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NFL: New England Patriots haben sich im Fall Stefon Diggs abgesichert
- Aktualisiert: 04.04.2025
- 10:48 Uhr
- Max Bruns
Einen langzeitverletzten Spieler unter Vertrag zu nehmen, birgt ein Risiko. Die New England Patriots haben sich bei Stefon Diggs offenbar vertraglich abgesichert.
In den vergangenen NFL-Saisons galt Stefon Diggs als einer der besten Wide Receiver der Liga. Doch die vergangene Spielzeit war für den 31 Jahre alten Veteran jäh beendet.
Ein Kreuzbandriss sorgte beim Passempfänger dafür, dass er nur acht Spiele für die Houston Texans absolvierte. In der Offseason nahm ihn dennoch ein Team unter Vertrag - und das trotz der schweren Knieverletzung, die noch nicht auskuriert ist.
Bei den New England Patriots unterschrieb Diggs einen überraschend großen Dreijahresvertrag im Gesamtumfang von satten 69 Millionen US-Dollar.
Ein großes Risiko für die Patriots. Schließlich ist nie klar, wie ein Spieler von einer langfristigen und schweren Verletzung auf den Platz zurückkehrt. Allerdings ist der große Vertrag wohl nur auf den ersten Blick riskant.
Wie aus einem Bericht von "NBC Sports" hervorgeht, haben sich die Patriots im Fall Diggs vertraglich abgesichert. Demnach beinhaltet der Vertrag eine Klausel bezüglich des rechten Knies.
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Patriots bauen unübliche Klausel in Diggs-Vertrag
Seine Garantien - in Höhe von 26 Millionen US-Dollar - gelten ausdrücklich nicht "für jegliche NFL-Football-bezogene Verletzung, die der Spieler während der Erbringung von Leistungen im Rahmen dieses Vertrags erleidet und die nach alleiniger Meinung des Clubarztes, der endgültig und bindend ist, in irgendeiner Weise mit einer Verschlechterung, Verschlimmerung oder Wiederholung der bereits bestehenden Verletzung des rechten Knies zusammenhängt".
Das bedeutet, die Patriots schulden Diggs kein Geld, wenn er sich das Kreuzband erneut reißt oder sich die alte Verletzung verschlimmert.
Zudem hat New England wohl die Option, den Vertrag zu kündigen, sollte Diggs erst gar nicht einen Medizincheck bestehen.
Dem Bericht zufolge ist eine solche Klausel im ligaweiten Vergleich eher "unüblich".