmeisterschaft und führte sein Land bis ins Finale. Zu seinem Pech wurde der FC Barcelona 2014 mit einer Strafe für Transferaktivitäten belegt, die auch ihn betraf.
© 2016 Getty Images

Seung-Woo Lee
Ein weiterer Messi, dieses Mal der koreanische. Mit 13 Jahren trat Lee der Barca-Talentschmiede bei, in Korea war er bereits ein großer Star im U13 und U15-Fußball. Als Wunderkind bezeichnet bestätigte er die Lobeshymnen der Presse bei der U16-Asienmeisterschaft und führte sein Land bis ins Finale. Zu seinem Pech wurde der FC Barcelona 2014 mit einer Strafe für Transferaktivitäten belegt, die auch ihn betraf.

Da Barca gegen die UEFA-Richtlinien zur Verpflichtung ausländischer Jugendspieler verstieß, durfte der Südkoreaner bis zu seinem 18. Geburtstag nicht mit den Jugendteams der Blaugrana trainieren und auch nicht für sie auflaufen. So reichte es nie für einen Einsatz in Barcas erster Mannschaft 2017 gab man den damals 19-jährigen an Hellas Verona ab, über St. Truiden und Portimonense landete Lee 2022 wieder in seiner Heimat bei Suwon FC.
© Penta Press

Da Barca gegen die UEFA-Richtlinien zur Verpflichtung ausländischer Jugendspieler verstieß, durfte der Südkoreaner bis zu seinem 18. Geburtstag nicht mit den Jugendteams der Blaugrana trainieren und auch nicht für sie auflaufen. So reichte es nie für einen Einsatz in Barcas erster Mannschaft 2017 gab man den damals 19-jährigen an Hellas Verona ab, über St. Truiden und Portimonense landete Lee 2022 wieder in seiner Heimat bei Suwon FC.

<strong>Dennis Krol</strong><br>Einer der wenigen deutschen Fußballer, die die Ehre hatten, in La Masia zu spielen, war Dennis Krol. Aus der Leverkusener Jugend wagte der talentierte Linksfuß den Sprung in die spanische Fußballmetropole. In den Jugendmannschaften der Blaugrana spielte Krol unter anderem mit Thiago Alcantara oder Marc Bartra zusammen. Zu einem Einsatz für die Profimannschaft sollte es jedoch nie reichen.
© Moritz Müller

Dennis Krol
Einer der wenigen deutschen Fußballer, die die Ehre hatten, in La Masia zu spielen, war Dennis Krol. Aus der Leverkusener Jugend wagte der talentierte Linksfuß den Sprung in die spanische Fußballmetropole. In den Jugendmannschaften der Blaugrana spielte Krol unter anderem mit Thiago Alcantara oder Marc Bartra zusammen. Zu einem Einsatz für die Profimannschaft sollte es jedoch nie reichen.

Stattdessen folgte der Wechsel in die Heimat zu seinem Jugendklub: In der U19 und zweiten Mannschaft der Leverkusener sammelte Krol noch einige Einsätze, von dort ging es zum Zweitteam Fortuna Düsseldorfs. Doch auch bei der Fortuna gehörte der Mittelfeldspieler nicht zum Stammpersonal. Über mehrere Stationen landete Krol in der Landesliga beim 1. FC Wülfrath, für den er nun seit 2019 die Schuhe schnürt.
© Funke Foto Services

Stattdessen folgte der Wechsel in die Heimat zu seinem Jugendklub: In der U19 und zweiten Mannschaft der Leverkusener sammelte Krol noch einige Einsätze, von dort ging es zum Zweitteam Fortuna Düsseldorfs. Doch auch bei der Fortuna gehörte der Mittelfeldspieler nicht zum Stammpersonal. Über mehrere Stationen landete Krol in der Landesliga beim 1. FC Wülfrath, für den er nun seit 2019 die Schuhe schnürt.

<strong>Jonathan dos Santos</strong><br>Als eines der größten mexikanischen Talente aller Zeiten gepriesen, machte dos Santos die Barca-Scouts als Jugendlicher durch seine feine Technik auf sich aufmerksam. Der Südamerikaner spielte sich durch Barcas Jugendmannschaften - U16, U18, U19, dos Santos war Teil des Teams. In der Saison 13/14 kam dos Santos dann zu seinem Profidebüt, Experten bescheinigten ihm eine große Zukunft.
© imago sportfotodienst

Jonathan dos Santos
Als eines der größten mexikanischen Talente aller Zeiten gepriesen, machte dos Santos die Barca-Scouts als Jugendlicher durch seine feine Technik auf sich aufmerksam. Der Südamerikaner spielte sich durch Barcas Jugendmannschaften - U16, U18, U19, dos Santos war Teil des Teams. In der Saison 13/14 kam dos Santos dann zu seinem Profidebüt, Experten bescheinigten ihm eine große Zukunft.

