NFL - Daniel Jones von New York Giants entlassen: Mögliche Landing Spots - Quarterback hat wohl klare Präferenz, zwei Top-Teams offenbar dran
Aktualisiert: 24.11.2024
15:14 Uhr
Andreas Reiners
Für Daniel Jones fängt nach seinem Aus bei den New York Giants eine neue Zeitrechnung an, der Quarterback wird eine neue NFL-Chance suchen. Wir zeigen die möglichen Landing Spots.
Der umstrittene NFL-Quarterback hat die New York Giants um einen Neuanfang gebeten und wird ihn bekommen. Wie er konkret aussehen wird, ist aber noch offen.
Dass er die Waiver-Liste durchlaufen wird, gilt als sicher, weil kein Team den Rest-Vertrag über rund zwölf Millionen Dollar für 2024 schlucken wird.
Eher wird es nach dem Waiver darum gehen, einen leistungsbezogenen Vertrag auszuhandeln, um für beide Seiten einer Win-Win-Situation näher zu kommen.
Doch wo könnte es so ein Szenario für Jones geben? Ein paar Optionen kommen in Frage. ran nennt die möglichen Landing Spots für Jones, der laut US-Medien schon eine Tendenz hat, was seinen neuen Arbeitgeber angeht.
Ex-Giants-QB Daniel Jones will wohl zu Playoff-Team
Wie "ESPN" am Samstag vermeldet hat, würde Jones es bevorzugen, den Rest der Saison bei einem Team zu verbringen, das sich im Rennen um die Playoffs befindet. Wie Adam Schefter weiter berichtet, dürfte der 27-Jährige mehrere Optionen haben und bei seinem neuen Arbeitgeber einen Einjahresvertrag unterschreiben.
Aber welche Teams könnten überhaupt Interesse an Jones haben oder einen neuen Quarterback gebrauchen? ran zeigt die möglichen Landing Spots.
Externer Inhalt
Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube. Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.
Dallas Cowboys
Dak Prescott fällt verletzt für den Rest der Saison aus, sein Ersatz Cooper Rush musste auch schon zwei Pleiten einstecken und Trey Lance hat offenbar gar keine Chance in Dallas.
Und wenn die Cowboys schon nicht in der Offseason All-in gehen, dann halt jetzt bei einer 3-7-Bilanz. Besonders charmant, auch wenn noch ein Spiel bei den Washington Commanders dazwischen liegt: In Week 13 warten im Thanksgiving-Spiel die Giants.
Trainer Mike McCarthy sagte aber am Freitag, er plane, mit den bereits vorhandenen Spielern weiterzumachen, auch wenn er Jones als Talent einst gut fand. "Wir konzentrieren uns darauf, mit den Jungs zu arbeiten, die wir hier haben", sagte McCarthy. Muss aber bei einem Team, dass Jerry Jones gehört, erstmal nichts heißen.
NFL - Injury Update: Brock Purdy soll in Week 13 wohl wieder für San Francisco 49ers auflaufen
Brock Purdy (San Francisco 49ers) Quarterback Brock Purdy wird das NFC-Topspiel bei den Green Bay Packers am Sonntag mit einer Schulterverletzung verpassen. Offenbar kann die Franchise aber durchatmen. Am Montag soll die Schulter zwar nochmal evaluiert werden, die Genesung verlaufe jedoch erfreulich. Laut "ESPN"-Insider Adam Schefter soll Purdy nach aktuellem Plan im Kracher-Duell in Week 13 gegen die Buffalo Bills wieder auflaufen können ...
Brock Purdy (San Francisco 49ers) ... Der mit Schulterschmerzen in die Woche gestartete 24-Jährige hatte am Donnerstag das Training abbrechen müssen, wenig später gab es die Bestätigung, dass Purdy in dieser Woche von Backup Brandon Allen vertreten wird. Head Coach Kyle Shanahan ließ die Option zunächst noch offen, ob der Playmaker länger ausfallen könnte.
Nick Bosa (San Francisco 49ers) ... Eine weitere schlechte Nachricht gab es jedoch noch zu verzeichnen für die "Niners", denn auch Star-Defensive-End Nick Bosa wird das Spiel gegen die Packers verpassen. Der 27-Jährige laboriert an einer Hüftverletzung und ist nicht einsatzfähig.
Mike Evans (Tampa Bay Buccaneers) Das arg gebeutelte Receiver Corps der Bucs erhält offenbar dringend benötigte Verstärkung. Wie NFL-Insider Ian Rapoport berichtet, wird Edel-Passempfänger Mike Evans in Week 12 zurückkehren. Der 31-Jährige fiel seit Ende Oktober mit einer Oberschenkelverletzung aus. Quarterback Baker Mayfield wird damit gegen die New York Giants wieder mehr Optionen haben, da Evans' kongenialer Partner Chris Godwin mit einem ausgekugelten Sprunggelenk wohl für den Rest der Saison ausfallen wird.
Jamel Dean (Tampa Bay Buccaneers) Und die guten Nachrichten in Tampa Bay reißen nicht ab, denn die Buccaneers bekommen in Woche 12 auch einen wichtigen Verteidiger zurück. Das Team aktivierte Starting Cornerback Jamel Dean am Samstag von der IR-Liste. Der 28-Jährige verpasste vier Spiele, nachdem er sich in Woche sechs gegen New Orleans eine Oberschenkelverletzung zugezogen hatte. Dean nahm die ganze Woche über am Training teil.
Christian Barmore (New England Patriots) Knapp vier Monate nach der Entdeckung eines gefährlichen Blutgerinnsels steht Defensive Tackle Christian Barmore laut Ian Rapoport vor einer Rückkehr bei den Patriots. Im Spiel in Week 12 gegen die Miami Dolphins soll der 25-Jährige auflaufen können. Ende Juli musste Barmore in ein Krankenhaus eingewiesen werden, sein Zustand war lange ungewiss. Glücklicherweise hat sich der Leistungsträger vollständig erholt und könnte für die Pats noch ein Faktor werden.
D'Andre Swift und Keenan Allen (Chicago Bears) Durchatmen können wohl auch die Bears. Wie Rapoport berichtet, werden sowohl Running Back D'Andre Swift (Foto), der an einer Leistenverletzung laporierte, als auch Receiver Keenan Allen, der unter Problemen am Sprunggelenk leidet, gegen die Minnesota Vikings auflaufen können. Das Team um First Overall Pick Caleb Williams ist seit vier Spielen sieglos.
Trevon Diggs, Zack Martin und Brandin Cooks (alle Dallas Cowboys) Katastrophe für die Cowboys! Vor dem Aufeinandertreffen mit den Washington Commanders am Sonntag fallen gleich drei Stützen des Teams verletzungsbedingt aus. Laut Adam Schefter sind Cornerback Trevon Diggs (Foto, unten) und O-Liner Zack Martin nicht mir dem Team nach Washington geflogen, Wide Receiver Brandin Cooks wurde gar nicht erst aktiviert.
DeVonta Smith (Philadelphia Eagles) Bittere Nachricht für die Eagles. Wide Receiver DeVonta Smith fällt gegen die Los Angeles Rams mit einer Oberschenkelverletzung aus. Der Passempfänger, der damit erst das dritte Spiel seiner Karriere verpasst, hat in dieser Saison bislang vier Touchdown-Pässe gefangen.
Adam Thielen (Carolina Panthers) Nachdem sich Adam Thielen bereits am 3. Spieltag bei einem Touchdown-Catch verletzte, steht der erfahrene Wide Receiver nun vor seinem Comeback. Am Mittwoch trainierte er erstmals seit Monaten mit dem Team, wenn auch nur limitiert. Ein Einsatz gegen die Kansas City Chiefs ist nicht ausgeschlossen.
Gabe Davis (Jacksonville Jaguars) Die Jacksonville Jaguars müssen für den Rest der Saison auf Wide Receiver Gabe Davis verzichten. Head Coach Doug Pederson bestätigte, dass sich der 25-Jährige im Spiel gegen die Detroit Lions (6:52) einen Meniskusriss zugezogen hat und in der laufenden Spielzeit nicht mehr zurückkehren wird. Davis beendet die Saison mit 239 Receiving Yards und zwei Touchdowns.
Dak Prescott (Dallas Cowboys) Hiobsbotschaft für die Cowboys! Dak Prescott hat sich für eine Operation an seiner teilweise gerissenen Oberschenkelmuskulatur entschieden, die er sich in Woche neun im Spiel gegen die Atlanta Falcons zugezogen hat. Inzwischen setzten ihn die Cowboys auf die IR-Liste, seine Saison ist damit vorzeitig beendet.
Dawand Jones (Cleveland Browns) Die Cleveland Browns müssen für den Rest der Saison ohne Dawand Jones auskommen. Der Tackle brach sich beim 14:35 gegen die New Orleans Saints das Bein und muss operiert werden. Head Coach Kevin Stefanski sprach von einer "Enttäuschung für jeden".
Alex Anzalone (Detroit Lions) Die Lions haben den klaren 52:6-Sieg über die Jacksonville Jaguars teuer bezahlt. Linebacker Alex Anzalone brach sich den Unterarm, als er den gegnerischen Running Back Travis Etienne tackeln wollte. Die Verletzung bestätigte Lions-Coach Dan Campbell. Anzalone wird wohl sechs bis acht Wochen ausfallen, könnte also in den Playoffs wieder fit sein.