Am Ende der Saison gab Barca dos Santos trotzdem ab, an Ligakonkurrent Villareal, wo der Mexikaner mit seinem Bruder vereint, zum Stammspieler mutierte. Nach zwei Jahren dann die Trennung - das große Geld rief in Form der MLS und LA Galaxy. Seit 2021 kickt dos Santos wieder in der heimischen Liga MX bei Club America.
© Agencia-MexSport

Am Ende der Saison gab Barca dos Santos trotzdem ab, an Ligakonkurrent Villareal, wo der Mexikaner mit seinem Bruder vereint, zum Stammspieler mutierte. Nach zwei Jahren dann die Trennung - das große Geld rief in Form der MLS und LA Galaxy. Seit 2021 kickt dos Santos wieder in der heimischen Liga MX bei Club America.

<strong>Martin Montoya</strong>&nbsp;<br>Er sollte der neue Dani Alves werden. Als Achtjähriger hatte sich Martin Montoya La Masia angeschlossen, er durchlief alle Jugendteams beim katalanischen Klub und war im Jahr 2010 einer der wichtigsten Pfeiler bei Barcelona II - mit ihm stieg das B-Team in Spaniens zweite Liga auf. Nach seinem Debüt für Barcas erste Mannschaft weckte Montoya Begehrlichkeiten in ganz Europa.
© 2015 Getty Images

Martin Montoya 
Er sollte der neue Dani Alves werden. Als Achtjähriger hatte sich Martin Montoya La Masia angeschlossen, er durchlief alle Jugendteams beim katalanischen Klub und war im Jahr 2010 einer der wichtigsten Pfeiler bei Barcelona II - mit ihm stieg das B-Team in Spaniens zweite Liga auf. Nach seinem Debüt für Barcas erste Mannschaft weckte Montoya Begehrlichkeiten in ganz Europa.

An einen Verkauf dachte Barcelona nie. Zu groß die Hoffnung auf einen neuen starken Rechtsverteidiger. Doch ausgerechnet Dani Alves sollte Montoya zum Verhängnis werden, indem er dem jungen Verteidiger die Spielzeit wegnahm. Frustriert machte der Rechtsfuß den Abgang, eine semi-erfolgreiche Tour durch ganz Europa sollte folgen: Betis Sevilla, Inter Mailand, Valencia, Brighton - seit dieser Saison Aris Thessaloniki in Griechenland.
© ANE Edition

An einen Verkauf dachte Barcelona nie. Zu groß die Hoffnung auf einen neuen starken Rechtsverteidiger. Doch ausgerechnet Dani Alves sollte Montoya zum Verhängnis werden, indem er dem jungen Verteidiger die Spielzeit wegnahm. Frustriert machte der Rechtsfuß den Abgang, eine semi-erfolgreiche Tour durch ganz Europa sollte folgen: Betis Sevilla, Inter Mailand, Valencia, Brighton - seit dieser Saison Aris Thessaloniki in Griechenland.

<strong>Sergi Samper</strong>&nbsp;<br>Auf dem Papier ist der inzwischen 29-Jährige Champions League-Sieger, Spanischer Meister und Pokalsieger - sein Anteil daran ist allerdings marginal. In der Jugend mit Andres Iniesta verglichen, weil er das Mittelfeld ähnlich an sich riss wie der Altmeister, schaffte Samper nie den Durchbruch im hochkarätig besetzten Mittelfeld des FC Barcelona.
© 2016 Getty Images

Sergi Samper 
Auf dem Papier ist der inzwischen 29-Jährige Champions League-Sieger, Spanischer Meister und Pokalsieger - sein Anteil daran ist allerdings marginal. In der Jugend mit Andres Iniesta verglichen, weil er das Mittelfeld ähnlich an sich riss wie der Altmeister, schaffte Samper nie den Durchbruch im hochkarätig besetzten Mittelfeld des FC Barcelona.

Nach zwei Leihen innerhalb Spaniens zum FC Granada und UD Las Palmas ließ Barca seine ehemals große Mittelfeld-Hoffnung ziehen. Bis zu dessen Karriereende zockte Samper bei Vissel Kobe mit seinem Idol Andres Iniesta zusammen, 2023 folgte der Wechsel zu Gerard Piques Klub FC Andorra. Nach einem Tor in 19 Einsätzen für den Zweitligisten ist Samper seit Saisonende ohne Arbeitgeber.
© AFLOSPORT

Nach zwei Leihen innerhalb Spaniens zum FC Granada und UD Las Palmas ließ Barca seine ehemals große Mittelfeld-Hoffnung ziehen. Bis zu dessen Karriereende zockte Samper bei Vissel Kobe mit seinem Idol Andres Iniesta zusammen, 2023 folgte der Wechsel zu Gerard Piques Klub FC Andorra. Nach einem Tor in 19 Einsätzen für den Zweitligisten ist Samper seit Saisonende ohne Arbeitgeber.

Marc Guehi (England)

Rückt nach seiner Gelbsperre wieder in die Anfangsformation. Macht seine Sache gewohnt gut, hat gegen abwartende Niederländer aber auch nicht so viel zu tun. Geht auch später konzentriert zu Werke. ran-Note: 2

Bukayo Saka (England)

Ackert sich vor dem Foul an Kane, der zum Elfmeter führt, sehenswert durch den Strafraum, "erzwingt" so die Vorlage für den Bayern-Star. Auch sonst viel in Bewegung, sorgt mit Vorstößen oft für Gefahr. Ist in der zweiten Hälfte deutlich zurückhaltender, lässt sich vorne nicht mehr oft und vor allem kaum noch gefährlich blicken. ran-Note: 4

Kobbie Mainoo (England)

Treibt im Mittelfeld immer wieder das englische Spiel an. Nicht alle Ideen funktionieren, seine Vorlage auf Foden in der 23. Minute hätte aber ein Tor verdient gehabt. Generell sowohl defensiv als auch offensiv gut aufgelegt, belebt viele Aktionen. Auch er schaltet später offensiv ein paar Gänge zurück, defensiv weiter in Ordnung. ran-Note: 3

Declan Rice (England)

Der gewohnt routinierte Organisator im defensiven Mittelfeld, sorgt dort für die Stabilität. Bittere Ausnahme: Die siebte Minute, als er unachtsam ist und den Ball an Xavi verliert, der den Ball anschließend zur Führung für "Oranje" in das Tor jagt. Danach wieder verlässlich und mit guter Übersicht. ran-Note: 3

Kieran Trippier (England)

Auch er agiert zumindest ein wenig verbessert im Vergleich zu den vergangenen Spielen, ist aber über links immer noch nicht so gefährlich, wie er es sein könnte. Hin und wieder zu zögerlich, auch Flanken kommen von ihm kaum, dabei wird er defensiv kaum gefordert. Bleibt zur Pause in der Kabine. ran-Note: 4

Jude Bellingham (England)

Mehr Schatten als Licht in seinem Spiel. Ist sehr bemüht, die Offensive mit Kreativität zu füttern, seinen Aktionen fehlt aber die letzte Konsequenz oder Genauigkeit. Die zündende Idee ist nicht dabei, auch wenn er im Zusammenspiel mit Foden und Co. viel versucht. Ist auch in der Defensivarbeit nicht fehlerfrei. Kann nach der Pause weiterhin kaum Akzente setzen, tut sich schwer, in Fahrt zu kommen. Bellingham wirkt überspielt, phasenweise wie ein Schatten seiner selbst, wenn man seine Glanzleistungen im Real-Trikot bedenkt. Es ist und bleibt nicht seine EM. ran-Note: 5

Phil Foden (England)

Zeigt endlich mal, warum er laut den englischen Fans "on Fire" ist. Agiert flink, ist lauf- und spielstark und oft gefährlich. Hat Pech, als seine Chance in der 23. Minute wortwörtlich von der Linie gekratzt wird. Dazu ein wunderschöner Weitschuss in der 32. Minute, der aber an den Pfosten klatscht. Immer ein Aktivposten. Bis zur Halbzeit, danach taucht er mehr und mehr ab. Geht in der 80. Minute vom Platz. ran-Note: 3

Harry Kane (England)

Gibt in der 13. Minute einen ersten Torschuss aus gut 25 Metern ab, der aber pariert wird. Eine Minute später wieder in Aktion, als er bei seinem Schussversuch von Dumfries gefoult wird. Den fälligen Strafstoß verwandelt er sicher. Auftrieb verleiht ihm sein dritter Turniertreffer aber nicht. Er lässt sich wieder oft in das Mittelfeld zurückfallen, auch auf die Außen, verteilt die Bälle, bekommt im Strafraum selbst aber keinen mehr. Mit zunehmend lethargischerem englischen Spiel später so gut wie kein Faktor mehr. ran-Note: 4

England-Fans feiern Southgate-Doppelgänger

Auswechselspieler England

Luke Shaw (ab der 45. Minute): Kommt nach der Pause für Trippier, um über links für mehr Momentum zu sorgen. Hat seine Seite defensiv im Griff, bleibt aber offensiv eher zurückhaltend. ran-Note: 3

Cole Palmer (ab der 80. Minute): Kommt in der 80. Minute. ran-Note: Ohne Bewertung.

Ollie Watkins (ab der 80. Minute): Wird spät eingewechselt. Steht nur knapp zehn Minuten auf dem Platz, doch der Joker sticht. Macht also genau das, was er machen sollte. ran-Note: 2

Conor Gallagher (ab der 90. Minute): Kommt in der Nachspielzeit. ran-Note: Ohne Bewertung

Ezri Konsa (ab der 90. Minute): Darf die letzten Sekunden mitmischen. ran-Note: Ohne Bewertung

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