Anzeige
Las Vegas Raiders
Bei den Raiders ist es mit Gardner Minshew und Aidan O'Connell nichts Halbes und nichts Ganzes. Beide konnten nicht unter Beweis stellen, dass sie für die Raiders die Zukunft auf der Position sind.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Raiders den Mann für die kommenden Jahre 2025 im Draft suchen werden.
Vielleicht ist aber auch Jones die Lösung. Einen Versuch könnte es wert sein. Angesichts einer 2-8-Bilanz hat Vegas nichts zu verlieren.
NFL-Insider Ian Rapoport nennt die Raiders als "eine seiner vielen reizvollen Optionen".
Anzeige
Indianapolis Colts
Wer Anthony Richardson auf die Bank setzt, dann auf Joe Flacco wechselt, um dann doch wieder auf Richardson zu setzen, dem ist auch zuzutrauen, dass er in dieser Saison gleich noch eine weitere Option ausprobiert.
Denn bei 5-6 ist für die Colts noch nichts verloren, was die Postseason angeht. Vielleicht ist die Verfügbarkeit eines Spielmachers wie Jones so verführerisch, dass man seinen eigenen Jungstar noch einmal durch den mentalen Reißwolf zieht.
Anzeige
Carolina Panthers
Bei den Panthers ist es eine ähnliche Situation, auch wenn hier der Wechsel von Bryce Young zu Andy Dalton deutlich nachvollziehbarer war als der Wechsel in Indianapolis.
Inzwischen hat sich Young, begünstigt durch eine Dalton-Verletzung, wieder den Starterjob gekrallt. Er zeigt sich verbessert, kann aber weiterhin nicht komplett überzeugen.
Jones ist in Charlotte geboren und dort auf die High School gegangen. Romantik ist kein Argument für eine Verpflichtung, dann schon eher die Tatsache, dass sich die Quarterback-Probleme bei den Panthers inzwischen traditionalisieren und eine langfristige Lösung geradezu herbeigesehnt wird. Heißt die womöglich Daniel Jones?
Anzeige
Minnesota Vikings
Nach einem starken Start spielt Sam Darnold inzwischen wieder mehr wie Sam Darnold. Bei einer 8-2-Bilanz der Vikings sollten aber die Playoffs das klare Ziel sein. Es ist keine Frage, dass die Vikings die Postseason festmachen wollen und müssen.
Jones könnte Darnold als Backup zunächst Dampf machen und eine ernsthafte Option werden, wenn Darnold weiterhin zu viele Darnold-Sachen macht.
"ESPN"-Insider Schefter befeuert das Gerücht und bringt die "Vikes" als Interessent für Jones ins Spiel.
Für 2025 wäre Jones dann die richtige Herausforderung für den aktuell verletzten Rookie J.J. McCarthy.
Anzeige
NFL - Chiefs das neue "America's Team"? Die höchsten Einschaltquoten der Saison 2024
NFL - Die höchsten Einschaltquoten der bisherigen Saison 2024 Die NFL hat die Fernseh-Einschaltquoten der aktuellen Saison veröffentlicht. Und es ist nicht zu übersehen, dass die Kansas City Chiefs der Zuschauermagnet schlechthin sind. Haben sie den Dallas Cowboys als "America's Team" den Rang abgelaufen? ran hat die Top 5 der besten Einschaltquoten 2024 zusammengefasst (Stand: 21.11.2024).
NFL - Die höchsten Einschaltquoten der Saison 2024 Trotz des Rekordes reichen die Zuschauerzahlen vor dem Fernseher nicht an die Maxima der Vorjahre heran. ran hat für euch die Regular Season-Games der letzten fünf Jahre mit den höchsten Einschaltquoten zusammengetragen.
"ESPN" berichtete im Rahmen der Douglas-Entlassung in Bezug auf eine anonyme Quelle, die "schockiert" wäre, wenn Johnson Rodgers 2025 behalten würde. "SportsNet New York" berichtet zudem, dass die Jets "einen Wechsel des Quarterbacks bevorzugen" sollen. Doch warum so lange warten?
Komplett gaga, wenn die Jets Jones holen würden, und dann auch noch jetzt. Oder?
Anzeige
Anzeige
Backup-Job für Daniel Jones?
Tatsächlich scheint eine Neuausrichtung für Jones in einer Backup-Rolle im Moment etwas realistischer. Jones bieten sich in der Hinsicht zahlreiche Optionen, auch bei hochkarätigen Teams wie den Miami Dolphins oder den Los Angeles Chargers.
Die kommenden Tage werden zeigen, wie der Weg des 27-Jährigen aussieht. Und die NFL-Insider liefern auf dem Fuße.
Schefter und Rapoport bringen in diesem Zusammenhang auch die Baltimore Ravens ins Spiel, bei denen der Playmaker womöglich hinter Lamar Jackson weiter lernen könnte. Derzeit ist Josh Johnson Backup des zweimaligen MVPs.